50. Rolandsfest in Nordhausen
Saphire statt Blaulicht bei der Feuerwehr
Freitag, 08. Juni 2018, 17:13 Uhr
Es war eigentlich angerichtet wie immer - der Platz zwischen den beiden Rathäusern in Nordhausen knackevoll, der "Planet" hatte kein Erbarmen, die Menschen harrten aus und warteten auf ihre Idole. Nur heute, zur Jubiläumsausgabe des Rolandsfestes war auf der Bühne nichts wie bisher...
Es ist angerichtet (Foto: nnz)
Der Roland und seine Gruppe hatten sich diesmal Gäste eingeladen. Und zwar nicht irgendwelche, sondern die beiden Vorgängerinnen der aktuellen Hexe, Kerstin Liebenau und Marion Probst sowie die Rolande von Brandenburg, Calbe und Perleberg.
Gemeinsam wurde dann ein fünf Meter langes Plakat mit sämtlichen Darstellern der Rolandgruppe aufgerollt und aufgehangen. Ganz im Zeichen des 50. Rolandsfestes. Und da kam auch die Abrechnung mit dem städtischen und Weltgeschehen etwas kürzer. Viel Neues gab es nicht zu berichten außer "Wir haben einen neuen Oberbürgermeister und der ist bereits 241 Tage im Amt - haben Sie da was gemerkt", fragte das Quartett in die Menge.
Nach diesen mehr als 200 Tagen müssen sich der Kai fühlen wie im Dschungelcamp für Fortgeschrittene oder anders ausgedrückt wie die Kugel in einem Flipper, die immer hin und hergeschnippt werde. Verantwortlich für das Schnippen seien einerseits die Ämter im Rathaus, andererseits die Fraktionen im Stadtrat.
Thema war auch die Feuerwache, die neue. 16 Millionen Euro soll die kosten, fast doppelt soviel wie die Wachen in Weimar und Erfurt. Vermutlich könnten die Kameraden der Berufsfeuerwehr dann in Marmorbadewannen mit goldenen Armaturen sich wellnessen lassen. Und weil dann immer noch Geld übrig sei, gebe es auf den roten Fahrzeugen blaue Saphire statt Rundumleuchten. Und statt des Martinshorns singt Marvin Scott vom Theater "Tatü, tatu die Feuerwehr ist da!" Und der Marvin, der kam dann auch tatsächlich auf die Bühne und gab eine Kostprobe des neuen Sondersignals.
Nun ja, die eigentliche Schlüsselübergabe war kurz, Kai Buchmann bat letztlich darum, dass im Falle des Verkaufs der Stadt durch die Rolandgruppe ein vernünftiger Preis erzielt werden soll.
Am Ende wurde es dann traditionell, denn der Prof. Zwanziger dirigierte die "Alten Kameraden"
Peter-Stefan Greiner
Autor: red
Es ist angerichtet (Foto: nnz)
Der Roland und seine Gruppe hatten sich diesmal Gäste eingeladen. Und zwar nicht irgendwelche, sondern die beiden Vorgängerinnen der aktuellen Hexe, Kerstin Liebenau und Marion Probst sowie die Rolande von Brandenburg, Calbe und Perleberg.
Gemeinsam wurde dann ein fünf Meter langes Plakat mit sämtlichen Darstellern der Rolandgruppe aufgerollt und aufgehangen. Ganz im Zeichen des 50. Rolandsfestes. Und da kam auch die Abrechnung mit dem städtischen und Weltgeschehen etwas kürzer. Viel Neues gab es nicht zu berichten außer "Wir haben einen neuen Oberbürgermeister und der ist bereits 241 Tage im Amt - haben Sie da was gemerkt", fragte das Quartett in die Menge.
Nach diesen mehr als 200 Tagen müssen sich der Kai fühlen wie im Dschungelcamp für Fortgeschrittene oder anders ausgedrückt wie die Kugel in einem Flipper, die immer hin und hergeschnippt werde. Verantwortlich für das Schnippen seien einerseits die Ämter im Rathaus, andererseits die Fraktionen im Stadtrat.
Thema war auch die Feuerwache, die neue. 16 Millionen Euro soll die kosten, fast doppelt soviel wie die Wachen in Weimar und Erfurt. Vermutlich könnten die Kameraden der Berufsfeuerwehr dann in Marmorbadewannen mit goldenen Armaturen sich wellnessen lassen. Und weil dann immer noch Geld übrig sei, gebe es auf den roten Fahrzeugen blaue Saphire statt Rundumleuchten. Und statt des Martinshorns singt Marvin Scott vom Theater "Tatü, tatu die Feuerwehr ist da!" Und der Marvin, der kam dann auch tatsächlich auf die Bühne und gab eine Kostprobe des neuen Sondersignals.
Nun ja, die eigentliche Schlüsselübergabe war kurz, Kai Buchmann bat letztlich darum, dass im Falle des Verkaufs der Stadt durch die Rolandgruppe ein vernünftiger Preis erzielt werden soll.
Am Ende wurde es dann traditionell, denn der Prof. Zwanziger dirigierte die "Alten Kameraden"
Peter-Stefan Greiner











































