Tacheles
Dienstag, 14. Dezember 2004, 13:22 Uhr
Nordhausen (nnz). Im Nordhäuser Rathaus wird es heute ein Gespräch geben. Dabei geht es um die künftige Gestaltung des Pferdemarktes. Und: Dabei soll Tacheles geredet werden...
Dennis Rossing, der die Investorengruppe für die Altstadt-Arkaden vertritt, wird sich mit der Leitungsspitze des Nordhäuser Rathauses über die Umgestaltung des Pferdemarktes unterhalten. Unterhalten müssen. Sie können sich vielleicht noch erinnern: Irgendwann einmal soll das alte Gebäude der Polizeidirektion abgerissen und ein neuer Einkaufstempel gebaut werden – die Altstadt-Arkaden (siehe nnz-Archiv). Bislang hat sich nicht viel getan, zumindest nicht seitens des Investors.
Die SWG und auch die WBG haben ihre Hausaufgaben ebenso erledigt, wie die Stadtverwaltung. Für die Wohnungsunternehmen bedeutet das: Sie haben die Wohnungen an diesem Standort leergezogen. Geblieben sind Kosten für die weitere Unterhaltung der Gebäude wie zum Beispiel Grundsteuern oder Versicherungen. Entstanden sind aber auch Kosten für den Umzug der Mieter. Für die WBG bedeutet dies jetzt noch monatlich einen Betrag von mehreren Hundert Euro.
Einen Vertrag haben die beiden Unternehmen bislang mit dem Inevstor hinsichtlich des Verkaufs der Grundstücke nicht abgeschlossen. Der Vertragsentwurf, der zum Beispiel der WBG vorlieg, der sieht seitens der Rossing-Gruppe ein uneingeschränktes Rücktrittsrecht vor. Das ist für die Genossenschaft so nicht hinnehmbar, da muß die Stadt eintreten, wenn der Investor nicht mehr weiterbauen kann und will.
Wie dem auch sei: Am Nachmittag sollen die Fronten geklärt werden. Für Oberbürgermeisterin Barbara Rinke steht fest, daß im kommenden Jahr mit dem Abriß des alten Gebäudes begonnen wird: Egal mit welchem Investor. Denn nach nnz-Informationen hat auch der einst unterlegenen Anbieter weiterhin Interesse an dem Bauvorhaben signalisiert.
Autor: nnzDennis Rossing, der die Investorengruppe für die Altstadt-Arkaden vertritt, wird sich mit der Leitungsspitze des Nordhäuser Rathauses über die Umgestaltung des Pferdemarktes unterhalten. Unterhalten müssen. Sie können sich vielleicht noch erinnern: Irgendwann einmal soll das alte Gebäude der Polizeidirektion abgerissen und ein neuer Einkaufstempel gebaut werden – die Altstadt-Arkaden (siehe nnz-Archiv). Bislang hat sich nicht viel getan, zumindest nicht seitens des Investors.
Die SWG und auch die WBG haben ihre Hausaufgaben ebenso erledigt, wie die Stadtverwaltung. Für die Wohnungsunternehmen bedeutet das: Sie haben die Wohnungen an diesem Standort leergezogen. Geblieben sind Kosten für die weitere Unterhaltung der Gebäude wie zum Beispiel Grundsteuern oder Versicherungen. Entstanden sind aber auch Kosten für den Umzug der Mieter. Für die WBG bedeutet dies jetzt noch monatlich einen Betrag von mehreren Hundert Euro.
Einen Vertrag haben die beiden Unternehmen bislang mit dem Inevstor hinsichtlich des Verkaufs der Grundstücke nicht abgeschlossen. Der Vertragsentwurf, der zum Beispiel der WBG vorlieg, der sieht seitens der Rossing-Gruppe ein uneingeschränktes Rücktrittsrecht vor. Das ist für die Genossenschaft so nicht hinnehmbar, da muß die Stadt eintreten, wenn der Investor nicht mehr weiterbauen kann und will.
Wie dem auch sei: Am Nachmittag sollen die Fronten geklärt werden. Für Oberbürgermeisterin Barbara Rinke steht fest, daß im kommenden Jahr mit dem Abriß des alten Gebäudes begonnen wird: Egal mit welchem Investor. Denn nach nnz-Informationen hat auch der einst unterlegenen Anbieter weiterhin Interesse an dem Bauvorhaben signalisiert.
