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nnz-Rückspiegel: 17. Dezember 2003

Freitag, 17. Dezember 2004, 06:44 Uhr
Nordhausen (nnz). Wenn Sie wissen wollen, was vor exakt einem Jahr in Nordhausen und Umgebung los war, dann sollten Sie jetzt unbedingt auf MEHR klicken. Die nnz-Redaktion hat die Meldungen „von damals“ für Sie noch einmal aufbereitet.
Heute: Schwert, Schmetterlinge und Dachsberg


Die Werkstatt der Schmetterlinge
Die Redaktion der nnz hat sich wieder mal den Spielplan des Nordhäuser Theaters angesehen. Und da haben wir einige „Bonbons“ gefunden, für die es sogar noch einige Karten an der Abendkasse gibt. Vor vielen Jahren, als es auf der Welt erst wenige Pflanzen und Tiere gab, mußte vieles noch erfunden werden. Das war die Aufgabe der Gestalter aller Dinge, deren Chefin, die Weise Alte, darüber wachte, daß alles mit rechten Dingen zuging. Einer der Gestalter war Rodolfo, der sich gemeinsam mit seinen Freunden die verrücktesten Ideen ausdachte, ohne sich an die Erfindungsregeln zu halten. Zur Strafe wurden sie in die nicht sehr beliebte Insektenwerkstatt versetzt, um fortan kleine krabbelnde, kriechende und fliegende Tierchen zu erfinden...ausführlich im nnz-Archiv


Reichsschwert geht auf Reise
Schlaraffe Das Reichsschwert der Schlaraffia-Loge „Nordhusia“, das im vorigen Jahr als Beutestück eines US-Soldaten aus dem 2. Weltkrieg durch die Stadt Nordhausen zurückgekauft wurde, geht für einen Monat wieder auf Reisen. Vertreter der Schlaraffia-Loge aus Heidelberg (wörtlich: „Schlaraffia Haidelberga“) – eine ehemaliges „Tochterreich“ der gleichnamigen Nordhäuser Loge - zeigen zum 100. Logen-Geburtstag am 4. Januar das Nordhäuser „Reichsschwert“ in Heidelberg. Bei den Feiern, so die Heidelberger, werde das Schwert eine zentrale Rolle spielen...ausführlich im nnz-Archiv


Ströme vom Abfall und Geld
Die ehemalige Deponie „Dachsberg“ bei Bleicherode beschäftigte gestern auch die Mitglieder des Kreistages. Landrat Joachim Claus (CDU) zeigte sich jedoch wenig auskunftsfreudig. Gefragt wurde aus der SPD-Fraktion, ob bei der einstigen Sanierung auch landkreiseigene Firmen mitgewirkt hatten. Das bejahte der Landrat, nannte aber keine Namen. Dabei kam in den 90er Jahren bei derart komplexen Angelegenheiten nur eine kommunale Firma in Frage, die zwar keine „Entsorgungsgesellschaft“, sondern eine Entwicklungsgesellschaft war und seit einigen Monaten selbst „entsorgt“ wird. Die EGN hatte sich zu einer Arbeitsgemeinschaft (ARGE) mit der Gereka GmbH in Bleicherode zusammengeschlossen. Die Gereka hatte zum damaligen Zeitpunkt Erfahrungen in der Entsorgung und so wurden denn auch Klärschlämme und Asche angenommen, sie ist ein Unternehmen der Kleinwächter AG. Dafür gab es richtig gutes Geld...ausführlich im nnz-Archiv
Autor: nnz

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