Preisträger werden nicht verraten
Donnerstag, 02. Dezember 2004, 14:56 Uhr
Nordhausen (nnz). Alljährlich wird vom Regionalverband Harz ein Kulturpreis ausgelobt. Für das kommenden Jahr wird es jedoch zwei Preisträger geben...
Die Mitglieder des Arbeitsausschusses Kultur des Regionalverbandes Harz e. V. tagten im Fachwerkstädtchen Stolberg, um aus 21 Einsendungen den Preisträger des Kulturpreises Harz 2005 zu ermitteln. Das Thema lautete dieses Mal: Herausragende Leistungen im regionaltypischen Musikleben. Dabei sollte es sich um nichtprofessionelle Leistungen handeln, die sowohl der Traditionspflege verpflichtet sind als auch Neuentwicklungen darstellen können. Im Mittelpunkt stand also die Harzregion mit ihrem unverwechselbaren Musikleben. Tagungsort war das eindrucksvolle Museum Alte Münze, in dem Historisches in allen Fugen sitzt, wovon sich die Jury im Anschluss an die Sitzung überzeugen konnte. Folgende Landkreise bzw. Orte bewarben sich mit Einzelpersonen oder Gruppen um den Kulturpreis: Osterode, Halberstadt, Goslar, Quedlinburg, Wernigerode, Clausthal-Zellerfeld, Sondershausen, Nordhausen, Bad Harzburg, Benneckenstein.
Nach einem Auswahlverfahren kamen sechs Bewerber in die engere Wahl, darunter zwei aus dem Landkreis Nordhausen, und zwar die Heimatgruppe und der Harzclub-Zweigverein Heringen unter Leitung von Wolfgang Reichhardt und die Folkloregruppe Hesserode e. V. mit Hannelore Ballhausen. Manche Bewerber hatten sich nicht konsequent auf das regionaltypische Musikleben konzentriert, da tauchte Musik auf, die nicht in der Region Harz ihre Wurzeln hat. Weiterhin machte sich bemerkbar, dass manches Eingereichte dem Kommerz schon sehr verpflichtet ist, d. h., die in der Ausschreibung geforderte nichtprofessionelle Leistung trat zu stark in den Hintergrund.
Nach mehrstündiger Arbeit entschied sich die Jury, den Kulturpreis Harz 2005 an zwei Bewerber zu vergeben, ein Novum in der Geschichte dieses Preises. Zum Walpurgisempfang des Regionalverbandes Harz e. V. Ende April 2005 wird das Geheimnis gelüftet.
Autor: nnzDie Mitglieder des Arbeitsausschusses Kultur des Regionalverbandes Harz e. V. tagten im Fachwerkstädtchen Stolberg, um aus 21 Einsendungen den Preisträger des Kulturpreises Harz 2005 zu ermitteln. Das Thema lautete dieses Mal: Herausragende Leistungen im regionaltypischen Musikleben. Dabei sollte es sich um nichtprofessionelle Leistungen handeln, die sowohl der Traditionspflege verpflichtet sind als auch Neuentwicklungen darstellen können. Im Mittelpunkt stand also die Harzregion mit ihrem unverwechselbaren Musikleben. Tagungsort war das eindrucksvolle Museum Alte Münze, in dem Historisches in allen Fugen sitzt, wovon sich die Jury im Anschluss an die Sitzung überzeugen konnte. Folgende Landkreise bzw. Orte bewarben sich mit Einzelpersonen oder Gruppen um den Kulturpreis: Osterode, Halberstadt, Goslar, Quedlinburg, Wernigerode, Clausthal-Zellerfeld, Sondershausen, Nordhausen, Bad Harzburg, Benneckenstein.
Nach einem Auswahlverfahren kamen sechs Bewerber in die engere Wahl, darunter zwei aus dem Landkreis Nordhausen, und zwar die Heimatgruppe und der Harzclub-Zweigverein Heringen unter Leitung von Wolfgang Reichhardt und die Folkloregruppe Hesserode e. V. mit Hannelore Ballhausen. Manche Bewerber hatten sich nicht konsequent auf das regionaltypische Musikleben konzentriert, da tauchte Musik auf, die nicht in der Region Harz ihre Wurzeln hat. Weiterhin machte sich bemerkbar, dass manches Eingereichte dem Kommerz schon sehr verpflichtet ist, d. h., die in der Ausschreibung geforderte nichtprofessionelle Leistung trat zu stark in den Hintergrund.
Nach mehrstündiger Arbeit entschied sich die Jury, den Kulturpreis Harz 2005 an zwei Bewerber zu vergeben, ein Novum in der Geschichte dieses Preises. Zum Walpurgisempfang des Regionalverbandes Harz e. V. Ende April 2005 wird das Geheimnis gelüftet.
