nnz-online
Schlosskonzerte

Heringer Schloss wird Konzertspielstätte

Dienstag, 15. Mai 2018, 11:47 Uhr
Es ist vollbracht, seit dieser Woche ist der „Bankettsaal“ im Schloss Heringen in Kooperation mit dem Theater und dem Lohorchester Spielstätte für Konzerte. Bereits am Samstag wird es mit einer "kleinen Nachtmusik" ein erstes Konzert geben...

Da das 1. Schlosskonzert im vergangenen Jahr in Heringen eine so große Resonanz gefunden hatte, - bei den Zuhörern wie auch bei den Musikern,- entschloss man sich unter der Federführung der „Interessengemeinschaft Schloss Heringen 1327“ gemeinsam mit dem Lohorchester Sondershausen weitere Konzerte durchzuführen. Nach intensiven Vorbereitungen und Absprachen ist es nun soweit.

Der nächste Termin für das „2. Schlosskonzert“ ist der Samstag, 19.05.2018 um 18.00 Uhr, gefolgt von dem 17.11., an dem das „3.Schlosskonzert“ stattfinden wird. Zwischenzeitlich ist auch das „2. Schlossfest“ in Heringen, vom 07.- 09.09. geplant, mit dem „Abend des Theaters“ am 7.09. Über das Programm werden wird noch ausführlich und rechtzeitig informiert.

Karten für die Konzerte gibt es an der Theaterkasse Theater Nordhausen und allen bekannten Vorverkaufsstellen, sowie auch im Schreibwaren-Eck Heringen, welches offizielle Vorverkaufsstelle für das Theater ist.

Loh-Orchester Sondershausen (Foto: Förderverein "Goldene Aue" e.V.) Loh-Orchester Sondershausen (Foto: Förderverein "Goldene Aue" e.V.)

„Eine kleine Nachtmusik“ im Schloss Heringen

Ein Fest für die Streicher wird das Konzert, zu dem das Loh-Orchester am 19. Mai um 18.00 Uhr in das Schloss nach Heringen reist. Denn zu hören ist vor allem Musik für Streichorchester. Einen Ohrenschmaus bietet mit Mozarts Serenade „Eine kleine Nachtmusik“ eines der berühmtesten Werke der klassischen Musik. Ebenfalls ein Hörgenuss ist Georg Philipp Telemanns „Burlesques de Quichotte“, eine Orchestersuite, die Geschichten aus dem Leben des spanischen Ritters Don Quichotte de la Mancha erzählt. Am bekanntesten ist hier sicherlich der Kampf des Ritters gegen die Windmühlen. Musik aus alten Zeiten spürte der Italiener Ottorino Respighi in seiner 1930 entstanden Suite „Antiche Danze ed Arie” nach, einer freien Bearbeitung von Tänzen und Arien aus dem 16. und 17. Jahrhundert.

Im Doppelkonzert d-Moll von Johann Sebastian Bach wird die Runde der Streichinstrumente aufgebrochen, denn in diesem Werk gesellt sich neben die Geige auch die Oboe als Soloinstrument. Hier finden der Solo-Oboist des Loh-Orchesters Daniel Joram und der Konzertmeister des Philharmonisches Kammerorchesters Werningerode Krzysztof Baranowski als Solisten zusammen. Am Dirigierpult steht an diesem Abend der 1. Kapellmeister der Theater Nordhausen/Loh-Orchester Sondershausen GmbH Henning Ehlert.

Karten gibt es an der Theaterkasse Nordhausen und an allen bekannten Vorverkaufsstellen sowie im Schreibwaren-Eck Heringen.
Autor: red

Drucken ...
Alle Texte, Bilder und Grafiken dieser Web-Site unterliegen dem Urherberrechtsschutz.
© 2026 nnz-online.de