SVN 90
Schwimmer starten erfolgreich ins neue Jahr
Montag, 05. März 2018, 14:03 Uhr
Schwimmer starten erfolgreich ins neue Jahr
Die ersten drei Wettkämpfe des Jahres haben die jungen Athleten des Nordhäuser Schwimmvereins bereits hinter sich gebracht. In Northeim, Halle und Wolfsburg schwamm man nicht nur um Medaillenplätze. Der Verein will einige seiner besten Schwimmer auch zu den deutschen Jahrgangsmeisterschaften führen…
Es muss nicht immer eine große Delegation sein. Im fernen Wolfsburg war der Nordhäuser Schwimmverein zuletzt nur mit einem Duo vertreten, zwei Thüringer unter zwanzig Vereinen aus fünf Bundesländern, gleich zehn 50-Meter Bahnen, beste Bedingungen für Profis.
Die beiden Südharzer Nachwuchskräfte hatte da wohl keiner so recht auf der Rechnung, um so schöner war am Ende das Ergebnis: zwei mal schwammen Veronique König und Franz Wilhelm Stritzel zu Gold und einmal zu Bronze. Für Franz reichte es am Ende sogar für Platz zwei in der Mehrkampfwertung. Wir haben gezeigt das wir mit zwei Trainingseinheiten pro Woche auf einer 25 Meter Bahn doch mitreden können, freute sich Trainerin Katrin Berndt.
Das man sich nicht verstecken muss hatte man zuvor auch in Halle unter Beweis stellen können. In Halle wurden die Jahrgänge 2004 und 2003 sowie 2002 und 2001 zusammen gewertet was es schwieriger machte auf die Plätze zu schwimmen, das war eine besondere Herausforderung für uns, sagt Trainerin Berndt. Die größte Überraschung war dabei die kleinste im Kader: Lenka Krist.
Die junge Dame bewältigte ihren ersten Lauf über 200 Meter Delphin, schwamm nur wenige Minuten später mit Bestzeit über 200 Meter Brust zu Gold und ging kurz darauf gleich wieder an den Start um über 400 Meter Freistil noch einmal auf Platz 1 zu schwimmen. Schwester Andrea konnte sich ebenfalls freuen, einmal Gold und einmal Silber nahm auch sie mit nach Hause. Für das Leistungstrio Benedict Völker, Franz Stritzel und Veronique König ging es in Halle auf die Langstrecke: 1.500 Meter Freistil mussten die Herren, 800 Meter die Dame bewältigen. Franz Stritzel schaffte es dabei auf den zweiten, Benedict Völker auf den dritten Platz in ihrer Jahrgangswertung.
Gute Ergebnisse brachte Benedict auch aus Northeim mit, zwei mal Gold auf der Kurzstrecke über 50 Meter in Rückenlage und Freistil. Auch mit den anderen Athleten des SVN konnte sich das Trainergespann Hoffmann/Junker zufrieden zeigen. Einen regelrechten Medaillenregen gab es hier auch für Katharina Grafe: zwei mal Bronze über 100 Meter Freistil und Brust, einmal Silber über 100 Delphin und einmal Gold über 50 Meter Freistil. Auch Paula Schneller war erfolgreich: über die 100 Meter Freistil schwamm sie auf den zweiten Platz und über 100 Meter Delphin zu Bronze.
Fernziel der weiten Reisen sind aber nicht Medaillen, sondern die Qualifikation für die deutsche Jahrgangsmeisterschaft. In Wolfsburg haben Veronique und Franz die zwar knapp verpasst, aber man habe an der Norm gekratzt, sagt ihre Trainerin. Und beim kratzen soll es nicht bleiben, die nächsten Chancen auf die Qualifikation warten schon: weitere Wettkämpfe in Dresden, Halle und Berlin haben die Nordhäuser Schwimm-Asse bereits fest im Blick.
Autor: redDie ersten drei Wettkämpfe des Jahres haben die jungen Athleten des Nordhäuser Schwimmvereins bereits hinter sich gebracht. In Northeim, Halle und Wolfsburg schwamm man nicht nur um Medaillenplätze. Der Verein will einige seiner besten Schwimmer auch zu den deutschen Jahrgangsmeisterschaften führen…
Es muss nicht immer eine große Delegation sein. Im fernen Wolfsburg war der Nordhäuser Schwimmverein zuletzt nur mit einem Duo vertreten, zwei Thüringer unter zwanzig Vereinen aus fünf Bundesländern, gleich zehn 50-Meter Bahnen, beste Bedingungen für Profis.
Die beiden Südharzer Nachwuchskräfte hatte da wohl keiner so recht auf der Rechnung, um so schöner war am Ende das Ergebnis: zwei mal schwammen Veronique König und Franz Wilhelm Stritzel zu Gold und einmal zu Bronze. Für Franz reichte es am Ende sogar für Platz zwei in der Mehrkampfwertung. Wir haben gezeigt das wir mit zwei Trainingseinheiten pro Woche auf einer 25 Meter Bahn doch mitreden können, freute sich Trainerin Katrin Berndt.
Das man sich nicht verstecken muss hatte man zuvor auch in Halle unter Beweis stellen können. In Halle wurden die Jahrgänge 2004 und 2003 sowie 2002 und 2001 zusammen gewertet was es schwieriger machte auf die Plätze zu schwimmen, das war eine besondere Herausforderung für uns, sagt Trainerin Berndt. Die größte Überraschung war dabei die kleinste im Kader: Lenka Krist.
Die junge Dame bewältigte ihren ersten Lauf über 200 Meter Delphin, schwamm nur wenige Minuten später mit Bestzeit über 200 Meter Brust zu Gold und ging kurz darauf gleich wieder an den Start um über 400 Meter Freistil noch einmal auf Platz 1 zu schwimmen. Schwester Andrea konnte sich ebenfalls freuen, einmal Gold und einmal Silber nahm auch sie mit nach Hause. Für das Leistungstrio Benedict Völker, Franz Stritzel und Veronique König ging es in Halle auf die Langstrecke: 1.500 Meter Freistil mussten die Herren, 800 Meter die Dame bewältigen. Franz Stritzel schaffte es dabei auf den zweiten, Benedict Völker auf den dritten Platz in ihrer Jahrgangswertung.
Gute Ergebnisse brachte Benedict auch aus Northeim mit, zwei mal Gold auf der Kurzstrecke über 50 Meter in Rückenlage und Freistil. Auch mit den anderen Athleten des SVN konnte sich das Trainergespann Hoffmann/Junker zufrieden zeigen. Einen regelrechten Medaillenregen gab es hier auch für Katharina Grafe: zwei mal Bronze über 100 Meter Freistil und Brust, einmal Silber über 100 Delphin und einmal Gold über 50 Meter Freistil. Auch Paula Schneller war erfolgreich: über die 100 Meter Freistil schwamm sie auf den zweiten Platz und über 100 Meter Delphin zu Bronze.
Fernziel der weiten Reisen sind aber nicht Medaillen, sondern die Qualifikation für die deutsche Jahrgangsmeisterschaft. In Wolfsburg haben Veronique und Franz die zwar knapp verpasst, aber man habe an der Norm gekratzt, sagt ihre Trainerin. Und beim kratzen soll es nicht bleiben, die nächsten Chancen auf die Qualifikation warten schon: weitere Wettkämpfe in Dresden, Halle und Berlin haben die Nordhäuser Schwimm-Asse bereits fest im Blick.


