Premiere
WM 2018 mit Videobeweis
Donnerstag, 21. Juni 2018, 14:05 Uhr
Bei der WM 2018 in Russland debütieren nicht nur zwei Fußballnationen (Island und Panama), sondern auch der Videobeweis ist zum ersten Mal im Einsatz. Selbst wenn der Videobeweis in Deutschland für reichlich Diskussionsstoff sorgte, so brachte er in vielen Spielen Gerechtigkeit....
Normalerweise muss man im Internet nicht lange suchen, wenn man die strittigsten Schiedsrichterentscheidungen bei einer WM oder einer EM finden möchte. Die Suchmaschinen bringen die passenden Einträge wie beispielsweise das Wembley-Tor 1966, Maradonas Hand Gottes 1986 oder das nicht gegebene Tor des Engländers Frank Lampard gegen Deutschland im Jahr 2010. Wenn es nach der FIFA geht, soll mit diesen Momenten Schluss sein.
Deshalb entscheidet der Videobeweis bei dieser WM das erste Mal über strittige Szenen bei der Weltmeisterschaft. Der Videobeweis ist auch besonders wichtig für alle Wettfans, die Tipps während der WM auf Mannschaft oder Spieler abgeben. Sie müssen sich sicher sein, dass alles gerecht zugeht, da immer um echtes Geld gewettet wird. Wer sich noch keinen Buchmacher mit besten Wettquoten für die WM in Russland ausgesucht hat, kann auf den Seiten von https://www.sportwette.net fündig werden.
Der Videobeweis wird in Russland eingesetzt bei
Anders wie in der Bundesliga sollen bei der WM kalibrierte Linien bei der Feststellung helfen, ob ein Spieler im Abseits war oder nicht. In Deutschland konnte in der Videobeweis-Premierensaison mit einer solchen Linie noch nicht gearbeitet werden. Sie stand den Kölner Videogutachtern noch nicht zur Verfügung.
Auch das ist neu: In Russland sollen die Fernsehzuschauer und die Zuschauer im Stadion erfahren, warum ein Spiel gerade pausiert. Sie sollen erfahren, warum eine Szene strittig ist und warum sie vom Schiedsrichterteam begutachtet wird.
Deshalb wird ein FIFA-Mitarbeiter, der mit einem Tablet ausgestattet ist, die Fernsehsender über den Vorgang informieren. Laut FIFA kann der Mitarbeiter hören, was sich die Schiedsrichter zu sagen und er kann sehen, was die Kameras im Kontrollraum zeigen. Zusätzlich sollen die Videobeweis-Bilder automatisch an die Sender und auf die Leinwand im Stadion übertragen werden.
Wenn bei der WM Szenen so übertragen werden, dass sie jeder sehen kann, dann könnte diese Transparenz auch Nachteile haben. Beispielsweise werden im US-Sport strittige Szenen beim Basketball auf die Bildschirme in den Hallen gezeigt. Das sorgt ab und zu für eine hitzige Atmosphäre unter den Zuschauern und Fans.
Video-Schiedsrichter
Bei der 21. Fußballweltmeisterschaft in Russland wird es 13 Schiedsrichter geben, die ausschließlich als Video-Assistenten in den Stadien im Einsatz sind. Das bedeutet, dass wir sie als Zuschauer nicht zu sehen bekommen. Alle 13 Schiris haben bereits Erfahrung mit dem Videobeweis gesammelt, wovon alleine neun aus Europa kommen.
Mit dabei sind auch die deutschen Video-Schiedsrichter Felix Zwayer und Patrick Dankert. Wie bereits erwähnt, stehen ihnen drei Assistenten und vier Spezialisten für das Aussuchen der richtigen Kamera-Perspektive zur Seite. Neben den 13 Video-Schiedsrichtern werden zwar weitere 36 Unparteiische eingesetzt werden, aber nicht jeder hat bereits mit der Überprüfung einer Spielszene durch den Videobeweis Erfahrungen sammeln können.
Streitigkeiten und Missverständnisse im Fußball könnten bald der Vergangenheit angehören. Wenn sie funktionieren. Ob das auch in Russland der Fall sein kann, kann dann jeder Fußballfan für sich entscheiden.
