Doch wieder WSV?
Dienstag, 18. Januar 2005, 11:55 Uhr
Nordhausen (nnz). Eigentlich sollte es ihn überhaupt nicht mehr geben: Den Winterschlußverkauf (WSV). Doch die Thüringer Einzelhändler können vermutlich nicht davon ablassen...
Seit der letzten Liberalisierung des Wettbewerbsrechts sind Schlussverkäufe nicht mehr reglementiert. Das bedeutet, dass es keine gesetzlichen Festlegungen mehr gibt, ob, wann, wo, wie lange und mit welchen Sortimenten Handelsunternehmen Saisonschlussverkäufe durchführen. Allgemein kann aber davon ausgegangen werden, dass die Unternehmen auch weiterhin Saisonschlussverkäufe nutzen, um die Lager zu räumen und Platz für die neue Saisonware zu schaffen.
Aus Marketinggründen empfiehlt der Einzelhandelsverband des Freistaates Thüringen ein gemeinsames Vorgehen möglichst vieler Einzelhändler und sich als Startzeitpunkt grundsätzlich an den bisherigen eingespielten und bei den Kunden bekannten Terminen Ende Januar für den WSV und Ende Juli für den Sommerschlußverkauf (SSV) zu orientieren.
Dieses gemeinsame Vorgehen hat sich auch in Thüringen trotz der individuellen wettbewerbsrechtlichen Freiheiten im vergangenen Jahr bewährt. Über 80 % der Unternehmen mit typischer Saisonware haben sich am freiwilligen gemeinsamen SSV 2004 beteiligt. Den gleichen Prozentsatz erwarten wir in etwa auch jetzt, so Monika Osiewacz, Pressesprecherin des Einzelhandelsverbandes, gegenüber der nnz. Wenn auch einige Händler bereits in den letzten Tagen mit dem WSV begonnen hätten, würden die meisten Unternehmen am 24.01.2005 starten.
Da die Witterung bisher wenig winterlich gewesen sei, erwarte die Kunden ein reichhaltiges Angebot an wärmender Kleidung und Schuhen, aber auch Accessoires, Heimtextilien und vor allem die ganze Palette für den Wintersport. Darüber hinaus seien auch Schnäppchen in saisonunabhängigen Warenbereichen zu erwarten, da es rechtlich keine Sortimentsbeschränkungen mehr gäbe.
Gerade weil die Kunden schon vielfältige Preisaktionen in den letzten Wochen nutzen konnten, im Schlussverkauf in der Regel nochmals der Rotstift angesetzt würde, könnten die Kunden im WSV bares Geld sparen – denn, der nächste Winter kommt bestimmt.
Autor: nnzSeit der letzten Liberalisierung des Wettbewerbsrechts sind Schlussverkäufe nicht mehr reglementiert. Das bedeutet, dass es keine gesetzlichen Festlegungen mehr gibt, ob, wann, wo, wie lange und mit welchen Sortimenten Handelsunternehmen Saisonschlussverkäufe durchführen. Allgemein kann aber davon ausgegangen werden, dass die Unternehmen auch weiterhin Saisonschlussverkäufe nutzen, um die Lager zu räumen und Platz für die neue Saisonware zu schaffen.
Aus Marketinggründen empfiehlt der Einzelhandelsverband des Freistaates Thüringen ein gemeinsames Vorgehen möglichst vieler Einzelhändler und sich als Startzeitpunkt grundsätzlich an den bisherigen eingespielten und bei den Kunden bekannten Terminen Ende Januar für den WSV und Ende Juli für den Sommerschlußverkauf (SSV) zu orientieren.
Dieses gemeinsame Vorgehen hat sich auch in Thüringen trotz der individuellen wettbewerbsrechtlichen Freiheiten im vergangenen Jahr bewährt. Über 80 % der Unternehmen mit typischer Saisonware haben sich am freiwilligen gemeinsamen SSV 2004 beteiligt. Den gleichen Prozentsatz erwarten wir in etwa auch jetzt, so Monika Osiewacz, Pressesprecherin des Einzelhandelsverbandes, gegenüber der nnz. Wenn auch einige Händler bereits in den letzten Tagen mit dem WSV begonnen hätten, würden die meisten Unternehmen am 24.01.2005 starten.
Da die Witterung bisher wenig winterlich gewesen sei, erwarte die Kunden ein reichhaltiges Angebot an wärmender Kleidung und Schuhen, aber auch Accessoires, Heimtextilien und vor allem die ganze Palette für den Wintersport. Darüber hinaus seien auch Schnäppchen in saisonunabhängigen Warenbereichen zu erwarten, da es rechtlich keine Sortimentsbeschränkungen mehr gäbe.
Gerade weil die Kunden schon vielfältige Preisaktionen in den letzten Wochen nutzen konnten, im Schlussverkauf in der Regel nochmals der Rotstift angesetzt würde, könnten die Kunden im WSV bares Geld sparen – denn, der nächste Winter kommt bestimmt.
