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nnz-Rückspiegel: 19. Dezember 2003

Sonntag, 19. Dezember 2004, 07:29 Uhr
Nordhausen (nnz). Wenn Sie wissen wollen, was vor exakt einem Jahr in Nordhausen und Umgebung los war, dann sollten Sie jetzt unbedingt auf MEHR klicken. Die nnz-Redaktion hat die Meldungen „von damals“ für Sie noch einmal aufbereitet.
Heute: Wandern, Abschied und Erfolg


Wir wandern ja so gerne...
...nicht nur am Rennsteig durch das Land. Gewandert wird in Thüringen überall. Aber wo kann der Wanderer übernachten? 131 Hotels und Pensionen bewarben sich für eine Plakette, die erste wurde heute im Landkreis Nordhausen übergeben. Es ist das Landhotel „Neustädter Hof“, das sich ab sofort mit der Plakette „Wanderfreundliche Unterkunft Thüringen 2004“ schmücken kann. Insgesamt hatten sich für dieses Prädikat der Thüringer Tourismus GmbH (TTG) 131 Hotels, Pensionen, Gasthöfe und Ferienwohnungen beworben. Für die so genannten Kernkriterien verantwortlich waren bereits zum vierten Mal der Deutsche Wanderverband und der Deutsche Tourismusverband. So müssen Gäste auch nur für eine Nacht aufgenommen werden, müssen Trockenräume für nasse Klamotten vorhanden sein. Gefragt sind auch Informationen zu Wanderwegen, Wanderrouten, Sehenswürdigkeiten und die Vermittlung von Wanderführern. Zu den Wahlkriterien gehörten das Vorhandensein aktueller Wanderkarten, eine regionale Kirche oder Informationen zu Hütten und deren Öffnungszeiten...ausführlich im nnz-Archiv


Instrument für die Region
Die Bündnisgrünen im Landkreis Nordhausen setzen sich für ein länderübergreifendes Biosphärenreservat im Südharz ein. Jetzt schließlich sich dieser Forderung auch die Thüringer SPD an. Ein Biosphärenreservat Südharz, das die Bundesländer Sachsen-Anhalt, Thüringen und Niedersachsen umfasst, fordert Dagmar Becker, die umweltpolitische Sprecherin der SPD-Landtagsfraktion. Ein Biosphärenreservat sei das wirksamste Instrument zur nachhaltigen Entwicklung der Region, vor allem im Bereich des Fremdenverkehrs. Darüber hinaus könne dadurch die weltweit einmalige Landschaft am Südrand des Harzes besser erhalten und entwickelt werden. Dies belege bereits ein Gutachten im Auftrag des Umweltbundesamtes aus dem Jahre 1997...ausführlich im nnz-Archiv


Abschied und Neubeginn
Und tschüss In Nordhausen ist heute ein historischer Schritt gegangen worden. Die beiden kommunalen Verkehrsbetriebe sind fusioniert. Jetzt fahren also im Landkreis Nordhausen alle Busse unter einem einheitlichen „Label“. Verkehrsbetriebe Nordhausen GmbH – so heißt das jüngste Kind im öffentlichen Personennahverkehr. Sie mutierte aus den ehemaligen Verkehrsbetrieben der Nordhäuser Stadtwerke. Aus dem Bus-Verkehr Nordhausen wurde schließlich per Beschluß von Kreistag und Stadtrat die „Stadtwerke Nordhausen – Infrastruktur- und Verkehrsgesellschaft mbH“. Erster ist für die Abwicklung des Verkehrs verantwortlich, die zweite Gesellschaft ist für die technischen Anlagen, auch für die der Nordhäuser Straßenbahn zuständig. So gesehen wurde ein Konstrukt geschaffen, das auch künftig garantiert, dass der öffentliche Personennahverkehr in der öffentlichen Hand bleiben kann...ausführlich im nnz-Archiv


Erfolg für Nordhäuser Kripo
Die Nordhäuser Kripo hat eine Schändung des jüdischen Friedhofs in Sondershausen aufgeklärt. In der Nacht zum Dienstag hatten zunächst unbekannte Täter den jüdischen Friedhof verwüstet. Grabsteine waren umgestoßen und mit Farbe beschmiert worden. Die Ermittlungen führten zu zwei jungen Männern aus Sondershausen. Inzwischen liegen der Polizei Geständnisse vor. Danach sind die beiden 16- und 25-Jährigen nach einem Trinkgelage in der Wohnung des Älteren zum jüdischen Friedhof gegangen und haben dort wahllos Grabsteine umgestoßen. Einige wurden mit Fassadenfarbe verunstaltet, die die Täter mitgebracht und mit den Händen verschmiert und über die Steine geschüttet hatten. Insgesamt waren 45 Grabdenkmale betroffen.
Autor: nnz

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