Mitarbeit im Beirat wäre möglich
Freitag, 24. August 2001, 13:12 Uhr
Nordhausen (nnz). In Nordhausen gibt es ein stark ausgeprägtes Geschichtsbewusstsein. Zu dieser Feststellung kam heute Stadtoberhaupt Barbara Rinke und freute sich über die vielen Bürgerinitiativen, die sich mittlerweile zur Landesgartenschau gegründet hätten.
Erschrocken habe sich Rinke aber dennoch, wenn den Verantwortlichen in der Landesgartenschau GmbH und im Rathaus ein mangelndes Geschichtsbewusstsein unterstellt werde. Das ist schlicht und ergreifend falsch, so die Oberbürgermeisterin. Die Stadt Nordhausen habe nach Wende Millionen für die Sicherung des historischen Erbes in der Altstadt ausgegeben. Letztes Beispiel sei unter anderem die Sanierung des Petriturmes auf dem Petersberg gewesen. Die Erhaltung des Alten, des Historischen sei den Planern von Anfang an mit auf den Weg gegeben worden. Wir können aber nicht alles Alte erhalten, mahnt Rinke, Geschichte ist nicht nur das Mittelalter oder der Jugendstil, auch die Zeit der DDR ist Geschichte und das Heute wird morgen zur Historie gehören.
Einwände von Nordhäuser Bürgern habe die Stadt immer ernst genommen. In vielen Bürgergesprächen seien Änderungswünsche der Nordhäuser aufgenommen und in den entsprechenden Gremien diskutiert worden. Doch nicht immer sei es möglich, sämtliche Wünsche umzusetzen, mitunter spiele die enge Finanzierung eine entscheidende Rolle. Jeden Donnerstag können interessierte Bürger mit den Machern der Landesgartenschau im Foyer des Rathauses ins Gespräch kommen. Darüber hinaus soll in der nächsten Zeit der Kontakt zu der Bürgerinitiative PRO Nordhausen gesucht werden. Rinke zur nnz: Ich könnte mir vorstellen, dass ein kompetentes Mitglied der Bürgerinitiative in dem Beirat der Landesgartenschau mitarbeitet!
Autor: nnzErschrocken habe sich Rinke aber dennoch, wenn den Verantwortlichen in der Landesgartenschau GmbH und im Rathaus ein mangelndes Geschichtsbewusstsein unterstellt werde. Das ist schlicht und ergreifend falsch, so die Oberbürgermeisterin. Die Stadt Nordhausen habe nach Wende Millionen für die Sicherung des historischen Erbes in der Altstadt ausgegeben. Letztes Beispiel sei unter anderem die Sanierung des Petriturmes auf dem Petersberg gewesen. Die Erhaltung des Alten, des Historischen sei den Planern von Anfang an mit auf den Weg gegeben worden. Wir können aber nicht alles Alte erhalten, mahnt Rinke, Geschichte ist nicht nur das Mittelalter oder der Jugendstil, auch die Zeit der DDR ist Geschichte und das Heute wird morgen zur Historie gehören.
Einwände von Nordhäuser Bürgern habe die Stadt immer ernst genommen. In vielen Bürgergesprächen seien Änderungswünsche der Nordhäuser aufgenommen und in den entsprechenden Gremien diskutiert worden. Doch nicht immer sei es möglich, sämtliche Wünsche umzusetzen, mitunter spiele die enge Finanzierung eine entscheidende Rolle. Jeden Donnerstag können interessierte Bürger mit den Machern der Landesgartenschau im Foyer des Rathauses ins Gespräch kommen. Darüber hinaus soll in der nächsten Zeit der Kontakt zu der Bürgerinitiative PRO Nordhausen gesucht werden. Rinke zur nnz: Ich könnte mir vorstellen, dass ein kompetentes Mitglied der Bürgerinitiative in dem Beirat der Landesgartenschau mitarbeitet!
