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Geschenkt

Mittwoch, 01. Dezember 2004, 13:10 Uhr
Nordhausen (nnz). Glücklich kann sich der heutzutage schätzen, der etwas geschenkt bekommt. Selbst Kommunen halten bei Geschenken gern die gemeindlichen Hände auf. So geschehen heute im Nordhäuser Rathaus. Was da geschenkt wurde, das hat die nnz erfahren.


Geschenkt (Foto: nnz) Geschenkt (Foto: nnz) Freuen konnte sich heute Bürgermeister Klaus Wahlbuhl (SPD) über eine Schenkung an die Stadt Nordhausen von Helmut Müller über 17 Kunstwerke mit zeitgenössischen Nordhäuser Motiven. Beide unterzeichneten heute Vormittag den Schenkungsvertrag im Nordhäuser Rathaus. Die Bilder wolle man in Ehren halten und mit einer Regelmäßigkeit auch der Öffentlichkeit präsentieren, versprach der Bürgermeister. So sollen sie bereits Mitte Januar mit der Ausstellung „Impressionen vom Landesgartenschaujahr 2004“ im Nordhäuser Rathaus-Foyer zu sehen sein.

Trotzdem er kein gebürtiger Nordhäuser sei, fühle er sich sehr mit der Stadt verbunden, begründete Helmut Müller seine Motiv-Wahl. Mit der Schenkung verbinde er den Wunsch, dass viele Nordhäuser seine Bilder ansehen können.

Der Grafiker Helmut Müller, ehemals Schauspieler, Regisseur und Bühnenbildner am Nordhäuser Theater, lebt seit 40 Jahren in Nordhausen. Er schuf eine Vielzahl von Aquarellen und Zeichnungen der sich verändernden Rolandstadt. Die geschenkten 17 Kunstwerke zeigen 17 Objekte in der Bauphase und nach Fertigstellung, wie zum Beispiel die Bahnhofsbrücke, die Lesserstiege, die Frauenberger Kirche, den Petersberg oder das Theater, die im Rahmen der Landesgartenschau umgestaltet wurden.
Autor: nnz

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