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nnz-Gewinnspiel: Freikarten für Hallenturnier

Montag, 10. Januar 2005, 10:55 Uhr
Nordhausen (nnz). Am Sonntag treffen in der Wiedigsburghalle zum 7. Internationalen Tele-Fun-Cup sechs Teams aufeinander, die so noch nie in einem Fußballturnier vertreten waren. nnz stellt Ihnen die Vereine vor. Und es gibt Freikarten zu gewinnen...


Heute erinnern wir an die großen Erfolge von Union Berlin und Carl Zeiss Jena, die am Sonntag in der Wiedigsburghalle mit am Start sind.



1.FC Union Berlin

Im Jahre 1923 standen die Oberschöneweider Jungs im Endspiel um die Deutsche Meisterschaft und 64.000 Fans wollten ihr Team siegen sehen. Das ging damals knapp daneben, aber die Euphorie war von nun an nicht mehr zu bremsen.
Bereits 1906 fanden sich Jugendspieler zusammen, die als FC Olympia den Grundstein des heutigen 1.FC Union legten. Seit 1910 taucht in den vielen Namen, die sich der Verein gab, auch immer wieder „Union“ mit auf und spätestens als im Januar 1966 der 1.FC Union Berlin gegründet wurde, hatte Ostberlin einen Kultclub, der die Dynamos und Vorwärts-Truppen ärgerte. Gleich zwei Jahre nach der Gründung wurden die Wuhlheider 1968 sensationell DDR-Pokalsieger. Bis zum Ende der DDR-Zeit kämpfte der Verein immer wieder mit dem Klassenerhalt der DDR-Oberliga und erfreute sich im ganzen Land als volksverbundener Kultverein großer Beliebtheit.

Nach der Wende schienen 1993 alle Träume in Erfüllung zu gehen, als Union sportlich in die 2.Bundesliga aufstieg, aber dann die Lizenz verweigert bekam. Bis 1998 schlingerte der Club durch die Regionalliga und es ist dem Engagement der Fans zu verdanken, dass die „Eisernen“ damals nicht untergingen.

Den Jahren in der 2. Liga folgt nun erneut eine schwere Zeit und der neue Trainer Frank Lieberam kann als Saisonziel nur den Klassenerhalt in der Regionalliga verkünden.

In der Halle war Union erst kürzlich in Erfurt erfolgreich und siegte im Erfurt-Cup überlegen.


FC Carl Zeiss Jena

Am 13. Mai 1903 wurde der FC „Carl Zeiß“ Jena gegründet und seit 1966 heißt der Jenaer Traditionsclub wieder so, nachdem zwischenzeitlich der Name Ernst Abbe und die beliebten DDR-Bezeichnungen „Motor“ und „Mechanik“ den Vereinsnamen verschönten.

In zwölf Jahren wurden die Jenaer im Zweitraum von 1910 bis 1933 Thüringer Gaumeister, zwischen 1935 und 1941 gewannen sie viermal die Gaumeisterschaft Mitte. 1963, 1968 und 1970 wurde der Club DDR-Meister, insgesamt neunmal Vizemeister und holte gleich viermal den FDGB-Pokal. Die größten Erfolge feierten die Jenaer Fußballer international in beeindruckenden 87 Europa-Cup-Spielen. Dabei stießen sie 1962 ins Halbfinale und 1981 sogar ins Finale eines Europa-Cups vor.

Nach der Wende konnte der altehrwürdige Club bisher große finanzielle Katastrophen und Insolvenzen vermeiden, hat aber von seiner früheren Klasse einiges eingebüßt. In der aktuellen Spielzeit schickt sich ein junges Team an, endlich wieder den Aufstieg in die Regionalliga zu packen.

Senden Sie uns einen e-mail mit dem Kennwort „100 Jahre Wacker“ und gewinnen Sie eine Freikarte für das Turnier.

Sollten Sie heute kein Glück haben, dann schauen Sie doch morgen oder übermorgen noch mal in die nnz.
Autor: osch

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