Paket vorgelegt
Mittwoch, 24. November 2004, 18:55 Uhr
Nordhausen/Kassel (nnz). In Kassel haben IG Metall und die Führung der Nobas weiter verhandelt. Ob denn auch eine Einigung erreicht wurde, das erfahren Sie mit einem Klick auf MEHR.
Man kann das heutige Verhandlungsergebnis kurz und schmerzlos zusammenfassen: Es gab kein Ergebnis. Zu unterschiedlich sind immer noch die Positionen. Die Arbeitgeberseite hatte Günter Papenburg eine Vorschlagspaket unterbreitet, das ein Gesamtvolumen von 2,9 Millionen Euro an Einsparungen für das Unternehmen bedeuten würde. Darin sind Arbeitzeitverlängerungen ebenso enthalten, wie der Verzicht auf die rund 100 anhängigen Leistungsklagen. Die Arbeitnehmerseite würde die von Günter Papenburg favorisierte 42-Stunden-Woche ohne Lohnausgleich akzeptieren. Allerdings sollte bei einer Steigerung der Umsatzrendite dann die geleistete Mehrarbeit auch bezahlt werden.
Das allerdings reicht der Unternehmensleitung nicht aus: Sie besteht nach Gewerkschaftsangaben weiter auf einer uneingeschränkten 42-Stunden-Arbeitswoche ohne Lohnausgleich, auf einem Lohnniveau des Jahres 2001 abzüglich zehn Prozent.
In den nächsten Tagen will Günter Papenburg höchstpersönlich mit den Störenfrieden in der Nobas reden. Störenfriede, das sind die Arbeitnehmer, die bislang die angebotenen Arbeitsverträge nicht unterschrieben haben. Die IG-Metall appellierte heute wiederum an Papenburg, seine Haltung zu überdenken, auch im Interesse des Standortes Nordhausen.
Ob der überhaupt noch Bestand haben wird, bleibt weiterhin in den Sternen geschrieben. Wiederholt soll den Gewerkschaftern mit der Auslagerung des Spezialmaschinenbau-Betriebes nach Tschechien gedroht worden sein. Dort würden die Löhne und Gehälter ein Drittel der in Nordhausen betragen. Bei derartig sonnigen unternehmerischen Aussichten kann wohl kein Arbeitnehmer in Nordhausen mithalten...
Autor: nnzMan kann das heutige Verhandlungsergebnis kurz und schmerzlos zusammenfassen: Es gab kein Ergebnis. Zu unterschiedlich sind immer noch die Positionen. Die Arbeitgeberseite hatte Günter Papenburg eine Vorschlagspaket unterbreitet, das ein Gesamtvolumen von 2,9 Millionen Euro an Einsparungen für das Unternehmen bedeuten würde. Darin sind Arbeitzeitverlängerungen ebenso enthalten, wie der Verzicht auf die rund 100 anhängigen Leistungsklagen. Die Arbeitnehmerseite würde die von Günter Papenburg favorisierte 42-Stunden-Woche ohne Lohnausgleich akzeptieren. Allerdings sollte bei einer Steigerung der Umsatzrendite dann die geleistete Mehrarbeit auch bezahlt werden.
Das allerdings reicht der Unternehmensleitung nicht aus: Sie besteht nach Gewerkschaftsangaben weiter auf einer uneingeschränkten 42-Stunden-Arbeitswoche ohne Lohnausgleich, auf einem Lohnniveau des Jahres 2001 abzüglich zehn Prozent.
In den nächsten Tagen will Günter Papenburg höchstpersönlich mit den Störenfrieden in der Nobas reden. Störenfriede, das sind die Arbeitnehmer, die bislang die angebotenen Arbeitsverträge nicht unterschrieben haben. Die IG-Metall appellierte heute wiederum an Papenburg, seine Haltung zu überdenken, auch im Interesse des Standortes Nordhausen.
Ob der überhaupt noch Bestand haben wird, bleibt weiterhin in den Sternen geschrieben. Wiederholt soll den Gewerkschaftern mit der Auslagerung des Spezialmaschinenbau-Betriebes nach Tschechien gedroht worden sein. Dort würden die Löhne und Gehälter ein Drittel der in Nordhausen betragen. Bei derartig sonnigen unternehmerischen Aussichten kann wohl kein Arbeitnehmer in Nordhausen mithalten...
