Mit Sinus und Bürgermeister
Dienstag, 25. Januar 2005, 16:06 Uhr
Nordhausen (nnz). Mit Sinus-Kurven kann Bürgermeister Klaus Wahlbuhl (SPD) umgehen, schließlich lehrte er einst in Nordhausen Mathematik. Als Bürgermeister hat er zwar auch noch mit Zahlen zu tun, doch über einen ganz besondere Unterrichtsform ließ sich Wahlbuhl heute informieren. Die nnz war dabei.
Mit Sinus und Bürgermeister (Foto: nnz)
Sinus transfer – die Nordhäuser Grundschule Albert Kuntz ist die einzige im Schulamtsbezirk Worbis, die sich für die Teilnahme an diesem deutschlandweiten Bund-Länder-Programm zur Förderung des mathematischen und naturwissenschaftlichen Unterrichtes qualifiziert hat. Nordhausens Bürgermeister Klaus Wahlbuhl hat sich heute in der Salzaer Schule über die Umsetzung des Programmes informiert – und eine Stunde Mathe-Unterricht in der Klasse 4b bei Lehrerin Monika Eiling verfolgt. Ich bin sind stolz, dass es eine Nordhäuser Schule in das Programm geschafft hat – nicht nur als ehemaliger Mathematiklehrer, sondern weil es vernünftig ist, bereits in der Grundschule diese Anlagen zu fördern, sagte Klaus Wahlbuhl.
Das Sinus-Tarnsfer-Programm, das im November angelaufen sei, sei inzwischen ins Schulkonzept integriert. Die Begabten- aber auch die Lernschwachenförderung wird eine noch größere Rolle bei uns spielen. Die Lernbedingungen sollen so verändert werden, dass die Schüler mathematisch-naturwissenschaftliche Sachverhalte besser durchdringen und anschlussfähiges bzw. anwendbares Wissen aufbauen können – auch mit Blick auf die weiterführenden Schulen, mit denen wir jetzt enger zusammenarbeiten werden, so Schulleiterin Monika Flagmeyer. So werde z.B. die Vermittlung von Lerntechniken und -strategien unter dem Motto Das Lernen lernen einen breiten Raum einnehmen.
Wichtige Grundlage für das neue Schulkonzept sei die Fort- und Weiterbildung der Lehrer. Frau Flagmeyer: Durch die Kooperation mit Experten von den Universitäten in Kiel, Hamburg. Heidelberg, Münster und Bayreuth haben wir jetzt interessante und überregionale Möglichkeiten, unser Wissen zu erweitern, unsere pädagogischen Techniken auszubauen – das ist spannend, interessant und sehr nützlich. Meine Kollegen und ich freuen uns darauf und auch bei den Eltern hat es eine positive Resonanz gegeben.
Mit der Aufnahme in das Sinus-Programm werde die Albert-Kuntz-Schule zugleich als Multiplikator-Einrichtung für andere Schulen bereitstehen: Wir geben die Erfahrungen, die wir sammeln, an unsere Kollegen weiter, so die Schulleiterin. An der Albert-Kuntz-Schule im Nordhäuser Stadtteil Salza lernen 240 Schüler in den Klassen 1 bis 4.
Autor: nnz
Mit Sinus und Bürgermeister (Foto: nnz)
Sinus transfer – die Nordhäuser Grundschule Albert Kuntz ist die einzige im Schulamtsbezirk Worbis, die sich für die Teilnahme an diesem deutschlandweiten Bund-Länder-Programm zur Förderung des mathematischen und naturwissenschaftlichen Unterrichtes qualifiziert hat. Nordhausens Bürgermeister Klaus Wahlbuhl hat sich heute in der Salzaer Schule über die Umsetzung des Programmes informiert – und eine Stunde Mathe-Unterricht in der Klasse 4b bei Lehrerin Monika Eiling verfolgt. Ich bin sind stolz, dass es eine Nordhäuser Schule in das Programm geschafft hat – nicht nur als ehemaliger Mathematiklehrer, sondern weil es vernünftig ist, bereits in der Grundschule diese Anlagen zu fördern, sagte Klaus Wahlbuhl.Das Sinus-Tarnsfer-Programm, das im November angelaufen sei, sei inzwischen ins Schulkonzept integriert. Die Begabten- aber auch die Lernschwachenförderung wird eine noch größere Rolle bei uns spielen. Die Lernbedingungen sollen so verändert werden, dass die Schüler mathematisch-naturwissenschaftliche Sachverhalte besser durchdringen und anschlussfähiges bzw. anwendbares Wissen aufbauen können – auch mit Blick auf die weiterführenden Schulen, mit denen wir jetzt enger zusammenarbeiten werden, so Schulleiterin Monika Flagmeyer. So werde z.B. die Vermittlung von Lerntechniken und -strategien unter dem Motto Das Lernen lernen einen breiten Raum einnehmen.
Wichtige Grundlage für das neue Schulkonzept sei die Fort- und Weiterbildung der Lehrer. Frau Flagmeyer: Durch die Kooperation mit Experten von den Universitäten in Kiel, Hamburg. Heidelberg, Münster und Bayreuth haben wir jetzt interessante und überregionale Möglichkeiten, unser Wissen zu erweitern, unsere pädagogischen Techniken auszubauen – das ist spannend, interessant und sehr nützlich. Meine Kollegen und ich freuen uns darauf und auch bei den Eltern hat es eine positive Resonanz gegeben.
Mit der Aufnahme in das Sinus-Programm werde die Albert-Kuntz-Schule zugleich als Multiplikator-Einrichtung für andere Schulen bereitstehen: Wir geben die Erfahrungen, die wir sammeln, an unsere Kollegen weiter, so die Schulleiterin. An der Albert-Kuntz-Schule im Nordhäuser Stadtteil Salza lernen 240 Schüler in den Klassen 1 bis 4.
