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IFA-Industriepark: Motorenstraße zum Jahresende befahrbar

Mittwoch, 11. Oktober 2000, 11:58 Uhr
Nordhausen (nnz). Gegenwärtig laufen die Arbeiten zum grundhaften Ausbau der Motorenstraße auf dem ehemaligen IFA-Gelände auf Hochtouren. Schwerpunkte dabei sind der Kanalbau, das Einbringen neuer Wasserleitungen sowie die Installation einer neuen Straßenbeleuchtung und die Sanierung der Straße selbst.
Bei den Arbeiten traten viele Schwierigkeiten auf, die in dem Wirrwarr der vielen Leitungen begründet sind, die einst in diesem Bereich "in die Erde" gebracht wurden. Über die vielen Ver- und Entsorgungsleitungen, die zum teil mit Beton ummantelt waren, lagen keine Unterlagen oder Bestandspläne vor. Die Firma Fleischhammer, die für dieses Vorhaben den Zuschlag erhielt, hat sich zum Ziel gestellt, bis Ende dieses Jahres die Sanierung zu beenden. Die abschließenden Arbeiten an der Straßenoberfläche sind jedoch wetterabhängig. Auf jeden Fall wird zum Jahresende eine Befahrbarkeit der Motorenstraße gewährleistet.
Im Bereich der Hallen 41/42 werden in den kommenden Wochen die Abbrucharbeiten fortgesetzt. Nach dem Kopfbau der Hallen wird die Schachtbau Nordhausen GmbH dann mit dem vollständigen Abriß der großen Hallen beginnen. Dadurch werden auf dem Gelände des IFA-Industrieparks zusätzliche Flächen für eine Gewerbeansiedlung frei, die durch die Landesentwicklungsgesellschaft (LEG) vermarktet werden. Die Gesamtmaßnahmen in diesem Areal werden durch das Land Thüringen mit rund 80 Prozent gefördert.
Autor: nnz

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