Verspätete Bescherung
Mittwoch, 29. Dezember 2004, 14:40 Uhr
Nordhausen (nnz). Es gibt immer noch Überraschungen, selbst für Landräte. Eine solche erlebte heute Landrat Joachim Claus (CDU). Die hat immerhin einen Wert von fast sieben Millionen Euro.
Es war am heutigen Vormittag: Ein Kurier aus Erfurt brachte Joachim Claus einen Brief. Darin standen die eigentlich entscheidenden Worte in Form eines Fördermittelbescheids. Es geht um 6,9 Millionen Euro, die das Land Thüringen dem Landkreis Nordhausen für die Rekonstruktion und Erweiterung des Berufsschulzentrums an der Nordhäuser Morgenröte zur Verfügung stellen wird. Der Fluß des Geldes wird sich über mehrere Jahre hinweg erstrecken, ebenso wie die Bereitstellung der kreislichen Eigenanteile in Höhe von 1,25 Millionen Euro.
Die Planungen für das Berufsschulzentrum, in dem die Standorte in der Freiherr-vom-Stein-Straße und der Elisabethstraße vereint werden sollen, sind bereits in Sack und Tüten, der Baustart soll nach Aussagen von Landrat Claus im Juli kommenden Jahres erfolgen. Die Sanierung umfasst im Wesentlichen die Wiedererrichtung des ehemaligen Südflügels, den Bau einer repräsentativen Eingangszone im Bereich des Verbinders zwischen Alt- und Neubau, die Mehrfachnutzung (Aula) des Untergeschosses des Sporthallenbaus sowie eine behindertengerechte Erschließung. Die Arbeiten werden im Oktober 2007 beendet sein. Bis zum Jahr 2009 wird mit einer Gesamtschülerzahl von 1370 gerechnet.
Doch damit soll die Umgestaltung und Modernisierung der Nordhäuser Berufsschullandschaft nicht abgeschlossen sein. Auch für die Berufsschule für Soziales und Gesundheit soll ein neuer Standort gefunden werden. So könnte das Südharz-Krankenhaus dann endlich auf seinem eigenen Gelände weiter expandieren. Für den neuen Standort, so Joachim Claus, habe es bereits erste Gespräche mit der Stadt Nordhausen gegeben, weitere werden im kommenden Jahr folgen.
Die Modernisierung der Standorte der Berufsausbildung ist für den Landkreis immens wichtig, schließlich ist auch das ein Markenzeichen eines funktionierenden Landkreises. In den zurückliegenden Monaten gab es bereits Befürchtungen, daß gerade dieser Standortfaktor dem Landkreis abhandenkommen könnte.
Autor: nnzEs war am heutigen Vormittag: Ein Kurier aus Erfurt brachte Joachim Claus einen Brief. Darin standen die eigentlich entscheidenden Worte in Form eines Fördermittelbescheids. Es geht um 6,9 Millionen Euro, die das Land Thüringen dem Landkreis Nordhausen für die Rekonstruktion und Erweiterung des Berufsschulzentrums an der Nordhäuser Morgenröte zur Verfügung stellen wird. Der Fluß des Geldes wird sich über mehrere Jahre hinweg erstrecken, ebenso wie die Bereitstellung der kreislichen Eigenanteile in Höhe von 1,25 Millionen Euro.
Die Planungen für das Berufsschulzentrum, in dem die Standorte in der Freiherr-vom-Stein-Straße und der Elisabethstraße vereint werden sollen, sind bereits in Sack und Tüten, der Baustart soll nach Aussagen von Landrat Claus im Juli kommenden Jahres erfolgen. Die Sanierung umfasst im Wesentlichen die Wiedererrichtung des ehemaligen Südflügels, den Bau einer repräsentativen Eingangszone im Bereich des Verbinders zwischen Alt- und Neubau, die Mehrfachnutzung (Aula) des Untergeschosses des Sporthallenbaus sowie eine behindertengerechte Erschließung. Die Arbeiten werden im Oktober 2007 beendet sein. Bis zum Jahr 2009 wird mit einer Gesamtschülerzahl von 1370 gerechnet.
Doch damit soll die Umgestaltung und Modernisierung der Nordhäuser Berufsschullandschaft nicht abgeschlossen sein. Auch für die Berufsschule für Soziales und Gesundheit soll ein neuer Standort gefunden werden. So könnte das Südharz-Krankenhaus dann endlich auf seinem eigenen Gelände weiter expandieren. Für den neuen Standort, so Joachim Claus, habe es bereits erste Gespräche mit der Stadt Nordhausen gegeben, weitere werden im kommenden Jahr folgen.
Die Modernisierung der Standorte der Berufsausbildung ist für den Landkreis immens wichtig, schließlich ist auch das ein Markenzeichen eines funktionierenden Landkreises. In den zurückliegenden Monaten gab es bereits Befürchtungen, daß gerade dieser Standortfaktor dem Landkreis abhandenkommen könnte.
