Abläufe erläutert
Mittwoch, 19. Januar 2005, 12:38 Uhr
Nordhausen (nnz). Im Bürgersaal des Nordhäuser Rathauses ist gestern nicht nur zur Marktsatzung diskutiert worden, es wurden durch die Stadtverwaltung auch weitere Details zum Einkaufszentrum am Pferdemarkt mitgeteilt.
Noch im ersten Quartal dieses Jahres will die Rosco-Gruppe die verschiedenen Kaufverträge zum Grundstückserwerb abwickeln. Diese müssen durch die Oberfinanzdirektion, die beiden Wohnunsbauunternehmen in Nordhausen (SWG und WBG) sowie von der Stadtverwaltung unterschrieben werden. In den Gesprächen mit den Rosco-Managern habe man auch die diversen Rücktrittsrechte klären können, informierte Bau- Wirtschaftsdezernent Dietrich Beyse (CDU). Dabei wurde auch die Möglichkeit einer Bauvoranfrage diskutiert, um somit die Genehmigungsphase verkürzen zu können. Der Bauantrag soll im März abgegeben werden, Baubeginn könne dann im September sein. Zwischenzeitlich werde jedoch schon mit dem Abriß begonnen, der sich über sechs bis acht Wochen hinziehen werde.
Beyse sagte auch, daß es noch weiterer Gespräche mit der Kreissparkasse Nordhausen bedürfe, um eine Verkehrsanbindung zum Parkhaus oder Tiefgarage zu erhalten. Die Stadt Nordhausen favorisiert immer noch die Abfahrt vom Kornmarktkreisel, den allerdings die Kreissparkasse im Gespräch mit der nnz einst abgelehnt habe, da die Zufahrt dann über einen Teil ihres Grundstückes führen würde.
Beyse informierte weiterhin, daß die Stadt Nordhausen bislang einen großflächigen Einzelhandel auf der grünen Wiese abgelehnt habe, diese Strategie werde auch weiterhin verfolgt, um den Einzelhandel in der Innenstadt zu schützen. Aber immer noch gebe es Anfragen von Investoren, erst kürzlich sei ein Antrag auf Bau eines Marktes mit einer Verkaufsfläche von 7.000 Quadratmeter im Rathaus eingegangen.
Von Oberbürgermeisterin Barbara Rinke (SPD) war zu erfahren, daß in der Städtischen Wohnungsgaugesellschaft überlegt werde, die Plattenbauten am so genannten Postkarteneck am Kornmerkt zu sanieren. Eine abschließende Entscheidung könne jedoch erst bei einer Fördermittelzusage getroffen werden.
Autor: nnzNoch im ersten Quartal dieses Jahres will die Rosco-Gruppe die verschiedenen Kaufverträge zum Grundstückserwerb abwickeln. Diese müssen durch die Oberfinanzdirektion, die beiden Wohnunsbauunternehmen in Nordhausen (SWG und WBG) sowie von der Stadtverwaltung unterschrieben werden. In den Gesprächen mit den Rosco-Managern habe man auch die diversen Rücktrittsrechte klären können, informierte Bau- Wirtschaftsdezernent Dietrich Beyse (CDU). Dabei wurde auch die Möglichkeit einer Bauvoranfrage diskutiert, um somit die Genehmigungsphase verkürzen zu können. Der Bauantrag soll im März abgegeben werden, Baubeginn könne dann im September sein. Zwischenzeitlich werde jedoch schon mit dem Abriß begonnen, der sich über sechs bis acht Wochen hinziehen werde.
Beyse sagte auch, daß es noch weiterer Gespräche mit der Kreissparkasse Nordhausen bedürfe, um eine Verkehrsanbindung zum Parkhaus oder Tiefgarage zu erhalten. Die Stadt Nordhausen favorisiert immer noch die Abfahrt vom Kornmarktkreisel, den allerdings die Kreissparkasse im Gespräch mit der nnz einst abgelehnt habe, da die Zufahrt dann über einen Teil ihres Grundstückes führen würde.
Beyse informierte weiterhin, daß die Stadt Nordhausen bislang einen großflächigen Einzelhandel auf der grünen Wiese abgelehnt habe, diese Strategie werde auch weiterhin verfolgt, um den Einzelhandel in der Innenstadt zu schützen. Aber immer noch gebe es Anfragen von Investoren, erst kürzlich sei ein Antrag auf Bau eines Marktes mit einer Verkaufsfläche von 7.000 Quadratmeter im Rathaus eingegangen.
Von Oberbürgermeisterin Barbara Rinke (SPD) war zu erfahren, daß in der Städtischen Wohnungsgaugesellschaft überlegt werde, die Plattenbauten am so genannten Postkarteneck am Kornmerkt zu sanieren. Eine abschließende Entscheidung könne jedoch erst bei einer Fördermittelzusage getroffen werden.
