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Positiver Besuch

Thüringer FDP bei Formula

Dienstag, 11. September 2018, 13:05 Uhr
Der FDP-Bundestagsabgeordnete Thomas L. Kemmerich besuchte mit seinem Büroleiter Severin Kodalle auf Einladung der Saint-Gobain Formula GmbH die Region im Norden Thüringens. Das Unternehmen will demnächst am Kuhberg bei Nordhausen Rohstoff abbauen...


Zusammen mit Elmar Zimmer, Werksleiter des Standortes Walkenried, und Matthias Andreß, Leiter Steinbrüche, besichtigten beide einen geplanten Gipssteinbruch auf dem Kuhberg in der Nähe von Niedersachswerfen. Dort soll nach aktuellen Planungen ab 2019 – auf einer 1,9 Hektar kleinen Teilfläche des gesamten Bewilligungsfeldes von 18 Hektar – Gips für das Werk in Walkenried abgebaut werden. Die dortigen Gipsvorräte der im Moment landwirtschaftlich genutzten Teilfläche reichen für etwa zehn bis zwölf Jahre.

„Unser Betriebsplan sieht zunächst einen Abbau von rund 20.000 Tonnen auf 1,9 Hektar vor. Diese Fläche wird schon während des Abbaus Stück für Stück in die Renaturierung überführt. Hierzu stimmen wir uns stets eng mit den zuständigen Behörden ab“, so Matthias Andreß.

Kemmerich, der auch Vorsitzender der FDP in Thüringen ist, zeigte sich gegenüber dem in der Öffentlichkeit durchaus kontrovers diskutierten Vorhaben aufgeschlossen: „Der Südharz ist eine im Vergleich strukturschwache Region. Man kann hier nicht allein auf den Tourismus setzen. Es gibt genug Beispiele, in denen Wirtschaft und Naturschutz zusammen gut funktionieren können. Die bereits in der Region durchgeführten Renaturierungen zeigen ja, dass man ehemals genutzte Steinbrüche wieder in wertvolle Flächen rückwandeln kann. So profitieren die umliegenden Gemeinden von der ortsnahen Gipsindustrie wie auch vom Tourismus. Aus Sicht der FDP Thüringen steht dem Gipsabbau im Südharz nichts entgegen“.

Elmar Zimmer machte abschließend deutlich: „Wir sind mit allen Akteuren in der Region regelmäßig gerne im Gespräch. Die Gipsindustrie mit ihren 1.300 Arbeitsplätzen im Südharz kann am besten nachhaltig ihre zukünftigen Chancen entfalten, wenn der Dialog lösungsorientiert und in einem gegenseitigen Verständnis geführt wird“.
Autor: red

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