Aus 2 mach 1
Freitag, 28. Januar 2005, 06:28 Uhr
Nordhausen (nnz). Fusionen und Verschmelzungen sind nicht nur in der Wirtschaft derzeit ein Renner. Auch im Wohnungswesen im Landkreis Nordhausen soll in diesem Jahr verschmolzen werden. Und es entsteht ein neues Gilde mit neuem Namen...
Noch in diesem Jahr wollen die Kreis-Wohnungsbaugenossenschaft Bleicherode eG (KWBG) und die Wohnungsbaugenossenschaft eG Nordhausen (WBG) fusionieren. Eine der schwierigsten Hürden ist in den vergangenen Wochen genommen. Vom Gesetzgeber und nach Bestätigung durch die EU-Kommission ist die Zahlung einer Grunderwerbssteuer bei der Verschmelzung von Wohnungsunternehmen für eine festgesetzte Zeit ausgesetzt. Somit müssen ca. 900.000 Euro an Steuern nicht bezahlt, sondern diese Summe kann für weitere Sanierungen eingesetzt werden.
Die Zusammenarbeit zwischen den beiden Genossenschaften reicht jedoch schon bis in das Jahr 2002 zurück. Damals war ein so genannter Geschäftsbesorgungsvertrag unterzeichnet worden. Die WBG hatte per Vertrag die kaufmännische Verwaltung der Bleicheröder Genossenschaft übernommen. Dazu gehören die Übernahme von Buchungen, die notwendigen Zuarbeiten für die Jahresabschlüsse sowie Planungsarbeiten. Heute zeigen diese beiden Genossenschaften erneut, dass es zum Wohl der Genossenschaftler gilt, neue Wege der Zusammenarbeit zu beschreiten und mit festem Blick auf die Zukunft bereits die Weichen so zu stellen, dass mögliche Synergieeffekte dann greifen können, beschreibt der Chef des Verbandes der Thüringer Wohnungswirtschaft, Norbert Nareyke, die in Angriff genommene Verschmelzung.
Die Vertreterversammlung der WBG entscheidet im Juni über die Verschmelzung. Zuvor wird der Generalversammlung in Bleicherode der Verschmelzungsvertrag zur Beschlussfassung vorgelegt. Nach Eintragung ins Genossenschaftsregister soll die Verschmelzung rückwirkend zum 1. Januar rechtsgültig sein. Die künftige Genossenschaft wird den Namen Wohnungsbaugenossenschaft eG Südharz tragen. Sie wird dann zu einer stärksten Genossenschaften in Thüringen mit rund 6.500 Mitgliedern avancieren.
Autor: nnzNoch in diesem Jahr wollen die Kreis-Wohnungsbaugenossenschaft Bleicherode eG (KWBG) und die Wohnungsbaugenossenschaft eG Nordhausen (WBG) fusionieren. Eine der schwierigsten Hürden ist in den vergangenen Wochen genommen. Vom Gesetzgeber und nach Bestätigung durch die EU-Kommission ist die Zahlung einer Grunderwerbssteuer bei der Verschmelzung von Wohnungsunternehmen für eine festgesetzte Zeit ausgesetzt. Somit müssen ca. 900.000 Euro an Steuern nicht bezahlt, sondern diese Summe kann für weitere Sanierungen eingesetzt werden.
Die Zusammenarbeit zwischen den beiden Genossenschaften reicht jedoch schon bis in das Jahr 2002 zurück. Damals war ein so genannter Geschäftsbesorgungsvertrag unterzeichnet worden. Die WBG hatte per Vertrag die kaufmännische Verwaltung der Bleicheröder Genossenschaft übernommen. Dazu gehören die Übernahme von Buchungen, die notwendigen Zuarbeiten für die Jahresabschlüsse sowie Planungsarbeiten. Heute zeigen diese beiden Genossenschaften erneut, dass es zum Wohl der Genossenschaftler gilt, neue Wege der Zusammenarbeit zu beschreiten und mit festem Blick auf die Zukunft bereits die Weichen so zu stellen, dass mögliche Synergieeffekte dann greifen können, beschreibt der Chef des Verbandes der Thüringer Wohnungswirtschaft, Norbert Nareyke, die in Angriff genommene Verschmelzung.
Die Vertreterversammlung der WBG entscheidet im Juni über die Verschmelzung. Zuvor wird der Generalversammlung in Bleicherode der Verschmelzungsvertrag zur Beschlussfassung vorgelegt. Nach Eintragung ins Genossenschaftsregister soll die Verschmelzung rückwirkend zum 1. Januar rechtsgültig sein. Die künftige Genossenschaft wird den Namen Wohnungsbaugenossenschaft eG Südharz tragen. Sie wird dann zu einer stärksten Genossenschaften in Thüringen mit rund 6.500 Mitgliedern avancieren.
