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Ab in die Baumschule

Donnerstag, 25. November 2004, 13:54 Uhr
Nordhausen/Erfurt (nnz). Bald ist Weihnachstbaumzeit. Irgendwo müssen die Fichten und Tannen aufgezogen werden. 69 Baumschulen gibt es im Freistaat. Welche Pflanzen da wachsen, das erfahren Sie hier.

Nach Ergebnissen der Baumschulerhebung 2004 gibt es in Thüringen 69 Landwirtschaftsbetriebe die sich auf die Anzucht von Baumschulgewächsen spezialisiert haben. Sie bewirtschafteten nach Mitteilung des Thüringer Landesamtes für Statistik 280 Hektar Baumschulfläche. Bei einer gleich bleibenden Anzahl der Betriebe ging die Fläche gegenüber der letzten Erhebung im Jahr 2000 um 10 Hektar zurück.

Fast ein Drittel (30,2 Prozent bzw. 84 Hektar) der Baumschulfläche wird zur Anzucht von Ziergehölzen und Bäumen für Parks, Gärten und als Straßenbegleitgrün sowie für Landschaftsgehölze genutzt.
Auf 33 Hektar werden Nadelgehölze für Weihnachtsbaumkulturen herangezogen und auf knapp 37 Hektar stehen Laub- und Nadelgehölze für Aufforstungszwecke.
Auf 25 Hektar wachsen veredelte Obstgehölze heran und auf knapp 10 Hektar werden die dafür benötigten Obstunterlagen erzeugt. 7 Hektar werden für die Anzucht von Beerenobststräuchern genutzt.
Rosengewächse (Unterlagen und Veredelungen) wachsen auf 14 Hektar heran.

Fast ein Viertel der Baumschulfläche liegt brach oder in Gründüngung bzw. wird als Einschlagsfläche oder Mutterpflanzenquartier genutzt.
Autor: nnz

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