Gerangel
Montag, 20. Dezember 2004, 11:34 Uhr
Nordhausen (nnz). Im neuen Jahr müssen die Christdemokraten in Nordhausen die Nachfolgeschaft von Thomas Pape innerhalb ihrer Stadtratsfraktion klären. Da scheint es unterschiedliche Ambitionen zu geben.
Die CDU-Mannschaft im Nordhäuser Stadtrat trifft sich heute zu ihrer letzten Sitzung in diesem Jahr. Da soll nicht die große und auch nicht die kleine Politik im Mittelpunkt stehen, sondern es wird wohl eher einen beschaulichen, weihnachtlichen Rahmen geben. Im Hintergrund jedoch werden bereits Fäden gesponnen mit dem Ziel, den Fraktionsvorsitz im Januar zu wählen. Nach Informationen der nnz könnten zwei kommunale Politiker dafür in Frage kommen.
Natürlich wird wohl der stellvertretende Vorsitzende der Fraktion, Michael Rheinländer, für die Machtübernahme in Frage kommen. Rheinländer ist schließlich auch Chef der Nordhäuser CDU. Wenn Sie, liebe nnz-Leser, das bislang nicht wußten, dann liegt das vermutlich an dem Umstand, daß Rheinländer nach außen kaum in Erscheinung tritt. Fragen der Medien beantwortet er nicht nur kurz und knapp, sondern auch unzureichend. Und genau diese Außenwirkung ist auch das Problem, das die CDU in Nordhausen hat. Sie agiert nicht, ab und zu wird vielleicht mal reagiert. Jedoch liegt die letzte offizielle Pressemitteilung der Christdemokraten schon Lichtjahre zurück.
Für einige Fraktionäre ist dieser Zustand eher unbefriedigend, sie drängen nach vorn, wohl wissend, daß im kommenden Jahr die Oberbürgermeisterwahlen in Nordhausen vorbereitet werden müssen. Die stehen zwar erst im Jahr 2006 an, doch ein Kandidat, der gegen Amtsinhaberin Barbara Rinke (SPD) ins Feld ziehen muß, der sollte bereits 2005 aufgebaut werden. Also wird nach einem neuen Mann oder einer neuen Frau an der Spitze der Nordhäuser CDU gesucht. Eine mögliche Kandidatin könnte Christine Wagner sein. Von der nnz auf die Frage nach dem Fraktionsvorsitz angesprochen, meinte Frau Wagner: Eigentlich nicht! Das will in der Politik nichts bedeuten, läßt es doch alle möglichen Antworten offen.
Und so könnte die Wahl zum Fraktionsvorsitz im Januar kommenden Jahres richtig spannend und richtungsweisend werden. Und es wird – entgegen aller bisherigen Beteuerungen – nicht nur eine normale Wahl.
Autor: nnzDie CDU-Mannschaft im Nordhäuser Stadtrat trifft sich heute zu ihrer letzten Sitzung in diesem Jahr. Da soll nicht die große und auch nicht die kleine Politik im Mittelpunkt stehen, sondern es wird wohl eher einen beschaulichen, weihnachtlichen Rahmen geben. Im Hintergrund jedoch werden bereits Fäden gesponnen mit dem Ziel, den Fraktionsvorsitz im Januar zu wählen. Nach Informationen der nnz könnten zwei kommunale Politiker dafür in Frage kommen.
Natürlich wird wohl der stellvertretende Vorsitzende der Fraktion, Michael Rheinländer, für die Machtübernahme in Frage kommen. Rheinländer ist schließlich auch Chef der Nordhäuser CDU. Wenn Sie, liebe nnz-Leser, das bislang nicht wußten, dann liegt das vermutlich an dem Umstand, daß Rheinländer nach außen kaum in Erscheinung tritt. Fragen der Medien beantwortet er nicht nur kurz und knapp, sondern auch unzureichend. Und genau diese Außenwirkung ist auch das Problem, das die CDU in Nordhausen hat. Sie agiert nicht, ab und zu wird vielleicht mal reagiert. Jedoch liegt die letzte offizielle Pressemitteilung der Christdemokraten schon Lichtjahre zurück.
Für einige Fraktionäre ist dieser Zustand eher unbefriedigend, sie drängen nach vorn, wohl wissend, daß im kommenden Jahr die Oberbürgermeisterwahlen in Nordhausen vorbereitet werden müssen. Die stehen zwar erst im Jahr 2006 an, doch ein Kandidat, der gegen Amtsinhaberin Barbara Rinke (SPD) ins Feld ziehen muß, der sollte bereits 2005 aufgebaut werden. Also wird nach einem neuen Mann oder einer neuen Frau an der Spitze der Nordhäuser CDU gesucht. Eine mögliche Kandidatin könnte Christine Wagner sein. Von der nnz auf die Frage nach dem Fraktionsvorsitz angesprochen, meinte Frau Wagner: Eigentlich nicht! Das will in der Politik nichts bedeuten, läßt es doch alle möglichen Antworten offen.
Und so könnte die Wahl zum Fraktionsvorsitz im Januar kommenden Jahres richtig spannend und richtungsweisend werden. Und es wird – entgegen aller bisherigen Beteuerungen – nicht nur eine normale Wahl.
