Friedenslicht angekommen
Donnerstag, 23. Dezember 2004, 16:04 Uhr
Nordhausen (nnz). Das Friedenslicht aus Bethlehem ist in Thüringen zu einer Weihnachtstradition geworden. Diesjahr fand es den Weg nach Nordhausen. Wo Sie ein Licht bekommen können, verrät Ihnen die nnz.
Friedenslicht angekommen (Foto: nnz)
So ein Friedenslicht nimmt einen ziemlich langen Weg aus Bethlehem bis nach Nordhausen. Zuerst ist es im Flugzeug unterwegs, dann mit der Bahn. Dabei darf das Licht nicht ausgehen. In vielen Städten übernehmen Pfadfinder die Verteilung des Lichtes. Für Nordhausen wurde es vom Verein "Schrankenlos" in Gotha abgeholt. Auf der Bahnstrecke gab es die Möglichkeit sich selbst daran eine Kerze anzuzünden. Wer diese Chance nicht nutze, muß nicht auf die friedliche Botschaft verzichten, denn das Licht wird im Eine-Welt Laden in der Altstadt so lange brennen, wie die Kerze hält.
Die Idee des Friedenslichts stammt aus Österreich vom Sender ORF, der 1986 zum ersten Mal ein Kind nach Bethlehem schickte um eine Kerze in der Geburtsgrotte anzuzünden. In Zeiten des Kalten und aller anderen Kriege wurde es zu einem Symbol für Völkerverständigung und Verbundenheit mit Menschen, denen es nicht so gut geht wie uns in Deutschland. Damit ist die Aktion auch in diesem Jahr traurig aktuell. Zum 15. Mal kommt das Licht deshalb auch nach Thüringen.
Autor: wf
Friedenslicht angekommen (Foto: nnz)
So ein Friedenslicht nimmt einen ziemlich langen Weg aus Bethlehem bis nach Nordhausen. Zuerst ist es im Flugzeug unterwegs, dann mit der Bahn. Dabei darf das Licht nicht ausgehen. In vielen Städten übernehmen Pfadfinder die Verteilung des Lichtes. Für Nordhausen wurde es vom Verein "Schrankenlos" in Gotha abgeholt. Auf der Bahnstrecke gab es die Möglichkeit sich selbst daran eine Kerze anzuzünden. Wer diese Chance nicht nutze, muß nicht auf die friedliche Botschaft verzichten, denn das Licht wird im Eine-Welt Laden in der Altstadt so lange brennen, wie die Kerze hält. Die Idee des Friedenslichts stammt aus Österreich vom Sender ORF, der 1986 zum ersten Mal ein Kind nach Bethlehem schickte um eine Kerze in der Geburtsgrotte anzuzünden. In Zeiten des Kalten und aller anderen Kriege wurde es zu einem Symbol für Völkerverständigung und Verbundenheit mit Menschen, denen es nicht so gut geht wie uns in Deutschland. Damit ist die Aktion auch in diesem Jahr traurig aktuell. Zum 15. Mal kommt das Licht deshalb auch nach Thüringen.
