Heringen feierte wieder "Knut"
Flackerndes Feuer - brennende Bäume
Samstag, 06. Januar 2018, 20:32 Uhr
Das Fest kommt eigentlich aus dem skandinavischen Norden, in Heringen wird es langsam aber sicher zur Tradition: Anfang Januar heißt es: Knut feiern und den Weihnachtsbaum aus dem alten Jahr mit einem "kleinen" Freudenfeuer verabschieden...
Ein schönes, großes Feuer unter freiem Himmel - bis Ostern muss man darauf heute vielerorts nicht mehr warten, auch in Heringen nicht. Hier wurde heute wieder "Knut" gefeiert, eine nordische Tradition die in Deutschland vor allem durch die Werbung eines gewissen schwedischen Möbelhauses bekannt geworden ist.
Anders als in den vergangenen Jahren war es heute nicht zuerst der Sportverein SV Germania, der das Fest stemmte. Die Athleten hatten mit ihrem SKF-Cup genug zu tun und hätten den Aufwand logistisch nicht stemmen können. Zum Glück gibt es den Kulturkreis Heringen, der sprang in die Bresche und ermöglichte das inwzischen fast schon traditionelle Januarfeuer.
Allen voran waren es die Falken und die Heringer Feuerwehr die sich in diesem Jahr für das Gelingen des Festes eingesetzt haben. Zwei Tage lang hatten die Kameraden in Zusammenarbeit mit der Stadt, trotz mehrfacher Einsätze, Weihnachtsbäume zusammengetragen und aufgeschichtet. Anders als bisher üblich versammelte man sich auch nicht vor dem Sportplatz sondern auf dem freien Feld. "So ein Feuer in der freien Natur, das ist schon schöner", sagte Bettina Hufereuter, die mit ihren Kolleginnen von den Falken heute hinter dem Tresen stand. Die Logistik sei nicht einfach zu organisieren, meinte Hufereuter, aber im Kulturkreis unterstütze man sich immer gegenseitig und der Aufwand habe sich angesichts des reichlichen Zuspruchs der Bürger auch gelohnt. Wer seinen eigenen Baum mitbrachte, der bekam als kleines Dankeschön heute ein Freigetränk. Der Anreiz wurde dankend angenommen, so mancher Besucher kam auch zu fortgeschrittener Stunde noch mit dem eigenen Baum unter dem Arm auf das Fest.
St. Knuts Tag markiert in Skandinavien den letzten Tag der Weihnachtszeit und der ist eigentlich erst am 13. Januar. So genau nimmt man es mit dem nordischen Vorbild in Heringen nicht, bei unseren Nachbarn werden die Weihnachtsbäume auch nicht unbedingt verbrannt. Und zum Aufwärmen taugte das prasselnde Feuer heute auch kaum, bei satten Plusgraden war es vor allem eines: schön anzusehen. Wer den Winterspaß in Heringen heute verpasst hat, der muss nicht verzagen: nächste Woche wird auch in Bielen ab 17:30 Uhr auf dem Sportplatz wieder "Knut" gefeiert.
Angelo Glashagel
Autor: redEin schönes, großes Feuer unter freiem Himmel - bis Ostern muss man darauf heute vielerorts nicht mehr warten, auch in Heringen nicht. Hier wurde heute wieder "Knut" gefeiert, eine nordische Tradition die in Deutschland vor allem durch die Werbung eines gewissen schwedischen Möbelhauses bekannt geworden ist.
Anders als in den vergangenen Jahren war es heute nicht zuerst der Sportverein SV Germania, der das Fest stemmte. Die Athleten hatten mit ihrem SKF-Cup genug zu tun und hätten den Aufwand logistisch nicht stemmen können. Zum Glück gibt es den Kulturkreis Heringen, der sprang in die Bresche und ermöglichte das inwzischen fast schon traditionelle Januarfeuer.
Allen voran waren es die Falken und die Heringer Feuerwehr die sich in diesem Jahr für das Gelingen des Festes eingesetzt haben. Zwei Tage lang hatten die Kameraden in Zusammenarbeit mit der Stadt, trotz mehrfacher Einsätze, Weihnachtsbäume zusammengetragen und aufgeschichtet. Anders als bisher üblich versammelte man sich auch nicht vor dem Sportplatz sondern auf dem freien Feld. "So ein Feuer in der freien Natur, das ist schon schöner", sagte Bettina Hufereuter, die mit ihren Kolleginnen von den Falken heute hinter dem Tresen stand. Die Logistik sei nicht einfach zu organisieren, meinte Hufereuter, aber im Kulturkreis unterstütze man sich immer gegenseitig und der Aufwand habe sich angesichts des reichlichen Zuspruchs der Bürger auch gelohnt. Wer seinen eigenen Baum mitbrachte, der bekam als kleines Dankeschön heute ein Freigetränk. Der Anreiz wurde dankend angenommen, so mancher Besucher kam auch zu fortgeschrittener Stunde noch mit dem eigenen Baum unter dem Arm auf das Fest.
St. Knuts Tag markiert in Skandinavien den letzten Tag der Weihnachtszeit und der ist eigentlich erst am 13. Januar. So genau nimmt man es mit dem nordischen Vorbild in Heringen nicht, bei unseren Nachbarn werden die Weihnachtsbäume auch nicht unbedingt verbrannt. Und zum Aufwärmen taugte das prasselnde Feuer heute auch kaum, bei satten Plusgraden war es vor allem eines: schön anzusehen. Wer den Winterspaß in Heringen heute verpasst hat, der muss nicht verzagen: nächste Woche wird auch in Bielen ab 17:30 Uhr auf dem Sportplatz wieder "Knut" gefeiert.
Angelo Glashagel






















