Nichts Neues vom SVC
Sonntag, 12. Dezember 2004, 14:55 Uhr
Nordhausen (nnz). Zum ersten Spiel in der Rückrunde der Volleyball-Regionalliga und zugleich im letzten Spiel des Jahres trat der SVC beim Post SV Erfurt an. Das Ergebnis war so überraschend denn auch wieder nicht.
Die Nordhäuser unterlagen mit 3:1. Trainer Buchholz stand an diesem Tag wie schon so oft in dieser Saison nur ein Miniaufgebot zur Verfügung. Ein Lob an Daniel Gropp, der im Interesse der Mannschaft auf eine Firmenfeier verzichtete im Gegensatz zu Dominik Rieger, der es vorzog zum Wintersport zu fahren und seine Mannschaft im Stich zu lassen. Dazu kam die Schulterverletzung des Jugendnationalspielers Patrick Kaufhold.
So begann der SVC mit Slodicka am Aufschlag sowie Rzepus, Weinrich, Gropp, Kretzschmar und Klause in der weiteren Folge. Auf der Bank saßen mit Michael Feitsch und Stefan Fienhold zwei junge Spieler aus dem Team der Thüringenliga. Die beiden ersten Sätze liefen eigentlich gleich ab. Aus Nordhäuser Sicht ein harmloser Aufschlag, nur Slodicka konnte damit etwas Druck ausüben, der es den Erfurtern ermöglichte ihre Angriffsaktionen aufzubauen und erfolgreich abzuschließen.
Dabei kam ihnen noch der Nordhäuser Block entgegen, der fast erfolglos agierte. Die eigenen Angriffsaktionen waren auf Grund einer schlechten Annahme, Zuspieler Slodicka hatte Mühe überhaupt noch Pässe zu stellen, zum Scheitern verurteilt. So gingen die Sätze mit deutlichen Punktvorsprung an die Postler.
Im dritten Satz dann ein ganz anderer SVC. Eine deutliche Steigerung brachte die Mannschaft in die Erfolgsspur. Jetzt bekamen die Erfurter ihre Probleme. Sie hatten wohl nicht mit einer derartigen spielerischen Leistung des Gegners gerechnet. Der Satz konnte deutlich für den SVC gewonnen werden. Der vierte Satz verläuft dann erfolgreich weiter. Die Erfurter sind mit ihrem Latein am Ende und sehen ihre Felle davon schwimmen. Aber nur bis zum Stand von 14:12 für den SVC. Geidel und Yuskevich machen dann für Post 11 Punkte und der SVC nur 2. Plötzlich stand es 23:16 für die Erfurter. Unbegreiflich für den Trainer und die zuschauende Thüringenligamannschaft. Es schien so, als hätten die Spieler Angst davor den Satz zu gewinnen und dann in den fünften Satz zu gehen. Fast kampflos gibt man dann den Satz und das Spiel verloren.
Damit geht der SVC mit dem 7. Tabellenplatz und der Gewissheit in das neue Jahr, dass mit dem Spiel am 8. Januar 2005 gegen Hermes Gera der Kampf gegen den Abstieg beginnt.
Rainer Pfennig
Autor: nnzDie Nordhäuser unterlagen mit 3:1. Trainer Buchholz stand an diesem Tag wie schon so oft in dieser Saison nur ein Miniaufgebot zur Verfügung. Ein Lob an Daniel Gropp, der im Interesse der Mannschaft auf eine Firmenfeier verzichtete im Gegensatz zu Dominik Rieger, der es vorzog zum Wintersport zu fahren und seine Mannschaft im Stich zu lassen. Dazu kam die Schulterverletzung des Jugendnationalspielers Patrick Kaufhold.
So begann der SVC mit Slodicka am Aufschlag sowie Rzepus, Weinrich, Gropp, Kretzschmar und Klause in der weiteren Folge. Auf der Bank saßen mit Michael Feitsch und Stefan Fienhold zwei junge Spieler aus dem Team der Thüringenliga. Die beiden ersten Sätze liefen eigentlich gleich ab. Aus Nordhäuser Sicht ein harmloser Aufschlag, nur Slodicka konnte damit etwas Druck ausüben, der es den Erfurtern ermöglichte ihre Angriffsaktionen aufzubauen und erfolgreich abzuschließen.
Dabei kam ihnen noch der Nordhäuser Block entgegen, der fast erfolglos agierte. Die eigenen Angriffsaktionen waren auf Grund einer schlechten Annahme, Zuspieler Slodicka hatte Mühe überhaupt noch Pässe zu stellen, zum Scheitern verurteilt. So gingen die Sätze mit deutlichen Punktvorsprung an die Postler.
Im dritten Satz dann ein ganz anderer SVC. Eine deutliche Steigerung brachte die Mannschaft in die Erfolgsspur. Jetzt bekamen die Erfurter ihre Probleme. Sie hatten wohl nicht mit einer derartigen spielerischen Leistung des Gegners gerechnet. Der Satz konnte deutlich für den SVC gewonnen werden. Der vierte Satz verläuft dann erfolgreich weiter. Die Erfurter sind mit ihrem Latein am Ende und sehen ihre Felle davon schwimmen. Aber nur bis zum Stand von 14:12 für den SVC. Geidel und Yuskevich machen dann für Post 11 Punkte und der SVC nur 2. Plötzlich stand es 23:16 für die Erfurter. Unbegreiflich für den Trainer und die zuschauende Thüringenligamannschaft. Es schien so, als hätten die Spieler Angst davor den Satz zu gewinnen und dann in den fünften Satz zu gehen. Fast kampflos gibt man dann den Satz und das Spiel verloren.
Damit geht der SVC mit dem 7. Tabellenplatz und der Gewissheit in das neue Jahr, dass mit dem Spiel am 8. Januar 2005 gegen Hermes Gera der Kampf gegen den Abstieg beginnt.
Rainer Pfennig
