Vom weiblichen Handballnachwuchs des Nordhäuser SV
Gemischte Kost am Wochenende
Montag, 29. Januar 2018, 16:38 Uhr
Am Ende hängende Köpfe bei den B-Mädchen des Nordhäuser SV. 14:8 hatten sie gegen die Gäste von HSV Apolda nach Halbzeit Eins schon geführt, dann sogar auf 15:8 erhöht...
Doch in Halbzeit Zwei gelangen trotz zahlreicher Chancen nur noch weitere zwei Treffer und schließlich musste man sogar noch froh sein, dass das Spiel nicht verloren ging. Die Zuschauer sahen zwei grundverschiedene Halbzeiten.
Der NSV-Nachwuchs knüpfte nahtlos an die starke Leistung vom Sieg in Weimar an, bekam nach ausgeglichener Startphase (4:4 nach sieben Minuten) das Spiel voll in den Griff. Sicher in der Abwehr und vorn mit viel Druck von allen Positionen. Bei noch mehr Konzentration beim Torabschluss wäre sogar eine noch höhere Führung als das 14:8 möglich gewesen. Dennoch eine richtig gute Vorstellung.
Aber war man sich deshalb zu sicher, glaubte dass es so locker weiter gehen würde? Nach Wiederbeginn jedenfalls war die Mannschaft nicht wiederzuerkennen. Jetzt fehlte in der Offensive die Bewegung, nahm man sich schlecht vorbereitete Würfe, die der sich steigernden Torhüterin der Gäste kaum Probleme bereiteten. In den ersten zehn Nachpausenminuten nur ein Siebenmetertor zum 15:8, ansonsten Ebbe. Und als die Gäste nun zu einigen leichten Gegentoren kamen wurden sie langsam immer mutiger, nutzten weiter die Schwächen des NSV und kamen Treffer um Treffer heran.
Nordhausen gelang im Angriff kaum noch etwas, auch die besten Torchancen wurden in der immer größer werdenden eigenen Verunsicherung vergeben. Und als schließlich Werratal zum 17:17 ausglich und nach einem weiteren vergebenen NSV-Angriff noch einmal für eine halbe Minute in Ballbesitz kam konnte man nur mit allergrößtem Einsatz die sogar noch drohende Niederlage abwenden.
Thüringenliga weibliche Jugend B
Nordhäuser SV – HSV Apolda 17:17 (14:8)
Nicole Kaempfe/Victoria Picht – Anna-Lena Muth (5), Isabella Ring, Isabell Münchow, Hanna Pfitzmann, Antonia Herbel, Michelle Peter, Luise Weber (7), Hannah Gogsch (3), Neele Arnold (2), Nele Pfitzmann
In Halbzeit Eins wechselte die Führung hin und her. Nach dem Seitenwechsel konnten die Gäste beim 8:6 erstmals zwei Treffer vorlegen, was aber wenig später schon wieder ausgeglichen wurde. Es blieb spannend. Die Führung der Einen wurde prompt von den Anderen wieder egalisiert. Mehr verhinderten die Torhüterinnen. Und so endete das Spiel schließlich auch unentschieden. Das Spiel hätte auch keinen Verlierer verdient gehabt.
Verbandsliga weibliche Jugend D
Nordhäuser SV II – Schlotheimer SV 12:12 (6:5)
Milena Pfeifer/Leonie Junker – Leonie Watterodt, Veronique König (5), Lenka Krist, Jody Telemann (2), Hannah Heck, Silly Mok, Mara Katzmann (1), Julia Pfeifer (4), Vanessa Weichert, Leonie Blanke, Jolina Hundt
Auch nach dem Seitenwechsel blieb es weiter ein zähes und sehr unansehnliches Spiel und die eifrigen Gäste bis zum 11:10 auf Tuchfühlung. Erst in den letzten zehn Minuten wurden die Gastgeberinnen in der Abwehr endlich munter, attackierten frühzeitig und hatten vor allem endlich den Blick zum Ball. Nun kamen die Werratalerinnen kaum noch zu Torchancen während man selber zu leichten Torerfolgen kam und so doch noch den erwartet sicheren Sieg erringen konnte. Das Ziel 2. Tabellenplatz und damit die Qualifikation für die Landesmeisterschaftsendrunde hat die Mannschaft damit weiter in eigener Hand.
Verbandsliga weibliche Jugend D
Nordhäuser SV I – HSG Werratal 90 18:10 (6:5)
Leonie Junker/Milena Pfeifer – Jody Telemann (1), Kimberly Polte (5), Hannah Heck, Mara Katzmann (5), Alina Hlawitschka, Julia Pfeifer (2), Merle Weiß, Lilly Wolf, Lilly Gehrmann (5), Emma Sturm
Aktuelle Tabelle Verbandsliga wJD
Uwe Tittel
Autor: redDoch in Halbzeit Zwei gelangen trotz zahlreicher Chancen nur noch weitere zwei Treffer und schließlich musste man sogar noch froh sein, dass das Spiel nicht verloren ging. Die Zuschauer sahen zwei grundverschiedene Halbzeiten.
Der NSV-Nachwuchs knüpfte nahtlos an die starke Leistung vom Sieg in Weimar an, bekam nach ausgeglichener Startphase (4:4 nach sieben Minuten) das Spiel voll in den Griff. Sicher in der Abwehr und vorn mit viel Druck von allen Positionen. Bei noch mehr Konzentration beim Torabschluss wäre sogar eine noch höhere Führung als das 14:8 möglich gewesen. Dennoch eine richtig gute Vorstellung.
