Keine Pannen
Montag, 03. Januar 2005, 13:35 Uhr
Nordhausen (nnz). Während rund 100 Meter von der Agentur für Arbeit in Nordhausen heute gegen die Agenda 2010 demonstriert wurde, atmeten die Mitarbeiter der ARGE erst einmal auf. Warum? Die Antwort auf diese Frage gibt es mit dem bekannten Klick.
Dabei ging es ARGE-geschäftsführer Georg Müller nicht in erster Linie um Befürchtungen zu eventuellen Ausschreitungen, sondern darum, daß alle Empfänger des Arbeitslosengeldes II auch ihr Geld auf dem Konto haben. Die Befürchtungen bestätigten sich nicht. In den zurückliegenden Tagen hatten Banken und Sparkassen fieberhaft an der Behebung der Datenpanne gearbeitet, die falsche Kontonummern für die Überweisung des Geldes generiert hatte.
Müller bedankte sich gegenüber der nnz für die Zusammenarbeit mit den Geldinstituten. Rund 15 Frauen und Männer hätten heute den ihnen zustehenden Geldbetrag per Scheck erhalten. Die Ursachen hierfür werden in den kommenden Tagen analysiert. Auch wer heute noch seinen Antrag abgegeben hatte, dem wurde ein Scheck ausgereicht. Ähnlich soll morgen und an den kommenden Tagen verfahren, allerdings gebe es dann das Geld nicht rückwirkend.
Georg Müller geht davon aus, daß fast alle Anträge eingegangen seien. Es könne gut möglich sein, daß es auch so genannte Totalverweigerer gegeben hatte. Auch könnte unter den 6.800 Frauen und Männer, die einen Antrag erhalten hatten, einige darunter sein, die nicht ausgefüllt hatten oder die seit der Antragsverschickung aus dem Landkreis Nordhausen weggezogen sind. Exakte Daten könnten erst in den kommenden Tagen erhoben werden.
Autor: nnzDabei ging es ARGE-geschäftsführer Georg Müller nicht in erster Linie um Befürchtungen zu eventuellen Ausschreitungen, sondern darum, daß alle Empfänger des Arbeitslosengeldes II auch ihr Geld auf dem Konto haben. Die Befürchtungen bestätigten sich nicht. In den zurückliegenden Tagen hatten Banken und Sparkassen fieberhaft an der Behebung der Datenpanne gearbeitet, die falsche Kontonummern für die Überweisung des Geldes generiert hatte.
Müller bedankte sich gegenüber der nnz für die Zusammenarbeit mit den Geldinstituten. Rund 15 Frauen und Männer hätten heute den ihnen zustehenden Geldbetrag per Scheck erhalten. Die Ursachen hierfür werden in den kommenden Tagen analysiert. Auch wer heute noch seinen Antrag abgegeben hatte, dem wurde ein Scheck ausgereicht. Ähnlich soll morgen und an den kommenden Tagen verfahren, allerdings gebe es dann das Geld nicht rückwirkend.
Georg Müller geht davon aus, daß fast alle Anträge eingegangen seien. Es könne gut möglich sein, daß es auch so genannte Totalverweigerer gegeben hatte. Auch könnte unter den 6.800 Frauen und Männer, die einen Antrag erhalten hatten, einige darunter sein, die nicht ausgefüllt hatten oder die seit der Antragsverschickung aus dem Landkreis Nordhausen weggezogen sind. Exakte Daten könnten erst in den kommenden Tagen erhoben werden.
