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Montag, 29. November 2004, 06:34 Uhr
Bleicherode (nnz). Der Stadtrat von Bleicherode hatte sich in der vergangenen Woche wieder mal mit der vietnamesischen Familie Le Da beschäftigen müssen. Was beschlossen wurde, das erfahren Sie mit einem Klick auf MEHR.
Der Bleicheröder Stadtrat beschloß in seiner Sitzung am Donnerstag (25.11.) einstimmig eine Willensbekundung zur Befürwortung der Rückkehr der vietnamesischen Familie Le Da nach Bleicherode mit folgendem Wortlaut:
Es hat eine Integration der Familie Le Da in Bleicherode bestanden. Die Ausweisung der Familie basiert auf einer rechtmäßigen Handlungsweise des Landratsamtes Nordhausen, ist aber bei vielen Bürgern auf Unverständnis gestoßen. Das zeigt die heftige Reaktion der Bürger der Stadt unmittelbar nach der Abschiebung, die in die dienstäglichen Mahnwachen mündete, die jetzt noch durchgeführt werden. Die Bürger von Bleicherode haben einen breiten Konsens für die Rückkehr der Mutter und ihrer Kinder gefunden. Das zeigt auch die freiwillige Arbeit bei der Renovierung des Hauses, die Spenden von Baumateralien und Möbeln, finanzielle Spenden und Patenschaftserklärungen.
Der Stadtrat unterstützt deshalb die Bemühungen der Bürgerinitiative "Rückkehr", dass die zuständigen Behörden die Befristung der Einreisesperre auf ein Jahr festlegen und eine Aufenthaltserlaubnis aus humanitären Gründen zum 4. Februar im kommenden Jahr aussprechen.
Autor: nnzDer Bleicheröder Stadtrat beschloß in seiner Sitzung am Donnerstag (25.11.) einstimmig eine Willensbekundung zur Befürwortung der Rückkehr der vietnamesischen Familie Le Da nach Bleicherode mit folgendem Wortlaut:
Es hat eine Integration der Familie Le Da in Bleicherode bestanden. Die Ausweisung der Familie basiert auf einer rechtmäßigen Handlungsweise des Landratsamtes Nordhausen, ist aber bei vielen Bürgern auf Unverständnis gestoßen. Das zeigt die heftige Reaktion der Bürger der Stadt unmittelbar nach der Abschiebung, die in die dienstäglichen Mahnwachen mündete, die jetzt noch durchgeführt werden. Die Bürger von Bleicherode haben einen breiten Konsens für die Rückkehr der Mutter und ihrer Kinder gefunden. Das zeigt auch die freiwillige Arbeit bei der Renovierung des Hauses, die Spenden von Baumateralien und Möbeln, finanzielle Spenden und Patenschaftserklärungen.
Der Stadtrat unterstützt deshalb die Bemühungen der Bürgerinitiative "Rückkehr", dass die zuständigen Behörden die Befristung der Einreisesperre auf ein Jahr festlegen und eine Aufenthaltserlaubnis aus humanitären Gründen zum 4. Februar im kommenden Jahr aussprechen.
