Jusos Nordhausen
Enttäuschung und Wut beieinander
Sonntag, 11. Februar 2018, 22:09 Uhr
Ein humanerer Familiennachzug, die Einführung der Bürgerversicherung und das Ende der sachgrundlosen Befristung waren die wichtigsten Aufträge des SPD-Parteitages an die Verhändler der großen Koalition...
Nach dem Ende der Verhandlungen sehe man aber, dass mit der CDU und insbesondere mit den Vertretern der CSU kein neuer Aufbruch in Deutschland stattfinden kann. Die 177 Seiten des Koalitionsvertrages besitzen nur einen Hauch der Sozialdemokratie. Doch all das, wofür man schon seit Jahren kämpfe, finde nicht mal Erwähnung in diesem Vertrag.
Wollen wir wieder nur die CDU unterstützen und stärken? Nein, unsere Aufgaben sollten es sein, Politik für die Bürgerinnen und Bürger zu machen und für unsere sozialdemokratischen Ziele zu kämpfen. Dass dies nicht mit der Union möglich ist, sah man in der letzten Legislaturperiode deutlich, meint die Juso-Kreisvorsitzende Sophie Meinecke.
Es hieß, dass sich die SPD erneuern wolle", doch nach Meinung des SPD Nachwuchs kann dies nur in einer deutlichen Abgrenzung zur CDU/CSU sattfinden, um wieder zur glaubwürdigen, sozialen und starken Partei zu werden. "Nur so könne man wieder Wählerinnen und Wähler gewinnen. Mit dem aktuellen Verhalten des Parteivorstandes gehe man nicht konform. Er verspiele lediglich das Vertrauen der Bevölkerung. Es ginge mal wieder nur einigen Genossinnen und Genossen darum einen sicheren Posten für die nächsten vier Jahre zu erhalten. Dabei sind es zudem immer dieselben Personen, die sich die Positionen hin- und her schieben.
Wir müssen nun den Mitgliederentscheid abwarten und unsere SPD-Mitglieder davon überzeugen, dass diese sich gegen die Groko entscheiden, um das Versprechen vom 24.09.2017 in die Opposition zu gehen, einzuhalten und die SPD vor dem Ruin zu bewahren, meinen die Jusos Nordhausen abschließend.
Autor: redNach dem Ende der Verhandlungen sehe man aber, dass mit der CDU und insbesondere mit den Vertretern der CSU kein neuer Aufbruch in Deutschland stattfinden kann. Die 177 Seiten des Koalitionsvertrages besitzen nur einen Hauch der Sozialdemokratie. Doch all das, wofür man schon seit Jahren kämpfe, finde nicht mal Erwähnung in diesem Vertrag.
Wollen wir wieder nur die CDU unterstützen und stärken? Nein, unsere Aufgaben sollten es sein, Politik für die Bürgerinnen und Bürger zu machen und für unsere sozialdemokratischen Ziele zu kämpfen. Dass dies nicht mit der Union möglich ist, sah man in der letzten Legislaturperiode deutlich, meint die Juso-Kreisvorsitzende Sophie Meinecke.
Es hieß, dass sich die SPD erneuern wolle", doch nach Meinung des SPD Nachwuchs kann dies nur in einer deutlichen Abgrenzung zur CDU/CSU sattfinden, um wieder zur glaubwürdigen, sozialen und starken Partei zu werden. "Nur so könne man wieder Wählerinnen und Wähler gewinnen. Mit dem aktuellen Verhalten des Parteivorstandes gehe man nicht konform. Er verspiele lediglich das Vertrauen der Bevölkerung. Es ginge mal wieder nur einigen Genossinnen und Genossen darum einen sicheren Posten für die nächsten vier Jahre zu erhalten. Dabei sind es zudem immer dieselben Personen, die sich die Positionen hin- und her schieben.
Wir müssen nun den Mitgliederentscheid abwarten und unsere SPD-Mitglieder davon überzeugen, dass diese sich gegen die Groko entscheiden, um das Versprechen vom 24.09.2017 in die Opposition zu gehen, einzuhalten und die SPD vor dem Ruin zu bewahren, meinen die Jusos Nordhausen abschließend.
