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Torflut gegen Eisbeine

Donnerstag, 25. November 2004, 13:07 Uhr

Nordhausen (nnz). Das letzte Heimspiel im laufenden Kalenderjahr könnte für Wacker ein Spaziergang werden, schließlich empfängt der souveräne Spitzenreiter den ebenso unangefochtenen Letzten der Tabelle. Aber da gibt es noch zwei Probleme.


Das Team aus Kindelbrück hat in der Landesklasse Ost ganz offensichtlich nicht das spielerische Vermögen, um nur annähernd mitzuhalten. Das erfuhr die Mannschaft schon am ersten Spieltag der Saison, als sie auf eigenem Platz mit 6:0 von Wacker abgefertigt wurde. Jetzt ist die erste Halbserie gelaufen und Kindelbrück hat in 15 Spielen ein Unentschieden und damit einen Punkt erreicht. Bei einem Torverhältnis von 7:65 Toren.

Leichtes Spiel also für Wacker, wäre da nicht das vorige Wochenende gewesen, an dem die FSG Salza die Kindelbrücker mit 7:1 nach Hause geschickt hat. Jetzt muss sich der Herbstmeister schon ganz schön strecken, um diese Vorgabe zu überbieten. Das dürfte gegen den Dorfverein nicht so einfach sein, denn die werden ordentlich Beton in der Abwehr anrühren. Es deutet auch wenig darauf hin, dass der Kindelbrücker SV bei einem 0:2-Rückstand alles auf eine Karte setzt und bedingungslos auf den Ausgleich drängt, so dass Wacker vielversprechende Konter ansetzen könnte.

Bleibt den Wacker-Spielern nur zu wünschen, dass sie die Geduld nicht verlieren und bei einer 3:0-Führung etwa die Beine hochnehmen. Aufgrund der offensiven Ausrichtung der Etzrodt-Truppe ist da aber keine Gefahr in Verzug. Schließlich wäre das Spiel am Samstag auch eine gute Gelegenheit, an der eigenen Chancenverwertung zu arbeiten, die in den letzten Spielen leider einige Wünsche offen ließ. Einzig Lars Pohl scheint seinen Rhythmus gefunden zu haben und macht in jedem Spiel sein Tor. Gelingen ihm am Samstag zwei Treffer, dann hat er im Schnitt in jedem Punktspiel ein Tor erzielt.
Das kurbelt Überlegungen an, ob man den Verein in Wacker Pohlhausen oder in Pohler Nordhausen umbenennen sollte.

Wer in diesem Jahr also noch einmal eine Menge Tore seiner Wacker-Mannschaft sehen möchte, der ist am 27. November um 13.30 Uhr im Albert-Kuntz-Stadion genau richtig. Und so kalt soll es gar nicht werden.
Autor: osch

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