Aber war man sich deshalb zu sicher, glaubte dass es so locker weiter gehen würde? Nach Wiederbeginn jedenfalls war die Mannschaft nicht wiederzuerkennen. Jetzt fehlte in der Offensive die Bewegung, nahm man sich schlecht vorbereitete Würfe, die der sich steigernden Torhüterin der Gäste kaum Probleme bereiteten. In den ersten zehn Nachpausenminuten nur ein Siebenmetertor zum 15:8, ansonsten Ebbe. Und als die Gäste nun zu einigen leichten Gegentoren kamen wurden sie langsam immer mutiger, nutzten weiter die Schwächen des NSV und kamen Treffer um Treffer heran.
Nordhausen gelang im Angriff kaum noch etwas, auch die besten Torchancen wurden in der immer größer werdenden eigenen Verunsicherung vergeben. Und als schließlich Werratal zum 17:17 ausglich und nach einem weiteren vergebenen NSV-Angriff noch einmal für eine halbe Minute in Ballbesitz kam konnte man nur mit allergrößtem Einsatz die sogar noch drohende Niederlage abwenden.
Thüringenliga weibliche Jugend B
Nordhäuser SV – HSV Apolda 17:17 (14:8)
Nicole Kaempfe/Victoria Picht – Anna-Lena Muth (5), Isabella Ring, Isabell Münchow, Hanna Pfitzmann, Antonia Herbel, Michelle Peter, Luise Weber (7), Hannah Gogsch (3), Neele Arnold (2), Nele Pfitzmann
Zwei ganz starke Torhüterinnen
Die 2. D-Jugend des Nordhäuser SV und die Gäste vom Schlotheimer SV lieferten sich in der Ballspielhalle ein von der ersten bis zur letzten Minute engagiertes und sehenswertes Handballspiel mit einem letztlich Beiden gerecht werdenden Unentschieden. Dabei standen neben dem Geschehen zwischen den beiden Torkreisen vor allem die Torhüterinnen im Mittelpunkt. Milena Pfeifer beim Gastgeber und Thalia Bachmann im Schlotheimer Gehäuse glänzten ein ums andere Mal mit herausragendem Stellungsspiel und tollen Reflexen. So gelang es keiner Mannschaft sich einmal vorentscheidend abzusetzen.In Halbzeit Eins wechselte die Führung hin und her. Nach dem Seitenwechsel konnten die Gäste beim 8:6 erstmals zwei Treffer vorlegen, was aber wenig später schon wieder ausgeglichen wurde. Es blieb spannend. Die Führung der Einen wurde prompt von den Anderen wieder egalisiert. Mehr verhinderten die Torhüterinnen. Und so endete das Spiel schließlich auch unentschieden. Das Spiel hätte auch keinen Verlierer verdient gehabt.
Verbandsliga weibliche Jugend D
Nordhäuser SV II – Schlotheimer SV 12:12 (6:5)
Milena Pfeifer/Leonie Junker – Leonie Watterodt, Veronique König (5), Lenka Krist, Jody Telemann (2), Hannah Heck, Silly Mok, Mara Katzmann (1), Julia Pfeifer (4), Vanessa Weichert, Leonie Blanke, Jolina Hundt
Erst in den letzten Minuten überzeugend
Das deutliche Endergebnis von 18:10 täuscht über den lange sehr engen und zähen Spielverlauf hinweg. Die Nordhäuser Mädchen, als Favorit in die Partie gegen Werratal gestartet, konzentrierten sich in der Abwehr viel zu sehr nur auf den Körper der Gegnerinnen, statt sich den Ball erobern zu wollen. Und im Angriff war viel zu wenig Bewegung und die Zuspiele oft zu schlecht. So geriet man zwar nur beim 1:2 anfangs einmal in Rückstand, konnte sich aber nie absetzen und musste immer wieder den Ausgleich hinnehmen. In letzter Sekunde gelang gerade noch die 6:5-Halbzeitführung.Auch nach dem Seitenwechsel blieb es weiter ein zähes und sehr unansehnliches Spiel und die eifrigen Gäste bis zum 11:10 auf Tuchfühlung. Erst in den letzten zehn Minuten wurden die Gastgeberinnen in der Abwehr endlich munter, attackierten frühzeitig und hatten vor allem endlich den Blick zum Ball. Nun kamen die Werratalerinnen kaum noch zu Torchancen während man selber zu leichten Torerfolgen kam und so doch noch den erwartet sicheren Sieg erringen konnte. Das Ziel 2. Tabellenplatz und damit die Qualifikation für die Landesmeisterschaftsendrunde hat die Mannschaft damit weiter in eigener Hand.
Verbandsliga weibliche Jugend D
Nordhäuser SV I – HSG Werratal 90 18:10 (6:5)
Leonie Junker/Milena Pfeifer – Jody Telemann (1), Kimberly Polte (5), Hannah Heck, Mara Katzmann (5), Alina Hlawitschka, Julia Pfeifer (2), Merle Weiß, Lilly Wolf, Lilly Gehrmann (5), Emma Sturm
Aktuelle Tabelle Verbandsliga wJD
| 1.SV Wartburgstadt Eisenach | 9 | 229:105 | 18:0 |
| 2. HSG Werratal 05 | 9 | 151:14 | 10: 8 |
| 3. Nordhäuser SV I | 7 | 110: 79 | 9: 5 |
| 4. Schlotheimer SV 1887 | 8 | 119:102 | 9: 7 |
| 5. JSG Nazza/Großb./Schnellm. | 8 | 143:136 | 7: 9 |
| 6. Nordhäuser SV II | 7 | 75:124 | 6: 8 |
| 7. Rot-Weiß Krauthausen | 10 | 103:163 | 6:14 |
| 8. Glückauf Bleicherode | 8 | 66:147 | 1:15 |
Uwe Tittel























