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Es macht mich wütend

Dienstag, 04. September 2018, 16:14 Uhr
Immer mehr Menschen betrachten mit Sorgen die Mengen Gülle, die auf die Felder und Äcker rund um Nordhausen herum aufgebracht wurden und werden. Ein Leser davon ist Herr Steinbach...


In meinem Kommentar zum Artikel von Bodo Schwarzberg hatte ich eindringlich auf die Giftausbringung auf einem Acker in unserer unmittelbaren Nähe hingewiesen. Da bis zum heutigen Tag - also fast ein halbes Jahr - keine Singvögel und Fledermäuse und ein extrem stark dezimierter Insektenbestand Tatsache sind, gehe ich leider von einer ökologischen Katastrophe aus.

Hier müssen die Verursacher zur Verantwortung gezogen werden, da das ökologische Gleichgewicht für immer zerstört ist! Wenn Pestizide oder wie sie auch heißen für Pflanzen und kleine Lebewesen tödlich sind, haben wir als Menschen diese Gifte eingeatmet und dann nochmal beim Essen eingenommen.

Herrn Joachim Becker muss ich Recht geben,wenn er schreibt (Kommentar vom 29.08.18), dass diese Vorgänge wütend machen, genauso wie Ihr letzter Satz, ich zitiere:“Fachlich ist das so wie beschrieben nicht haltbar, aber es verunsichert, machtwütend. Dennoch sollten sich alle bewusst machen, dass unsere Nahrungsmittel und auch die Produktionsbedingungen für diese höchsten Qualitätsprüfungen unterliegen,und die Landwirte richten sich danach.“

Im Zukunftskatalog “Thüringer Landwirtschaft 2020“ vom Ministerium für Landwirtschaft,Forsten,Umwelt und Naturschutz besteht der Anspruch des Erhalts der biologischen Vielfalt und nachhaltigem Wirtschaftens. Die biologische Vielfalt ist Vergangenheit!Und was das nachhaltige Wirtschaften betrifft –hier ist es auch schon 10 nach 12.
M. Steinbach, Nordhausen
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Autor: red

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