Warum Befindlichkeiten?
Mittwoch, 24. November 2004, 08:16 Uhr
Nordhausen (nnz). Braucht die Nordhäuser Region nun einen Stadtkreis, wie ihn der Hohensteiner Bürgermeister Martin Höche (CDU) in der nnz vorgeschlagen hatte? Gibt es vielleicht Alternativen? Die nnz hat nachgefragt.
Für den Ellricher Bürgermeister Gerald Schröder (pl) gibt es eigentlich keine Alternative, wenn die Region insgesamt überlebensfähig sein soll. Doch überschlagen will auch Schröder nichts, vielmehr sieht er diesen Prozeß in einem Zeitraum von bis zu zehn Jahren realisierbar. Allerdings fragt Schröder auch, warum in Berlin zwei verfeindete Stadtbezirke fusionieren können, wenn in Nordthüringen nicht eine kleine Stadt (Ellrich) sich einer größeren (Nordhausen) anschließen könne. Für den Ellricher ist klar, daß sich solch eine neue Sruktur nicht von oben regeln kann, das Land werde das über die Finanzen erledigen.
Die Menschen in den Städten und Kommunen sollten nicht so sehr ihrem Zugehörigkeitsgefühl huldigen. Und Schröder meint, jeder sollte sich fragen, wie oft er im Jahr ins Rathaus gehen muß und wie oft in ein Landratsamt? Und im Übrigen werde die Zunahme moderner Kommunikationsmittel (e-Gouvernment und Internet) dazu beitragen, daß sich viele Verwaltungsgänge der Bürger von selbst erledigen.
Der Bildung einer von Höche vorgschlagenen Arbeitsgemeinschaft steht der Ellricher Bürgermeister aufgeschlossen gegenüber. Je zeitiger man miteinander rede, desto eher könnte man eventuellen Problemen begegnen. Egal, ob die von oben oder von unten kommen. Fakt ist: Neue Verwaltungsstrukturen müssen in der Region her, sonst wird sich der Bürger – auf die eine oder andere Weise – dumm und dämlich für seine Verwaltung zahlen.
Autor: nnzFür den Ellricher Bürgermeister Gerald Schröder (pl) gibt es eigentlich keine Alternative, wenn die Region insgesamt überlebensfähig sein soll. Doch überschlagen will auch Schröder nichts, vielmehr sieht er diesen Prozeß in einem Zeitraum von bis zu zehn Jahren realisierbar. Allerdings fragt Schröder auch, warum in Berlin zwei verfeindete Stadtbezirke fusionieren können, wenn in Nordthüringen nicht eine kleine Stadt (Ellrich) sich einer größeren (Nordhausen) anschließen könne. Für den Ellricher ist klar, daß sich solch eine neue Sruktur nicht von oben regeln kann, das Land werde das über die Finanzen erledigen.
Die Menschen in den Städten und Kommunen sollten nicht so sehr ihrem Zugehörigkeitsgefühl huldigen. Und Schröder meint, jeder sollte sich fragen, wie oft er im Jahr ins Rathaus gehen muß und wie oft in ein Landratsamt? Und im Übrigen werde die Zunahme moderner Kommunikationsmittel (e-Gouvernment und Internet) dazu beitragen, daß sich viele Verwaltungsgänge der Bürger von selbst erledigen.
Der Bildung einer von Höche vorgschlagenen Arbeitsgemeinschaft steht der Ellricher Bürgermeister aufgeschlossen gegenüber. Je zeitiger man miteinander rede, desto eher könnte man eventuellen Problemen begegnen. Egal, ob die von oben oder von unten kommen. Fakt ist: Neue Verwaltungsstrukturen müssen in der Region her, sonst wird sich der Bürger – auf die eine oder andere Weise – dumm und dämlich für seine Verwaltung zahlen.
