Kreisausschuss tagte
580.000 Euro für Überwachung von Unterkünften
Montag, 19. März 2018, 16:45 Uhr
Am Nachmittag kamen in Nordhausen die Mitglieder des Kreisausschusses zusammen. Unter anderem wurden Ausgaben für Beratungen und Sanierungen beschlossen. Wir haben für Sie zugehört...
Kleiner Plenarsaal (Foto: nnz)
Los ging es wie immer mit den Informationen des Landrates. In deren Mittelpunkt stand ein kurzer Abriss zum Stand der Haushaltsdiskussion im Finanzausschuss. Hier sei man auf einem guten Weg und man sei optimistisch hinsichtlich eines Gespräches im Landesverwaltungsamt in der kommenden Woche. Änderungen wurden bislang in Höhe von 700.000 Euro hinsichtlich der Vergleiche mit den Kommunen zur Kreis- und Schulumlage sowie für zusätzliche 600.000 Euro für den Jugendbereich in den Entwurf eingearbeitet.
Jendricke informierte darüber hinaus, dass das Gebäude des Landkreises als Bestandteil des künftigen Feuerwehrzentrums an der Zorgestraße errichtet werden kann. Die Kosten in Höhe von einer Million Euro werde zu 100 Prozent vom Land gefördert, sagte der Landrat. Gebaut werde unabhängig von den Aktivitäten der Stadt.
Nun zu den Ausgaben der Verwaltung jenseits der 50.000 Euro. Da sind zum Beispiel 335.000 Euro, mit denen die Suchtberatung der Diakonie in Nordhausen finanziert werden müssen. Der Landkreis ist deren Träger. Weitere 74.000 Euro wurden für die Unterstützung der Brücke freigemacht. Auch hier wird eine psycho-soziale Betreuung gefördert.
Beschlossen wurde zudem die Bereitstellung von knapp 300.000 Euro für die Dachsanierung der Turnhalle in Niedersachswerfen, die von Anfang Juli bis September ausgeführt werden soll. Für die weitere Brandschutzertüchtigung der Regelschule in Ellrich stehen nun per Beschluss 50.000 Euro zur Verfügung. Damit sollen Planungsleistungen finanziert werden, um im nächsten Jahr zum Beispiel mit dem Einbau von weiteren Brandschutztüren beginnen zu können.
Zum Schluss dieses Tagesordnungspunktes standen noch einmal 50.000 Euro aus dem kommunalen Hilfspaket zur Vergabe an. Die sollen für die Planung und Ausführung von Sanierungsarbeiten an den Außensportanlagen der Bleicheröder Regelschule verwendet werden. Das sind Arbeiten, die zwingend noch in diesem Jahr ausgeführt werden müssen.
Weiter wurden die Verträge zur Bewachung von Flüchtlingsunterkünften für ein Jahr verlängert. Aufgeteilt wurden die Leistungen in drei Lose. Für die Rathsfelder Straße wird es eine Rundumbewachung geben. Die bekommt die Firma DWS aus Heiligenstadt. Weitere Unterkünfte in der Rolandstadt sollen ab dem 1. April ebenfalls von der Firma aus dem Eichsfeld bewacht. Gleiches gilt für die Bewachung von Unterkünften in Wipperdorf und Sülzhayn. Allen Vergaben mit einer Gesamtsumme von 582.000 Euro wurde zugestimmt.
Letztlich wurde noch der Anwendung des Hare-Niemeyer-Verfahrens im Zusammenhang mit der Wahl der Vertrauenspersonen und Stellvertreter des Wahlausschusses beim Amtsgericht Nordhausen zur Wahl der Schöffen und Jugendschöffen zugestimmt. Dabei stehen der CDU und der LINKE zwei, der SPD, den Freien Wählern und den Bündnisgrünen jeweils eine Vertrauensperson und die gleiche Anzahl von Stellvertretern zu.
Peter-Stefan Greiner
Autor: red
Kleiner Plenarsaal (Foto: nnz)
Los ging es wie immer mit den Informationen des Landrates. In deren Mittelpunkt stand ein kurzer Abriss zum Stand der Haushaltsdiskussion im Finanzausschuss. Hier sei man auf einem guten Weg und man sei optimistisch hinsichtlich eines Gespräches im Landesverwaltungsamt in der kommenden Woche. Änderungen wurden bislang in Höhe von 700.000 Euro hinsichtlich der Vergleiche mit den Kommunen zur Kreis- und Schulumlage sowie für zusätzliche 600.000 Euro für den Jugendbereich in den Entwurf eingearbeitet.
Jendricke informierte darüber hinaus, dass das Gebäude des Landkreises als Bestandteil des künftigen Feuerwehrzentrums an der Zorgestraße errichtet werden kann. Die Kosten in Höhe von einer Million Euro werde zu 100 Prozent vom Land gefördert, sagte der Landrat. Gebaut werde unabhängig von den Aktivitäten der Stadt.
Nun zu den Ausgaben der Verwaltung jenseits der 50.000 Euro. Da sind zum Beispiel 335.000 Euro, mit denen die Suchtberatung der Diakonie in Nordhausen finanziert werden müssen. Der Landkreis ist deren Träger. Weitere 74.000 Euro wurden für die Unterstützung der Brücke freigemacht. Auch hier wird eine psycho-soziale Betreuung gefördert.
Beschlossen wurde zudem die Bereitstellung von knapp 300.000 Euro für die Dachsanierung der Turnhalle in Niedersachswerfen, die von Anfang Juli bis September ausgeführt werden soll. Für die weitere Brandschutzertüchtigung der Regelschule in Ellrich stehen nun per Beschluss 50.000 Euro zur Verfügung. Damit sollen Planungsleistungen finanziert werden, um im nächsten Jahr zum Beispiel mit dem Einbau von weiteren Brandschutztüren beginnen zu können.
Zum Schluss dieses Tagesordnungspunktes standen noch einmal 50.000 Euro aus dem kommunalen Hilfspaket zur Vergabe an. Die sollen für die Planung und Ausführung von Sanierungsarbeiten an den Außensportanlagen der Bleicheröder Regelschule verwendet werden. Das sind Arbeiten, die zwingend noch in diesem Jahr ausgeführt werden müssen.
Weiter wurden die Verträge zur Bewachung von Flüchtlingsunterkünften für ein Jahr verlängert. Aufgeteilt wurden die Leistungen in drei Lose. Für die Rathsfelder Straße wird es eine Rundumbewachung geben. Die bekommt die Firma DWS aus Heiligenstadt. Weitere Unterkünfte in der Rolandstadt sollen ab dem 1. April ebenfalls von der Firma aus dem Eichsfeld bewacht. Gleiches gilt für die Bewachung von Unterkünften in Wipperdorf und Sülzhayn. Allen Vergaben mit einer Gesamtsumme von 582.000 Euro wurde zugestimmt.
Letztlich wurde noch der Anwendung des Hare-Niemeyer-Verfahrens im Zusammenhang mit der Wahl der Vertrauenspersonen und Stellvertreter des Wahlausschusses beim Amtsgericht Nordhausen zur Wahl der Schöffen und Jugendschöffen zugestimmt. Dabei stehen der CDU und der LINKE zwei, der SPD, den Freien Wählern und den Bündnisgrünen jeweils eine Vertrauensperson und die gleiche Anzahl von Stellvertretern zu.
Peter-Stefan Greiner
