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Ein Fest in der Sonne

Montag, 07. Mai 2018, 06:00 Uhr
Wer gestern frisches Grün glattem Lack vorzog, der konnte den Frühling auch im Park Hohenrode genießen. Zum jährlichen Fest lockten Garten und Villa mit verschiedenen Führungen, jeder Menge Kuchen und Musik. Außerdem kann sich der Park über neue Förderer und neue Sitzgelegenheiten freuen...

Parkfest in Hohenrode (Foto: Angelo Glashagel) Parkfest in Hohenrode (Foto: Angelo Glashagel)

Erläuft man den Park Hohenrode bis zu seinem höchsten Punkt, kann man schon mal etwas außer Atem kommen. Seit gestern warten vier neue Eichenholz-Parkbänke auf ermüdete Gartenbesucher.

Gespendet wurden sie von Wolfgang Asche, Gründungsmitglied des Fördervereins und seines Zeichens Sparkassenchef. Der hatte zu seinem 60. Geburtstag nicht um gute Bücher oder hochprozentiger gebeten, sondern um Spenden für den Park und das Theater. 8000 Euro kamen damals zusammen, aus dem Anteil für Hohenrode konnten die Holzbänke bezahlt werden.

Von den neuen Sitzgelegenheiten aus könnte man vielleicht auch bald neue Blumenpracht im Park bewundern. Der Förderverein unterzeichnete gestern eine Kooperationsvereinbarung mit der "Gesellschaft der Staudenfreunde". Das Arboretum des Parks sei eines der schönsten und ältestem im ganzen Land, sagte Stefan Strasser, Vize der Staudenfreunde. Sogar einige der letzten noch lebenden Bäume aus der ersten deutschen Baumschule zu Berlin finde man im Park. Auf den Wiesen fehle diese Artenvielfalt bisher.

Vier neue Bänke für den Park (Foto: Angelo Glashagel) Vier neue Bänke für den Park (Foto: Angelo Glashagel)

Damals habe man das fette Grün vor allem auch zu Weidezwecken angelegt, sagt der Pflanzenexperte. Heute wäre es förderlicher den Park an verschiedenen Stellen mit Stauden zu bereichern und so Insekten neue Lebensräume zu bieten. "Wenn ich die Vielfalt der Vögel und der Insekten schützen will muss ich die Pflanzen schützen", sagt Strasser.

Ansehnlich und gut besucht war der Park gestern auch ohne Stauden, verschiedene Führungen für Jung und Alt brachten die Gäste auch in die letzten Ecken des Parks.
Angelo Glashagel
Autor: red

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