Alter Friedhof in Nordhausen
AfD gedachte der Bombenopfer vor 73 Jahren
Dienstag, 03. April 2018, 17:36 Uhr
Der 3. April 1945. Es ist kurz nach 9 Uhr, da erreichen englische Bomber die bis dahin nahezu unzerstörte Stadt Nordhausen. 73 Jahre später erinnerte die Nordthüringer AfD an diesen Moment und legte einen Kranz nieder...
AfD erinnert an die Opfer britischer Bombenangriffe (Foto: nnz)
Die Partei hatte sich nicht nur eine andere Uhrzeit, sondern auch einen anderen Ort ausgesucht, um der fast 9.000 Opfer der beiden britischen Bombenangriffe zu gedenken.
Zum einen wollte man den Bürgerinnen und Bürgern die Möglichkeit zum Gedenken geben, die einer Arbeit nachgehen, zum anderen wollte die Partei an das Massengrab mit rund 600 Opfern erinnern, die in den Apriltagen vor 73 Jahren auf dem Alten Friedhof begraben wurden und denen dieser Gedenkstein gewidmet ist.
In einem historischen Abriss ließ Jörg Prophet die Ereignisse der beiden Apriltage Revue passieren. Sie seien das schwarze Brandmal am Ende der dunkelsten zwölf Jahre der Nordhäuser und der deutschen Geschichte gewesen. Es sei Zeit, die richtigen Lehren zu ziehen aus jener Zeit, da es Verführer und Verführte gleichermaßen gab. Bomben dürften niemals ein Mittel der Politik sein und Prophet erinnerte, dass heute zum Beispiel "deutsche Panzer an Grenzen stehen, an denen sie nichts zu suchen haben" und das mit deutschen Waffen auch in Afrin geschossen werde.
Nach dem am Gedenkstein ein Kranz niedergelegt wurde, gedachten die rund 20 Teilnehmer der Kundgebung, unter ihnen der Bundestagsabgeordnete der AfD, Jürgen Pohl der rund 9.000 Opfer mit einer Schweigeminute.
Peter-Stefan Greiner
Autor: red
AfD erinnert an die Opfer britischer Bombenangriffe (Foto: nnz)
Die Partei hatte sich nicht nur eine andere Uhrzeit, sondern auch einen anderen Ort ausgesucht, um der fast 9.000 Opfer der beiden britischen Bombenangriffe zu gedenken.
Zum einen wollte man den Bürgerinnen und Bürgern die Möglichkeit zum Gedenken geben, die einer Arbeit nachgehen, zum anderen wollte die Partei an das Massengrab mit rund 600 Opfern erinnern, die in den Apriltagen vor 73 Jahren auf dem Alten Friedhof begraben wurden und denen dieser Gedenkstein gewidmet ist.
In einem historischen Abriss ließ Jörg Prophet die Ereignisse der beiden Apriltage Revue passieren. Sie seien das schwarze Brandmal am Ende der dunkelsten zwölf Jahre der Nordhäuser und der deutschen Geschichte gewesen. Es sei Zeit, die richtigen Lehren zu ziehen aus jener Zeit, da es Verführer und Verführte gleichermaßen gab. Bomben dürften niemals ein Mittel der Politik sein und Prophet erinnerte, dass heute zum Beispiel "deutsche Panzer an Grenzen stehen, an denen sie nichts zu suchen haben" und das mit deutschen Waffen auch in Afrin geschossen werde.
Nach dem am Gedenkstein ein Kranz niedergelegt wurde, gedachten die rund 20 Teilnehmer der Kundgebung, unter ihnen der Bundestagsabgeordnete der AfD, Jürgen Pohl der rund 9.000 Opfer mit einer Schweigeminute.
Peter-Stefan Greiner
