Arnstadt und Nordhausen
Dienstag, 30. November 2004, 14:56 Uhr
Nordhausen (nnz). Seit gestern ist es gewiß: In der Nähe von Arnstadt wird es eine 100-Millionen-Euro-Investition geben. Noch besser: Es sollen 500 Arbeitsplätze entstehen. Wenn Sie sich jetzt fragen, was das alles mit Nordhausen zu tun hat, dann müssen Sie einfach nur klicken.
In den Standort-Räumen ...Andislebener Kreuz, Nordhausen und Sömmerda sind in den Regionalplänen Vorranggebiete `Industriegroßflächen´ mit jeweils 100 Hektar Fläche festzulegen.… Die Industriegroßflächen sollen für Ansiedlungen mit hoher strukturpolitischer und landesweiter Bedeutung vorgehalten werden … Die Ansiedlung eines großen Industriebetriebes wirkt sich in besonderem Maße auf die wirtschaftliche Entwicklung des gesamten Freistaates aus – diese Passagen im neuen Thüringer Landesentwicklungsplan sieht Nordhausens Oberbürgermeisterin als wichtiges Signal der Landesregierung für unsere Stadt und die gesamte Region und als Verpflichtung, das geplante Industriegebiet in der Goldenen Aue jetzt schnellstmöglich auszuweisen.
Auch die jüngste Firmen-Ansiedlung in Arnstadt zeige, dass die Existenz einer großen Industriefläche die Grundvoraussetzung dafür ist, dass ein Standort überhaupt für eine Investition in Frage komme: Arbeitsplätze schaffen kann nur die Wirtschaft. Aber beim Setzen der Rahmenbedingungen sind alle Verantwortungsträger hier vor Ort in der Pflicht – und erste und wichtigste Rahmenbedingung ist eben eine geeignete Fläche. Die Autobahnabfahrt Nordhausen ist letztlich wenig nützlich, wenn sie nur auf der grünen Wiese endet, so die Oberbürgermeisterin.
Mit der Mitte November vollzogenen Neu-Gründung des Planungsverbandes für das Industriegebiet habe man inzwischen auch die Probleme bei der Satzungsveröffentlichung des Landratsamtes geheilt. Nächster Schritt sei die Einberufung der Planungsversammlung in den nächsten Tagen und die öffentliche Auslegung des Bebauungsplanes für das Industriegebiet.
Die schwierigsten Probleme - sowohl inhaltlich als auch im Verfahren - sind damit endgültig aus der Welt. Praktisch könnten wir im kommenden Frühjahr Baurecht im Industriegebiet `Goldene Aue´ haben, können damit endlich im Standort-Vergleich ein gutes Stück zulegen, den Landkreis nach vorn bringen und vor allem den jungen Menschen hier eine echte berufliche Zukunftsperspektive bieten, so Barbara Rinke.
Autor: nnzIn den Standort-Räumen ...Andislebener Kreuz, Nordhausen und Sömmerda sind in den Regionalplänen Vorranggebiete `Industriegroßflächen´ mit jeweils 100 Hektar Fläche festzulegen.… Die Industriegroßflächen sollen für Ansiedlungen mit hoher strukturpolitischer und landesweiter Bedeutung vorgehalten werden … Die Ansiedlung eines großen Industriebetriebes wirkt sich in besonderem Maße auf die wirtschaftliche Entwicklung des gesamten Freistaates aus – diese Passagen im neuen Thüringer Landesentwicklungsplan sieht Nordhausens Oberbürgermeisterin als wichtiges Signal der Landesregierung für unsere Stadt und die gesamte Region und als Verpflichtung, das geplante Industriegebiet in der Goldenen Aue jetzt schnellstmöglich auszuweisen.
Auch die jüngste Firmen-Ansiedlung in Arnstadt zeige, dass die Existenz einer großen Industriefläche die Grundvoraussetzung dafür ist, dass ein Standort überhaupt für eine Investition in Frage komme: Arbeitsplätze schaffen kann nur die Wirtschaft. Aber beim Setzen der Rahmenbedingungen sind alle Verantwortungsträger hier vor Ort in der Pflicht – und erste und wichtigste Rahmenbedingung ist eben eine geeignete Fläche. Die Autobahnabfahrt Nordhausen ist letztlich wenig nützlich, wenn sie nur auf der grünen Wiese endet, so die Oberbürgermeisterin.
Mit der Mitte November vollzogenen Neu-Gründung des Planungsverbandes für das Industriegebiet habe man inzwischen auch die Probleme bei der Satzungsveröffentlichung des Landratsamtes geheilt. Nächster Schritt sei die Einberufung der Planungsversammlung in den nächsten Tagen und die öffentliche Auslegung des Bebauungsplanes für das Industriegebiet.
Die schwierigsten Probleme - sowohl inhaltlich als auch im Verfahren - sind damit endgültig aus der Welt. Praktisch könnten wir im kommenden Frühjahr Baurecht im Industriegebiet `Goldene Aue´ haben, können damit endlich im Standort-Vergleich ein gutes Stück zulegen, den Landkreis nach vorn bringen und vor allem den jungen Menschen hier eine echte berufliche Zukunftsperspektive bieten, so Barbara Rinke.
