Gut gespielt und...
Sonntag, 23. Januar 2005, 08:23 Uhr
Nordhausen (nnz). Am gestrigen Abend kam es zu einem alten Derby in der Regionalliga. USV TU Dresden war der Gegner und beim SVC herrschte Unsicherheit aufgrund der gegenwärtigen Tabellensituation. Und dann ging alles sehr schnell. Vor dem Spiel wurde Clemens Weinrich vom Vorstand verabschiedet. Er geht mit seiner Familie aus beruflichen Gründen nach Australien. Für die nnz berichtet Rainer Pfennig.
Die Dresdner, als Favorit in die Saison gestartet, hatten die letzten vier Spiele, darunter gegen die Abstiegskaditaten Knau und Gera verloren und somit ihre Chancen verspielt. Andererseits musste der SVC ebenfalls gewinnen um gegenüber diesen beiden Mannschaften im Tabellenvorteil zu bleiben. Nordhausen begann mit Slodicka auf Zuspiel und Klause, Weinrich, Gropp, Kretzschmar und Rieger sowie Wedler als Libero. Bei der sehr erfahrenen Dresdner Mannschaft war der ehemalige Nordhäuser Ralf Vogel nach langer Volleyballabstinenz wieder dabei.
Der SVC begann sehr konzentriert und sehr druckvoll. Die Zuschauer trauten ihren Augen nicht. Das war in den letzten Heimspielen vom SVC nicht zu sehen. Die Schwächen der letzten Spiele waren nicht mehr vorhanden. Die Aufgaben kamen nicht nur über das Netz, sondern sie waren auch druckvoll geschlagen. Damit bekamen die Dresdner ihre Probleme.
Die eigene Annahme war durch den starken Wedler abgesichert und die Angreifer waren bestens aufgelegt. Allen voran Daniel Gropp. Er brachte an diesem Abend das Kunststück fertig, 99% seiner Aktionen erfolgreich abzuschließen. Kretzschmar und Klause von den Außenpositionen sowie Rieger und Weinrich über die Angriffsmitte punkteten ebenfalls sehr erfolgreich.
Ständig in Führung liegend wurde der Satz sehr deutlich gewonnen. Das gleiche Bild dann im zweiten Satz. Aber beim Stand von 14:9 für den SVC kam es dann zu einigen Fehlern. Die Dresdner nutzten das konsequent aus und führten urplötzlich selbst mit 15:14. Das sollte aber im gesamten Spiel ihre einzige Führung bleiben. Die Spieler des SVC hatten die Gefahr erkannt und gingen wieder druckvoller und ohne Fehler zur Sache. Damit war der Weg zum Gewinn des zweiten Satzes frei. Im dritten Satz war der Widerstand der Dresdner gebrochen. Es war nicht mehr viel von ihnen zu sehen. Fast widerstandslos ergaben sie sich ihrem Schicksal und verhalfen dem SVC zu einem verdienten und vor allem wichtigen Sieg.
An dem hatten Rzepus, Feitsch und Jugendnationalspieler Kaufhold, die an diesem Abend nicht zum Einsatz kamen aber von außen Stimmung machten ebenfalls ihren Anteil. Wenn diese Leistung in den noch folgenden Spielen abgerufen werden kann dürfte der SVC mit dem Abstieg eigentlich nichts zu tun haben.
Statistik: SVC Nordhausen – USV TU Dresden 3 : 0; (25:17, 25:21, 25:19); Spielzeit: 64 Minuten; Zuschauer: 200
Autor: nnzDie Dresdner, als Favorit in die Saison gestartet, hatten die letzten vier Spiele, darunter gegen die Abstiegskaditaten Knau und Gera verloren und somit ihre Chancen verspielt. Andererseits musste der SVC ebenfalls gewinnen um gegenüber diesen beiden Mannschaften im Tabellenvorteil zu bleiben. Nordhausen begann mit Slodicka auf Zuspiel und Klause, Weinrich, Gropp, Kretzschmar und Rieger sowie Wedler als Libero. Bei der sehr erfahrenen Dresdner Mannschaft war der ehemalige Nordhäuser Ralf Vogel nach langer Volleyballabstinenz wieder dabei.
Der SVC begann sehr konzentriert und sehr druckvoll. Die Zuschauer trauten ihren Augen nicht. Das war in den letzten Heimspielen vom SVC nicht zu sehen. Die Schwächen der letzten Spiele waren nicht mehr vorhanden. Die Aufgaben kamen nicht nur über das Netz, sondern sie waren auch druckvoll geschlagen. Damit bekamen die Dresdner ihre Probleme.
Die eigene Annahme war durch den starken Wedler abgesichert und die Angreifer waren bestens aufgelegt. Allen voran Daniel Gropp. Er brachte an diesem Abend das Kunststück fertig, 99% seiner Aktionen erfolgreich abzuschließen. Kretzschmar und Klause von den Außenpositionen sowie Rieger und Weinrich über die Angriffsmitte punkteten ebenfalls sehr erfolgreich.
Ständig in Führung liegend wurde der Satz sehr deutlich gewonnen. Das gleiche Bild dann im zweiten Satz. Aber beim Stand von 14:9 für den SVC kam es dann zu einigen Fehlern. Die Dresdner nutzten das konsequent aus und führten urplötzlich selbst mit 15:14. Das sollte aber im gesamten Spiel ihre einzige Führung bleiben. Die Spieler des SVC hatten die Gefahr erkannt und gingen wieder druckvoller und ohne Fehler zur Sache. Damit war der Weg zum Gewinn des zweiten Satzes frei. Im dritten Satz war der Widerstand der Dresdner gebrochen. Es war nicht mehr viel von ihnen zu sehen. Fast widerstandslos ergaben sie sich ihrem Schicksal und verhalfen dem SVC zu einem verdienten und vor allem wichtigen Sieg.
An dem hatten Rzepus, Feitsch und Jugendnationalspieler Kaufhold, die an diesem Abend nicht zum Einsatz kamen aber von außen Stimmung machten ebenfalls ihren Anteil. Wenn diese Leistung in den noch folgenden Spielen abgerufen werden kann dürfte der SVC mit dem Abstieg eigentlich nichts zu tun haben.
Statistik: SVC Nordhausen – USV TU Dresden 3 : 0; (25:17, 25:21, 25:19); Spielzeit: 64 Minuten; Zuschauer: 200
