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HINTERLASSENSCHAFTEN STARKER WINDBÖEN

Freifläche beim Friedhof gesperrt

Montag, 26. März 2018, 18:44 Uhr
Wieder wollten heute etliche Friedhofsbesucher auf der freien Fläche auf der Nordseite des Gottesackers neben der Kleingartenanlage parken. Gleich in der Nähe befinden sich die Gräber ihrer verstorbenen Angehörigen, was ihnen den weiteren Weg von den ausgewiesen Parkplätzen erspart. Wie Besucher schon in den letzten Tagen erlebten auch sie eine Überraschung...

Nordhausen. Die freie Fläche ist gesperrt und als Parkmöglichkeit nicht zu nutzen. Was dort momentan lagert, sind die traurigen Überreste des Sturmtiefs. Friederike knickte und brach, was ihren starken Windböen auf dem Friedhof nicht standhielt.

An die 30 Bäume knickte der Sturm oder warf sie mit ihrem Wurzelwerk zu Boden. Zuhauf liegen jetzt Stämme, Äste verschiedener Größe und allerlei Strauchwerk herum. Die Friedhofsverwaltung schaffe es nicht ohne fremde Hilfe, die Sturmschäden umgehend zu beseitigen. Sagt Carmen Knolle, die derzeit ihre Chefin vertritt.

Eine Firma sei schon mit Schredderarbeiten am Werk gewesen und werde das auch weiter tun, sagt Knolle. Doch es brauche seine Zeit, bis der Platz beräumt sei. Einen Zeitpunkt nannte sie nicht. Auf dem Friedhofsgelände selbst wären auch noch nicht alle Spuren beseitigt. Etliche Wurzelballen müsse man noch entfernen.

Die Hinterlassenschaften, die der Sturm auf dem Hauptfriedhof hinterließ,  lagern derzeit noch auf der bislang  als Parkplatz genutzten Freifläche. (Foto: Kurt Frank) Die Hinterlassenschaften, die der Sturm auf dem Hauptfriedhof hinterließ, lagern derzeit noch auf der bislang als Parkplatz genutzten Freifläche. (Foto: Kurt Frank)

Die Hinterlassenschaften, die der Sturm auf dem Hauptfriedhof hinterließ, lagern derzeit noch auf der bislang als Parkplatz genutzten Freifläche. Foto: Kurt Frank

Interessiere Bürger, die Holz für ihren heimischen Kamin oder anderswie benötigen, können bei der Beräumung helfen, indem sie sich brauchbares Holz abholten. Eine Anmeldung bei der Friedhofsverwaltung genüge. Wer Holz benötige, werde vor Ort fündig, ist man dort überzeugt.

Bis die Fläche, übrigens Betriebsgelände, für Besucher mit fahrbarem Untersatz nutzbar wird, sollte man auf die ausgewiesenen Parkplätze ausweichen. In der Regel stünden sie in ausreichender Zahl zur Verfügung.
Kurt Frank
Autor: red

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