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nnz-Rückspiegel: 5. Dezember 2003

Sonntag, 05. Dezember 2004, 06:45 Uhr
Nordhausen (nnz). Wenn Sie wissen wollen, was vor exakt einem Jahr in Nordhausen und Umgebung los war, dann sollten Sie jetzt unbedingt auf MEHR klicken. Die nnz-Redaktion hat die Meldungen „von damals“ für Sie noch einmal aufbereitet.
Heute: Wahnsinn und neue Brücke


„Der (ganz normale) Wahnsinn!“
Müll „Das ist der – leider ganz normale – Wahnsinn“, sagt Wolfram Thiele von der Stadtverwaltung. Was der Koordinator für Ordnung, Sauberkeit und Sicherheit damit meinte, das hat heute die nnz erfahren und kam aus dem Staunen nicht raus. Rund 500 große blaue Säcke, gefüllt mit Grünabfall und ergänzt um Farbeimer mit Bauschutt, Styropor und Fußbodenbelag. „Das ist der momentane Rekord – so was hatten wir noch nie“, so Thiele nach seiner Besichtigung am Beethovenring in Nordhausen. Auf der jüngsten Stadtratssitzung hatte eine Bewohner der benachbarten Gehegesiedlung darauf hingewiesen, das hier wohl jemand illegal abgelagert habe...ausführlich im nnz-Archiv


Es ist vollbracht
Geschnitten Vor einer Stunde ist die neue Zeppelinbrücke in Nordhausen für den Verkehr freigegeben worden. Damit heißt es ab sofort freie Fahrt über das größte Brückebauwerk der Rolandstadt. Am Mittag noch fuhr Thüringens Wirtschaftsminister Jürgen Reinholz (CDU) so zusagen dienstlich über die „Neue“. Heute Abend will er denn privat den neuen Weg über die Gleise der Deutschen Bahn und der Harzer Schmalspurbahnen nutzen, um im Marktkauf seinen Wochenendeinkauf zu tätigen. Reinholz würdigte in seiner Rede die Leistungen der Bauarbeiter, die einer Rekordzeit diese technische Meisterleistung ablieferten. Der Bau der Brücke hatte es in sich. Schachtbau-Geschäftsführer Jürgen Städter machte deutlich, dass es sich ja eigentlich um drei Brücken handele. Insgesamt seien 5.500 Kubikmeter Beton und 1.500 Tonnen Stahl in das 380 Meter lange Konstrukt verbaut worden. 7.000 Kubikmeter Sand und Erdboden seien in die rechte Form gebracht worden, damit letztlich auch 2.600 Quadratmeter Straßenfläche gefertigt werden konnten. Städter dankte den Unternehmen, die gemeinsam mit der Schachtbau Nordhausen GmbH in einer Arbeitsgemeinschaft gewirkt hatten...ausführlich im nnz-Archiv
Autor: nnz

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