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Der Blick geht nach unten

Sonntag, 21. November 2004, 11:40 Uhr
Nordhausen (nnz). Es sieht nicht gut aus für den SVC Nordhausen. Nach der Niederlage in Oelsnitz gab es jetzt eine „Klatsche“. Wie aber das Spiel gegen den Jenaer TTV verloren wurde, das erfahren Sie von Rainer Pfennig.


Nach der unerwarteten Niederlage in Oelsnitz war für die Spieler Wiedergutmachung angesagt. Den Willen dazu will niemand absprechen, doch was dann auf dem Spielfeld geschah lies doch erheblichen Zweifel aufkommen. Eine ohne Begeisterung, fast emotionslos spielende Mannschaft hatte nur im ersten Satz die Chance auf einen Punktgewinn.

Wie in den letzten Spielen auch begann der Trainer mit Slodicka am Aufschlag und Klause, Rieger, Gropp, Kretzschmar und Weinrich in der weiteren Reihenfolge. In diesem ersten Satz war das Spiel aus SVC Sicht noch anschauenswert. Keine Mannschaft konnte sich entscheidend absetzen. Die Fehlerquote war gering und vor allem Gropp und Kretzschmar konnten sich mit guten Angriffsaktionen in Szene setzen. Aber hier war schon zu erkennen, dass aus der Mittelblockerposition wenig Unterstützung kam. Nordhausen konnte zweimal einen Satzball nicht verwandeln und die Jenaer brachten dann den Satz glücklich nach Hause.

Während sich die Jenaer nun im zweiten Satz steigern konnten verfiel der SVC fast in eine Lethargie. Keinerlei Kampfgeist, keine gegenseitige Aufmunterung, eine erhebliche Fehlerquote besonders durch Sören Klause über die Außenposition. Die notwendigen Auswechslungen brachten auch nicht den gewünschten Erfolg, obwohl sich Mühr und Rzepus redlich mühten. Fast kampflos ergab sich der SVC seinem Schicksal. Im Ergebnis deutlich gewann Jena den Satz.

Das gleiche dann im dritten Satz. Wer von den Zuschauer gedacht hatte das die Mannschaft sich aufrappelt um noch in den vierten Satz zu kommen sah sich getäuscht. Es war schon bedenklich wie sich die Spieler auf dem Parkett präsentierten. Die Folge war der Satzverlust und eine Niederlage, die zumindest in der Art und Weise wie sie von den Spielern hingenommen wurde zu denken gibt.

Jena war für die Nordhäuser Mannschaft schon immer ein unangenehmer Gegner. Das zeigt sich auch in der Gesamtbilanz aller Spiele gegeneinander. Doch der Jenaer Trainer Dietmar Küfner zeigte sich überrascht, wie leicht es seine Mannschaft an diesem Abend hatte in Nordhausen zu gewinnen.
Statistik: SVC Nordhausen – Jenaer TTV 0 : 3 ( 25:27, 19:25, 21:25); Spielzeit: 68 min; Zuschauer: 200
Autor: nnz

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