Über 1.000 Gäste
Sonntag, 19. Dezember 2004, 21:01 Uhr
Nordhausen (nnz). Zum vierten Mal servierten Kinder den Besuchern Kaffee, Waffeln und Plätzchen. Dieses Angebot gehört inzwischen zum Weihnachtsmarkt wie der Riesenstollen und der größte geschmiedete Schwibbogen. Das Cafe' Kila im Rathaus zieht in der nnz Bilanz.
Über 1.000 Gäste (Foto: nnz)
Genau gezählt hat Frank Tuschy die Gäste nicht, deutlich über Tausend waren es ganz bestimmt, meint er. Und das, obwohl das Cafe' insgesamt nur 9 Tage geöffnet hatte, an allen drei Weihnachtsmarktwochenenden Freitag bis Sonntag von 14.00 bis 18.00 Uhr. Pro Tag bedienten rund 20 Kinder die Gäste. Sie buken frische Waffeln, servierten Kaffee aus fairem Handel und heißen Apfelsaft.
Insgesamt beteiligten sich etwa 50 der Kila- Kinder am Cafe'. Musikalisch begabte setzten sich ans Klavier oder sangen vor. Auch Superintendent Michael Bornschein gab am Sonnabend Weihnachtslieder zum Besten. Kunstliebhaber fanden hier Ölbilder des georgischen Künstlers Arthur Mchitarian. So wurde das Cafe' nicht nur dank der guten Bewirtung und der fairen Preise, alles kostet 50 Cent, zu einem beliebten Treffpunkt.
Man habe Stammkunden, die jeden Tag kommen, sagt Frank Tuschy. Übrigens nicht nur unter den Gästen, sondern auch unter den Kindern. Einige kamen täglich her, obwohl sie keinen Lohn für ihre Arbeit bekommen. "Das sind vor allem die Kinder, die sonst nicht im Vordergrund stehen." berichtet der Gemeindepädagoge. "
"Wir geben sogar das Trinkgeld ab, wenn wir welches bekommen" erzählt ein Junge "Es wäre schließlich ungerecht, wenn manche Geld kriegen und andere nicht. Wir bekommen alle später Süßigkeiten und Sachen für die Gruppen."
Die gute Zusammenarbeit mit der Stadt Nordhausen, besonders dem Kulturamt, schätzt der Kinder-Kirchen-Laden der Blasii Gemeinde sehr. Das Foyer des Rathauses darf kostenlos genutzt werden. So bleibt ein kleiner Gewinn übrig, der für die Arbeit in den Kindergruppen verwendet wird.
Neben dem Handwerkercamp in den Sommerferien ist das Cafe' ein Höhepunkt im Programm des christlichen Kindertreffs. Zwischen 80 und 90 Kinder von 4 bis 12 Jahren kommen zu den einzelnen Gruppen, singen im Chor oder spielen in der Theatergruppe mit. Nicht alle konnten im Cafe' Kila mitmachen, einige proben zur Zeit für's Krippenspiel am Heiligabend.
Natürlich soll es auch 2005 ein Cafe' Kila geben, dann ist das erste kleine Jubiläum fällig.
Autor: wf
Über 1.000 Gäste (Foto: nnz)
Genau gezählt hat Frank Tuschy die Gäste nicht, deutlich über Tausend waren es ganz bestimmt, meint er. Und das, obwohl das Cafe' insgesamt nur 9 Tage geöffnet hatte, an allen drei Weihnachtsmarktwochenenden Freitag bis Sonntag von 14.00 bis 18.00 Uhr. Pro Tag bedienten rund 20 Kinder die Gäste. Sie buken frische Waffeln, servierten Kaffee aus fairem Handel und heißen Apfelsaft.Insgesamt beteiligten sich etwa 50 der Kila- Kinder am Cafe'. Musikalisch begabte setzten sich ans Klavier oder sangen vor. Auch Superintendent Michael Bornschein gab am Sonnabend Weihnachtslieder zum Besten. Kunstliebhaber fanden hier Ölbilder des georgischen Künstlers Arthur Mchitarian. So wurde das Cafe' nicht nur dank der guten Bewirtung und der fairen Preise, alles kostet 50 Cent, zu einem beliebten Treffpunkt.
Man habe Stammkunden, die jeden Tag kommen, sagt Frank Tuschy. Übrigens nicht nur unter den Gästen, sondern auch unter den Kindern. Einige kamen täglich her, obwohl sie keinen Lohn für ihre Arbeit bekommen. "Das sind vor allem die Kinder, die sonst nicht im Vordergrund stehen." berichtet der Gemeindepädagoge. "
"Wir geben sogar das Trinkgeld ab, wenn wir welches bekommen" erzählt ein Junge "Es wäre schließlich ungerecht, wenn manche Geld kriegen und andere nicht. Wir bekommen alle später Süßigkeiten und Sachen für die Gruppen."
Die gute Zusammenarbeit mit der Stadt Nordhausen, besonders dem Kulturamt, schätzt der Kinder-Kirchen-Laden der Blasii Gemeinde sehr. Das Foyer des Rathauses darf kostenlos genutzt werden. So bleibt ein kleiner Gewinn übrig, der für die Arbeit in den Kindergruppen verwendet wird.
Neben dem Handwerkercamp in den Sommerferien ist das Cafe' ein Höhepunkt im Programm des christlichen Kindertreffs. Zwischen 80 und 90 Kinder von 4 bis 12 Jahren kommen zu den einzelnen Gruppen, singen im Chor oder spielen in der Theatergruppe mit. Nicht alle konnten im Cafe' Kila mitmachen, einige proben zur Zeit für's Krippenspiel am Heiligabend.
Natürlich soll es auch 2005 ein Cafe' Kila geben, dann ist das erste kleine Jubiläum fällig.
