Mehr Kreativität durch Gestaltung
Donnerstag, 06. September 2001, 14:54 Uhr
Ellrich (nnz). Der Ellricher Stadtrat beschloß am Montag die Gestaltungssatzung für die historische Altstadt. Was sich hinter dieser trockenen Angelegenheit verbirgt, das sagt Ihnen die nnz.
Eigentlich sind die Gebäude in einem Sanierungsgebiet, das auch noch zu großen Teilen unter Denkmalsschutz steht, einem engen Reglement bei Veränderungen unterworfen. Mit der jetzt beschlossenen Gestaltungssatzung kann der Spielraum für künftige Gestaltungen etwas großzügiger ausgelegt werden. Variationen gebe es unter anderem in der Wahl der Fassadenfarbe oder in der Gestaltung der Dächer sowie Fenster, erläutert Ellrichs Bürgermeister Gerald Schröder der nnz.
Ellrich konnte sich in den zurückliegenden Jahren über Fördermittel aus dem Städtebauprogramm nicht beklagen, auch in diesem Jahr standen und stehen erneut rund 980.000 Mark zur Verfügung. Damit ist man in Ellrich zufrieden. Diese Gelder fließen unter anderem in die Umgestaltung des Kirchenumfeldes, sprich des Marktes, die noch in diesem Jahr beginnen soll. Mittelpunkt ist das Baudenkmal der St. Johannes-Kirche, hierfür flossen seit rund zehn Jahren fast drei Millionen Mark. Die Eigenanteile, die bei einer Förderung nötig seien, wurden zu großen Teilen vom Förderverein aufgebracht. Derzeit befindet sich der sogenannte Hohe Chor des Gotteshauses in der Sanierung. Zum ersten Mal können Ellricher und Gäste der Südharzstadt die Ergebnisse der Arbeiten zum zweiten Altstadtfest am 22. und 23. September begutachten und sich einen Ohrenschmaus gönnen. Dann wird das Loh-Orchester Sondershausen in der Kirche ein Gastspiel abliefern. Ab 20 Uhr erklingen am 22. September bekannte Ouvertüren.
In dieser Woche bereitet sich die Stadt erst einmal auf den Tag des Offenen Denkmals vor. Hier soll vor allem das Historische Feuerwehrmuseum im Mittelpunkt des Interesses stehen. Es sei das einzige in Thüringen und öffnet am Sonntag zum ersten Mal seine Pforten, verrät der Bürgermeister, und allein dieser Fakt sei einen Besuch in Ellrich wert, so Schröder.
Autor: nnzEigentlich sind die Gebäude in einem Sanierungsgebiet, das auch noch zu großen Teilen unter Denkmalsschutz steht, einem engen Reglement bei Veränderungen unterworfen. Mit der jetzt beschlossenen Gestaltungssatzung kann der Spielraum für künftige Gestaltungen etwas großzügiger ausgelegt werden. Variationen gebe es unter anderem in der Wahl der Fassadenfarbe oder in der Gestaltung der Dächer sowie Fenster, erläutert Ellrichs Bürgermeister Gerald Schröder der nnz.
Ellrich konnte sich in den zurückliegenden Jahren über Fördermittel aus dem Städtebauprogramm nicht beklagen, auch in diesem Jahr standen und stehen erneut rund 980.000 Mark zur Verfügung. Damit ist man in Ellrich zufrieden. Diese Gelder fließen unter anderem in die Umgestaltung des Kirchenumfeldes, sprich des Marktes, die noch in diesem Jahr beginnen soll. Mittelpunkt ist das Baudenkmal der St. Johannes-Kirche, hierfür flossen seit rund zehn Jahren fast drei Millionen Mark. Die Eigenanteile, die bei einer Förderung nötig seien, wurden zu großen Teilen vom Förderverein aufgebracht. Derzeit befindet sich der sogenannte Hohe Chor des Gotteshauses in der Sanierung. Zum ersten Mal können Ellricher und Gäste der Südharzstadt die Ergebnisse der Arbeiten zum zweiten Altstadtfest am 22. und 23. September begutachten und sich einen Ohrenschmaus gönnen. Dann wird das Loh-Orchester Sondershausen in der Kirche ein Gastspiel abliefern. Ab 20 Uhr erklingen am 22. September bekannte Ouvertüren.
In dieser Woche bereitet sich die Stadt erst einmal auf den Tag des Offenen Denkmals vor. Hier soll vor allem das Historische Feuerwehrmuseum im Mittelpunkt des Interesses stehen. Es sei das einzige in Thüringen und öffnet am Sonntag zum ersten Mal seine Pforten, verrät der Bürgermeister, und allein dieser Fakt sei einen Besuch in Ellrich wert, so Schröder.
