nnz-online
Nach 60 Jahren

Klassentreffen zur Diamantenen Konfirmation

Montag, 28. Mai 2018, 06:39 Uhr
Anlässlich ihrer Diamantenen Konfirmation trafen sich die damaligen Schüler der achten Klassen 1958 zu einem Klassentreffen am Samstag im Gemeinderaum der Ilfelder-Kirchengemeinde. Manfred Kappler berichtet...


Nach herzlicher Begrüßung wurde am festlich gedecktem Tisch platzgenommen. Mit einem Dankgebet wurde an die vergangene Zeit und unserem Lebensweg bis zum heutigem Tag erinnert.

In einer Gedenkminute an die bereits verstorbenen ehemaligen Mitschüler wurde im Gebet gedachte, ebenso an jene welche an diesem Nachmittag mit dabei sein konnten. Dann wurde erst einmal ein munteres Lied angestimmt, denn wir waren damals sehr sangesfreudige Klassen. Zu jeder passenden Gelegenheit wurden Volks- und Heimatlieder gesungen, so aus freier Lust heraus ohne Dirigenten und Aufforderung vom Lehrer. So setzten wir auch hier diese alte Tradition fort.

Es begann eine fröhliche, lebhafte Diskussion, so dass man auf den leckeren, selbstgebackenen Kuchen, scheinbar keinen Appetit hatte. Doch dann wurde kräftig zugelangt. Trotz genüsslicher Kaffeerunde verstummte die rege Diskussion nicht.

Alte Erinnerungen an den Konfirmandenunterricht und die Prüfung lebten erneut auf. Nahezu 50 Lieder und der „Kleine Katechismus“ mussten auswendig gelernt werden dann folgte die Konfirmandenprüfung vor der von der Gemeinde gefüllten Kirche. Auch die mehrfache Wirkung des selbst hergestellten Konfirmationswein wurde zum Besten gegeben. Hierbei spielten der damalige Konsistorialrat Ullrich und Pastor Bruhns eine bedeutende Rolle.

Die Bedeutung und der Zusammenhang von Omas Wäscheleine zum Felsklettern mit einem Armbruch und der Wäsche welche nach dem Trocknen schmutziger war als vorher wurde erklärt.

Über Klassenfahrten und Wandertage wurde erzählt und wie eine große Dampfwalze mit einem Mal selbständig auf die Mitte der B4 fuhr und dort stehen blieb. Interessant war auch der Zustand, dass im Café- Burgberg am Sonntagnachmittag die Tür der einzigen Toilettenanlage sich nicht mehr öffnen lies.

Das Thema Handschriften, Unterricht und Pausen wurde ausgewertet, genauso wie das Thema Knoblauch. Zwischendurch wurde noch mal gesungen, denn Singen verbindet. Viel zu schnell verging die Zeit, so wurde man sich einig, im nächstem Jahr sich wieder zu treffen.

Mit einem Schlussgebet und dem Vaterunser wurde der Nachmittag beendet, denn um 18.00 Uhr waren alle in die Kirche nach Wiegersdorf zu einem Konzert eingeladen. Einige Mitschüler hatten noch keine Lust zum Gehen, so saß man noch eine Zeit im Pfarrgarten und lies das interessante Treffen in aller Ruhe ausklingen.
Manfred Kappler
Anmerkung der Redaktion:
Die im Forum dargestellten Äußerungen und Meinungen sind nicht unbedingt mit denen der Redaktion identisch. Für den Inhalt ist der Verfasser verantwortlich. Die Redaktion behält sich das Recht auf Kürzungen vor.
Autor: red

Drucken ...
Alle Texte, Bilder und Grafiken dieser Web-Site unterliegen dem Urherberrechtsschutz.
© 2026 nnz-online.de