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Goldenen Kirchturm 2017

Festakt in Wülfingerode

Dienstag, 12. Juni 2018, 19:52 Uhr
Einmal im Jahr zeichnet die Evangelische Kirche Mitteldeutschlands (EKM) ehrenamtliche Kirchenretter und Sanierer mit dem Ehrenamtspreis Goldener Kirchturm aus. Der mit 4.500 Euro dotierte Preis ging in diesem Jahr an den Kirchbauverein Wülfingerode, der 20 Jahre an der Sanierung seiner Kirche arbeitete. Und das soll nun gefeiert werden...

Außenansicht der Kirche in Wülfingerode (Foto: W. Heinzmann) Außenansicht der Kirche in Wülfingerode (Foto: W. Heinzmann)
Diesen Sonntag, um 14.00 Uhr beginnt der Festakt in der St. Elisabeth-Kirche. Stephan Domann, der Vereinsvorsitzende, lädt herzlich ein mitzufeiern und nach dem Festgottesdienst bei Speis und Trank ins Gespräch zu kommen.

Den Gottesdienst gestalten Probst i.R. Reinhard Werneburg, Pfarrer Wolf-Johannes von Biela, Kantor M. Kremzow, die Chorgemeinschaft Kirchspiel Sollstedt sowie einige andere Mitwirkende. In diesem Rahmen wird es eine Ehrung des Kirchenbauvereins Wülfingerode und eine Danksagung an die Ortsvereine geben. Der Kirchbauverein freut sich auf viele Gäste und hält für jeden eine kleine Aufmerksamkeit bereit.

Probst i.R. Reinhard Werneburg ist der Beauftragte für die Kirchbauvereine der Landeskirche. Er hob bei der Preisverleihung im April besonders hervor, dass der Verein in Wülfingerode mit anderen örtlichen Vereinen sehr gut vernetzt sei. Christen und Nicht-Christen arbeiten gemeinsam, damit die Kirche im Dorf bleibt.

Landtagsabgeordnete Dagmar Becker, Vereinsmitglied und Ortsteilbürgermeisterin von Wülfingerode, war glücklich, dass man ihren Kirchbauverein ausgewählt hat. „Alle bringen sich ein, diese Kirche gehört einfach zu Wülfingerode“, freut sie sich. Domann zählt dazu etliche Wülfingeröder Vereine auf, die immer wieder geholfen haben – die Feuerwehr und der Feuerwehrverein, der Gemischte-Chor, die Waldinteressenten, die Kirmesburschen, die Frauenhilfe und der Karnevalsverein sowie zahlreiche Ehrenamtliche.

Vom kaputten Dach bis zur Orgel wurde so die komplette Kirche in Angriff genommen. Zudem wurde das alte Pfarrhaus in ein Dorfgemeinschaftshaus umgebaut. Dort soll zukünftig ein Kirchbau-Info-Center, eine Art Beratungsstelle für Kirchbauvereine entstehen, schaut Becker voraus. Und letztendlich sei genau diese soziale Komponente am Ende honoriert worden, erläutert Werneburg den Weg zum Siegertreppchen.
Autor: red

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