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Dank für Spenden

Montag, 20. Dezember 2004, 12:00 Uhr
Nordhausen (nnz). Das Thema des diesjährigen Welt-Aids-Tages hieß „Frauen, Mädchen, HIV und AIDS“. Vielleicht wurde auch deshalb soviel gespendet?


Nahezu die Hälfte aller Menschen mit Aids weltweit sind weiblich. Unter dem Motto: Wir wissen, was wir wollen:“ Leben, Lieben, Schutz vor HIV.“ beteiligte sich Deutschland an dieser Kampagne. Das Gesundheitsamt Nordhausen hat Ende November fünf Vorträge mit einem Betroffenen organisiert, der bereits in den vergangenen Jahren viele Gespräche mit Jugendlichen aus unserer Region geführt hat.

Eine Spendenaktion, an der sich die Staatlichen Regelschulen Sollstedt, Heringen und Wipperdorf; die Staatlichen Gymnasien W. v. Humboldt, Herder und Schiller; die SBBS für Gesundheit, Soziales und Wirtschaft; die Staatliche Berufsbildende Schule 2 und die pro vita Akademie mit Infoständen beteiligt haben, erbrachte einen Erlös von 935 Euro. Dieser wird der Aids-Hilfe Unstrut-Hainich übergeben, deren Mitarbeiter sich auch um die Betroffenen aus der Stadt und aus dem Landkreis Nordhausen kümmern. Ein herzliches Dankeschön allen Helfern und den Spendern, die damit den Betroffenen ein Stück Lebenshilfe und Lebensqualität gegeben haben.

Noch immer ist Aids eine unheilbare Krankheit. Die vorhandenen Medikamente können das Fortschreiten einer HIV-Infektion nur hinauszögern. Der Aids- Erreger entwickelt über kurz oder lang eine Unempfindlichkeit (Resistenz) im Körper des HIV-positiven Virusträgers gegenüber dem Medikament. Bedenklich daran ist außerdem, wer sich dann mit diesen Viren ansteckt, hat weniger Chancen für eine, wenn auch nur zeitweilige, erfolgreiche Behandlung.

So ist nach wie vor „safer Sex“ eine unverzichtbare Schutzmaßnahme, denn 80 % aller Infizierten haben sich auf sexuellem Wege angesteckt.
Autor: nnz

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