Nicht auf den Gabentisch
Montag, 06. Dezember 2004, 18:29 Uhr
Nordhausen (nnz). Vor allem die Kinder freuen sich schon wie verrückt auf das Weihnachtsfest. Und die Großen überlegen vielleicht immer noch, was sie unter den Weihnachtsbaum packen sollen...
Tiere stehen bei vielen Kindern ganz oben auf dem Wunschzettel. Damit Kind und Tier eine lange und glückliche Zeit miteinander haben, appelliert der Nordhäuser Schutzverein Tiere in Not e. V. an alle Eltern, sich nicht zu einem unüberlegten spontanen Kauf hinreißen zu lassen. Der Kauf eines Tieres muss wohl überlegt und vorbereitet sein, denn schließlich übernimmt man hierdurch die Verantwortung für ein Lebewesen, das die Familie ein Tierleben lang begleiten wird. Wer sich aber nach reiflicher Überlegung für einen tierischen Hausgenossen entscheidet, sollte zuerst einmal ins Tierheim gehen. Bundesweit warten in den Tierheimen derzeit 300.000 Tiere auf ein neues Zuhause.
Viele der einst ersehnten und zunächst heiß geliebten Tiere werden schon nach kurzer Zeit in den Tierheimen abgegeben, beschreibt Manuel Thume, Vorsitzender des Vereins, die Folgen unbedachter Entscheidungen und ergänzt: Ein Tier ist kein Überraschungsgeschenk! Vor der Entscheidung für den tierischen Familienzuwachs heißt es, sich ausführlich zu erkundigen. Gemeinsam sollten Eltern und Kinder sich gewissenhaft überlegen, was für Bedürfnisse z.B. Hunde, Katzen, Kaninchen oder Wellensittiche haben. Die zukünftigen Tierhalter sollten sich klar machen, dass ein Tier Pflege, Fürsorge und vor allem viel Zeit benötigt.
Hierzu gehören die tägliche Fütterung, die Spaziergänge mit dem Hund oder das regelmäßige Säubern des Käfigs. Rechtzeitig bedacht werden sollte auch, dass gerade größere Tiere nicht zu unterschätzende Kosten durch Futter und tierärztliche Betreuung verursachen. Auch ein Blick in den Mietvertrag kann späteren Ärger vermeiden helfen. Vorab geklärt werden sollte auch, ob ein Familienmitglied eine Tierhaarallergie hat.
Ist die Entscheidung für ein Tier getroffen, sollte der gemeinsame Gang ins nächste Tierheim führen. Denn rund 300.000 Tiere warten in den Tierheimen auf ein neues tierliebes Zuhause. Hier kann man in Ruhe nach dem neuen Familienmitglied suchen, mit dem Hund spazieren gehen oder auch Katze und Meerschweinchen streicheln. So lässt sich auch schon - bevor das Tier sein neues Zuhause bezieht - eine Beziehung aufbauen. Hat man sich schon kennen gelernt und das ist der Grundstein für ein harmonisches Miteinander gelegt.
In die Familie holen sollte man das Tier erst, wenn Weihnachten vorbei ist. Der Trubel der Feiertage in der fremden Umgebung stellt eine Belastung für das Tier dar. Bücher über den zukünftigen Hausgenossen auf dem Gabentisch stimmen auf den Familienzuwachs ein und ermöglichen es Eltern und Kindern, sich während der Festtage noch besser mit den Bedürfnissen des neuen Familienmitglieds vertraut zu machen.
Hilfestellung bei der Entscheidung, welches Tier zu einem passt, geben auch die Broschüren des Deutschen Tierschutzbundes. Sie können auf der Website des Tierschutzbundes heruntergeladen oder gegen Zusendung eines mit 1,44 € frankierten Rückumschlags kostenlos angefordert werden.
Autor: nnzTiere stehen bei vielen Kindern ganz oben auf dem Wunschzettel. Damit Kind und Tier eine lange und glückliche Zeit miteinander haben, appelliert der Nordhäuser Schutzverein Tiere in Not e. V. an alle Eltern, sich nicht zu einem unüberlegten spontanen Kauf hinreißen zu lassen. Der Kauf eines Tieres muss wohl überlegt und vorbereitet sein, denn schließlich übernimmt man hierdurch die Verantwortung für ein Lebewesen, das die Familie ein Tierleben lang begleiten wird. Wer sich aber nach reiflicher Überlegung für einen tierischen Hausgenossen entscheidet, sollte zuerst einmal ins Tierheim gehen. Bundesweit warten in den Tierheimen derzeit 300.000 Tiere auf ein neues Zuhause.
Viele der einst ersehnten und zunächst heiß geliebten Tiere werden schon nach kurzer Zeit in den Tierheimen abgegeben, beschreibt Manuel Thume, Vorsitzender des Vereins, die Folgen unbedachter Entscheidungen und ergänzt: Ein Tier ist kein Überraschungsgeschenk! Vor der Entscheidung für den tierischen Familienzuwachs heißt es, sich ausführlich zu erkundigen. Gemeinsam sollten Eltern und Kinder sich gewissenhaft überlegen, was für Bedürfnisse z.B. Hunde, Katzen, Kaninchen oder Wellensittiche haben. Die zukünftigen Tierhalter sollten sich klar machen, dass ein Tier Pflege, Fürsorge und vor allem viel Zeit benötigt.
Hierzu gehören die tägliche Fütterung, die Spaziergänge mit dem Hund oder das regelmäßige Säubern des Käfigs. Rechtzeitig bedacht werden sollte auch, dass gerade größere Tiere nicht zu unterschätzende Kosten durch Futter und tierärztliche Betreuung verursachen. Auch ein Blick in den Mietvertrag kann späteren Ärger vermeiden helfen. Vorab geklärt werden sollte auch, ob ein Familienmitglied eine Tierhaarallergie hat.
Ist die Entscheidung für ein Tier getroffen, sollte der gemeinsame Gang ins nächste Tierheim führen. Denn rund 300.000 Tiere warten in den Tierheimen auf ein neues tierliebes Zuhause. Hier kann man in Ruhe nach dem neuen Familienmitglied suchen, mit dem Hund spazieren gehen oder auch Katze und Meerschweinchen streicheln. So lässt sich auch schon - bevor das Tier sein neues Zuhause bezieht - eine Beziehung aufbauen. Hat man sich schon kennen gelernt und das ist der Grundstein für ein harmonisches Miteinander gelegt.
In die Familie holen sollte man das Tier erst, wenn Weihnachten vorbei ist. Der Trubel der Feiertage in der fremden Umgebung stellt eine Belastung für das Tier dar. Bücher über den zukünftigen Hausgenossen auf dem Gabentisch stimmen auf den Familienzuwachs ein und ermöglichen es Eltern und Kindern, sich während der Festtage noch besser mit den Bedürfnissen des neuen Familienmitglieds vertraut zu machen.
Hilfestellung bei der Entscheidung, welches Tier zu einem passt, geben auch die Broschüren des Deutschen Tierschutzbundes. Sie können auf der Website des Tierschutzbundes heruntergeladen oder gegen Zusendung eines mit 1,44 € frankierten Rückumschlags kostenlos angefordert werden.
