Gute Arbeit bescheinigt
Mittwoch, 10. November 2004, 11:31 Uhr
Nordhausen/Hannover (nnz). In Hannover läuft derzeit die Fach-Messe Euro Tier 2004. Und da wurden gestern durch Bundesministerin Kühnast vier Unternehmen ausgezeichnet, die sich an einem Bundeswettbewerb zum landwirtschaftlichen Bauen beteiligt hatten. Einer der vier Preisträger kommt aus dem Landkreis Nordhausen...
Anlässlich der EuroTier 2004 in Hannover zeichnete die Bundesministerin für Verbraucherschutz, Ernährung und Landwirtschaft vier Preisträger im Bundeswettbewerb Landwirtschaftliches Bauen 2003/2004 aus, unter ihnen die Wippertaler Agrar-GmbH & Co.KG. Wolkramshausen.
In dem Unternehmen in Wolkramshausen werden die Kälber ab einem Alter von zehn Tagen in Freilufthaltung sowie in Gruppen von zehn bis zwölf Tieren im so genannten: Kälberhüttendorf aufgezogen. Die Unterbringung erfolgt hier auf Langstroh und im freien Auslauf. Eine tierindividuelle Erkennung ermöglicht eine einzeltierbezogene rationierte Tränkmilchaufnahme. Die Jury konnte sich von der sehr guten Körperentwicklung der Kälber überzeugen. Die Wippertaler Agrar GmbH verweist auf nur 0,63 % Kälberverluste. 340 Kühe stehen derzeit in der Wippertaler Agrar-GmbH & Co. KG. Wolkramshausen. Mit ca. 10.700 kg Milch/Kuh nimmt der Betrieb einen Spitzenplatz im Freistaat Thüringen ein.
Der alle zwei Jahre vom Bundesministerium ausgeschriebene Wettbewerb will beispielhafte Praxisbetriebe aus dem gesamten Bundesgebiet herausstellen, um Landwirte, Berater und Behördenvertreter anzuregen, erfolgreiche und bewährte Lösungen aufzugreifen. An dem Wettbewerb, der diesmal Deutschlands beste Kinderstube für Kälber und Jungvieh suchte, beteiligten sich 140 Bewerber. Die Bundesprüfungskommission, die sich aus Fachleuten unterschiedlicher Fachgebiete zusammensetzt, besichtigte nach einer Vorauswahl neun Betriebe vor Ort. Bewertet wurden Tierverhalten, Tiergesundheit, Hygiene, Umweltwirkung, funktionsgerechte und kostengünstige Bauweise, Management und Arbeitsorganisation sowie Wirtschaftlichkeit.
Die ausgezeichneten Betriebe erhalten ein Preisgeld in Höhe von bis zu 5.000 Euro sowie erstmals eine eigens für den Wettbewerb konzipierte Stallplakette als öffentliche Anerkennung. Diese, für jeden Hofbesucher sichtbare Auszeichnung, soll die Kommunikation zwischen Besuchern des Hofes und dem Landwirt anregen und so durch den Dialog eine Transparenz der landwirtschaftlichen Produktionsbedingungen schaffen.
Autor: nnzAnlässlich der EuroTier 2004 in Hannover zeichnete die Bundesministerin für Verbraucherschutz, Ernährung und Landwirtschaft vier Preisträger im Bundeswettbewerb Landwirtschaftliches Bauen 2003/2004 aus, unter ihnen die Wippertaler Agrar-GmbH & Co.KG. Wolkramshausen.
In dem Unternehmen in Wolkramshausen werden die Kälber ab einem Alter von zehn Tagen in Freilufthaltung sowie in Gruppen von zehn bis zwölf Tieren im so genannten: Kälberhüttendorf aufgezogen. Die Unterbringung erfolgt hier auf Langstroh und im freien Auslauf. Eine tierindividuelle Erkennung ermöglicht eine einzeltierbezogene rationierte Tränkmilchaufnahme. Die Jury konnte sich von der sehr guten Körperentwicklung der Kälber überzeugen. Die Wippertaler Agrar GmbH verweist auf nur 0,63 % Kälberverluste. 340 Kühe stehen derzeit in der Wippertaler Agrar-GmbH & Co. KG. Wolkramshausen. Mit ca. 10.700 kg Milch/Kuh nimmt der Betrieb einen Spitzenplatz im Freistaat Thüringen ein.
Der alle zwei Jahre vom Bundesministerium ausgeschriebene Wettbewerb will beispielhafte Praxisbetriebe aus dem gesamten Bundesgebiet herausstellen, um Landwirte, Berater und Behördenvertreter anzuregen, erfolgreiche und bewährte Lösungen aufzugreifen. An dem Wettbewerb, der diesmal Deutschlands beste Kinderstube für Kälber und Jungvieh suchte, beteiligten sich 140 Bewerber. Die Bundesprüfungskommission, die sich aus Fachleuten unterschiedlicher Fachgebiete zusammensetzt, besichtigte nach einer Vorauswahl neun Betriebe vor Ort. Bewertet wurden Tierverhalten, Tiergesundheit, Hygiene, Umweltwirkung, funktionsgerechte und kostengünstige Bauweise, Management und Arbeitsorganisation sowie Wirtschaftlichkeit.
Die ausgezeichneten Betriebe erhalten ein Preisgeld in Höhe von bis zu 5.000 Euro sowie erstmals eine eigens für den Wettbewerb konzipierte Stallplakette als öffentliche Anerkennung. Diese, für jeden Hofbesucher sichtbare Auszeichnung, soll die Kommunikation zwischen Besuchern des Hofes und dem Landwirt anregen und so durch den Dialog eine Transparenz der landwirtschaftlichen Produktionsbedingungen schaffen.
