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Scharff und Umbach:

Kommunen und Landkreise bei Radwegen in der Pflicht

Montag, 28. Mai 2018, 22:21 Uhr
In diesem Monat wurde berichtet, dass das Land Thüringen den Radwegebau für die beiden Nordkreise Nordhausen und Kyffhäuser ausbremsen würde. Das wollte die LINKE genauer wissen und fragte nach...


„Nach Rücksprache mit dem Ministerium für Infrastruktur und Landwirtschaft können wir sagen, der Radweg von Kleinfurra nach Sondershausen ist nach wie vor Bestandteil des Entwurfs Radverkehrskonzept 2.0 für den Freistaat Thüringen“, erklärt Heike Umbach, Vorsitzende der Fraktion DIE LINKE.im Kreistag Nordhausen.

„Der Abschnitt ist Teil der geplanten touristischen Route Leine-Wipper und gehört somit auch als Radhauptroute zum Radroutennetz Thüringen. Das Straßenbauamt Nordthüringen plant den Bau für den Alltagsradverkehr, wie es auch in einem entsprechenden Gespräch im April diesen Jahres mitgeteilt hatte“, so Umbach weiter.

„Auch der Radweg Heringen – Barbarossa-Höhle ist als sogenannter Korridor im Radverkehrskonzept 2.0 enthalten. Hier müssen die Landkreise aber noch den genauen Verlauf festlegen und dem zuständigen Ministerium für Infrastruktur einen entsprechenden Antrag vorlegen“, ergänzt Alexander Scharff, Vorsitzender des Kreisverbandes DIE LINKE.Nordhausen.

„Es bleibt daher für uns unverständlich wie man behaupten könne, die Landesregierung würde den Radwegebau ausbremsen. Das Gegenteil ist der Fall; das Ministerium für Infrastruktur und Landwirtschaft hat die Grundlagen geschaffen und die Weichen gestellt, es ist nun an den Kommunen und Landkreisen für die Umsetzung zu sorgen“, fordern Umbach und Scharff abschließend.
Autor: red

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