Autor: redNormalerweise muss man im Internet nicht lange suchen, wenn man die strittigsten Schiedsrichterentscheidungen bei einer WM oder einer EM finden möchte. Die Suchmaschinen bringen die passenden Einträge wie beispielsweise das Wembley-Tor 1966, Maradonas Hand Gottes 1986 oder das nicht gegebene Tor des Engländers Frank Lampard gegen Deutschland im Jahr 2010. Wenn es nach der FIFA geht, soll mit diesen Momenten Schluss sein.
Deshalb entscheidet der Videobeweis bei dieser WM das erste Mal über strittige Szenen bei der Weltmeisterschaft. Der Videobeweis ist auch besonders wichtig für alle Wettfans, die Tipps während der WM auf Mannschaft oder Spieler abgeben. Sie müssen sich sicher sein, dass alles gerecht zugeht, da immer um echtes Geld gewettet wird. Wer sich noch keinen Buchmacher mit besten Wettquoten für die WM in Russland ausgesucht hat, kann auf den Seiten von https://www.sportwette.net fündig werden.
Der Videobeweis wird in Russland eingesetzt bei
- einem Tor. Hierbei wird überprüft, ob der Treffer korrekt gefallen ist oder ob ein beteiligter Spieler im Abseits stand, ob ein Verteidiger gefoult wurde oder ob die Hand zur Hilfe genommen wurde.
- einem Platzverweis. Falls der Schiri eine Situation übersehen hat, bei der ein Spieler die Gelbe oder Rote Karte hätte erhalten müssen.
- einem Verdacht auf einen möglichen Elfmeter.
- einer Verwechslung des Spielers. Falls der Schiedsrichter den falschen Spieler mit einer Karte bestraft hat.
Anders wie in der Bundesliga sollen bei der WM kalibrierte Linien bei der Feststellung helfen, ob ein Spieler im Abseits war oder nicht. In Deutschland konnte in der Videobeweis-Premierensaison mit einer solchen Linie noch nicht gearbeitet werden. Sie stand den Kölner Videogutachtern noch nicht zur Verfügung.
Auch das ist neu: In Russland sollen die Fernsehzuschauer und die Zuschauer im Stadion erfahren, warum ein Spiel gerade pausiert. Sie sollen erfahren, warum eine Szene strittig ist und warum sie vom Schiedsrichterteam begutachtet wird.
Deshalb wird ein FIFA-Mitarbeiter, der mit einem Tablet ausgestattet ist, die Fernsehsender über den Vorgang informieren. Laut FIFA kann der Mitarbeiter hören, was sich die Schiedsrichter zu sagen und er kann sehen, was die Kameras im Kontrollraum zeigen. Zusätzlich sollen die Videobeweis-Bilder automatisch an die Sender und auf die Leinwand im Stadion übertragen werden.
Wenn bei der WM Szenen so übertragen werden, dass sie jeder sehen kann, dann könnte diese Transparenz auch Nachteile haben. Beispielsweise werden im US-Sport strittige Szenen beim Basketball auf die Bildschirme in den Hallen gezeigt. Das sorgt ab und zu für eine hitzige Atmosphäre unter den Zuschauern und Fans.
Video-Schiedsrichter
Bei der 21. Fußballweltmeisterschaft in Russland wird es 13 Schiedsrichter geben, die ausschließlich als Video-Assistenten in den Stadien im Einsatz sind. Das bedeutet, dass wir sie als Zuschauer nicht zu sehen bekommen. Alle 13 Schiris haben bereits Erfahrung mit dem Videobeweis gesammelt, wovon alleine neun aus Europa kommen.
Mit dabei sind auch die deutschen Video-Schiedsrichter Felix Zwayer und Patrick Dankert. Wie bereits erwähnt, stehen ihnen drei Assistenten und vier Spezialisten für das Aussuchen der richtigen Kamera-Perspektive zur Seite. Neben den 13 Video-Schiedsrichtern werden zwar weitere 36 Unparteiische eingesetzt werden, aber nicht jeder hat bereits mit der Überprüfung einer Spielszene durch den Videobeweis Erfahrungen sammeln können.
Streitigkeiten und Missverständnisse im Fußball könnten bald der Vergangenheit angehören. Wenn sie funktionieren. Ob das auch in Russland der Fall sein kann, kann dann jeder Fußballfan für sich entscheiden.
