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Donnerstag, 16. Dezember 2004, 14:49 Uhr
Nordhausen (nnz). Bei den Nordhäusern war der Wanderweg entlang der Gumpe sehr beliebt. Der Wanderweg war jedoch in den zurückliegenden Wochen unterbrochen worden. Jetzt könnte eine Lösung gefunden werden – eventuell.


„Wir könnten eine Lösung gefunden haben“, sagte Nordhausens Bau- und Wirtschaftsdezernent Dietrich Beyse (CDU) heute nach einer Begehung des inzwischen geschlossenen Wanderwegs, der Nordhausen-Nord mit dem Gumpe-Weg verbindet. Zur Begehung war Gisela Hartmann gekommen, Sprecherin des Nordhäuser Kreisverbandes von Bündnis 90/Die Grünen. Die Schließung des Wanderwegs durch den Grundstückseigentümer war auf Unverständnis bei den Nordhäusern gestoßen.

Im Wald oberhalb des inzwischen vom Privateigentümer geschlossenen Hohlweges verlaufe fast parallel ein weiterer Wanderweg. „Dessen steilste Stellen wollen wir im Frühjahr entschärfen, in dem wir lange terrassenförmige Podeste einbauen“, sagte Beyse. Für altere Menschen bzw. Frauen, die den Weg im Wald nicht nutzen wollten, stehe eine weitere Wandermöglichkeit unterhalb des Hohlweges zur Verfügung, die durch das benachbarte Wohngebiet führe. „Dort ist bisher das Problem, dass der Weg an seinem unteren Ende nur mit einer provisorischen Brücke über den Gumpebach führt. Diese Brücke könnten wir allerdings robuster ausbauen, dann wäre auch dieses Problem gelöst und auch an dieser Stelle eine Verbindung zum Gumpeweg geschaffen“, so der Dezernent. Im zeitigen Frühjahr könnten dann voraussichtlich wieder Verbindungen zwischen Nordhausen-Nord und der Gumpe bestehen. Detaillierte Absprachen über den genauen Verlauf der Wege werde es in den kommenden Tagen mit den benachbarten Grundstückseigentümern geben.
Autor: nnz

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