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Wechselbad der Gefühle

Sonntag, 07. November 2004, 16:17 Uhr
Nordhausen (nnz). Die Fußballer der FSG Salza hatten gestern ihr Punktspiel gewonnen. Am Abend waren die Kicker dann in der Wiedigsburghalle. Dort drückten sie den „Kollegen“ des SVC Nordhausen die Daumen. Ob’s geholfen hat? Ein Klick macht Sie schlauer.


Ein Wechselbad der Gefühle erlebten die 210 Zuschauer, darunter die an diesem Tag ebenfalls erfolgreichen Fußballer der FSG Salza und die Handballdamen der HSG. Nach etwa zwei Stunden Spielzeit gegen VG Königstein verließ der SVC als knapper aber verdienter Sieger das Parkett der Wiedigsburghalle.

Mit Michal Slodicka auf Zuspiel und Sören Klause, Dominik Rieger, Daniel Gropp, Andre Kretzmar und Clemens Weinrich in der weiteren Folge schickte Trainer Buchholz seine Stammformation auf das Spielfeld. Dabei war bei Slodicka ein wenig Ungewissheit angebracht. Ein grippaler Infekt mit Fieber hatte ihn erwischt. Um eventuell einzuspringen hatte erstmalig in dieser Saison Giso Gewalt zusammen mit Thomas Mühr und Thomas Rzepus auf der Bank Platz genommen.

Dann begann ein Spiel voller Gegensätze. Beide Mannschaften lieferten sich im ersten Satz einen gleichwertigen Kampf. Tolle Aktionen am Netz, in der Feldabwehr und in der Spielgestaltung begeisterten die Zuschauer. Keine Mannschaft konnte sich entscheidend absetzen. Beim Stand von 20:20 kam Rzepus für Gropp. Dann trafen die Schiedsrichter einige Fehlentscheidungen. Diese brachten dem SVC-Kapitän Klause die gelbe Karte und den Königsteinern den ersten Satzgewinn.

Der zweite Satz dann ganz anders. Von Anfang an dominierte der SVC. Die Angriffschläge wurden präziser und die Blocharbeit effektiver. Ohne Probleme wurde der Satzerfolg sichergestellt.

Wer jetzt dachte es reicht zu einem sicheren Sieg sah sich getäuscht. Das gleiche Dilemma wie im ersten nun auch im dritten Satz. Mit eigenen Fehlern wurden die Königsteiner stark gemacht. Die hatten an diesem Abend eine clevere Mannschaft mit nach Nordhausen gebracht und kämpften wirklich hervorragend um ihre Chancen. Der gleiche Wechsel wie im ersten Satz, Rzepus kam für Gropp, konnte nicht verhindern das dieser Satz wieder knapp an Königstein ging.

Nun kam es also zum Tiebrack. Rzepus blieb im Spiel und der SVC begann dieses Lotteriespiel sehr engagiert. Die Gäste wurden vor allem von den Außenpositionen unter Druck gesetzt und damit zu Fehlern gezwungen. Zum Seitenwechsel lag der SVC mit 8:4 in Führung um dann noch mal den Gast bis auf drei Punkte, 13:10, herankommen zu lassen. Doch mit zwei tollen Schlägen beendete dann Kapitän Klause dieses Spiel. Ein Lob an die Mannschaft. Wenn auch spielerisch der Motor nicht immer rund lief, es wurde gekämpft wie lange nicht mehr und diese Einstellung kommt beim Publikum, welches sehr zufrieden die Halle verließ, gut an.
Statistik:
SCV Nordhausen – VG Königstein 3 : 2
( 21:25, 25:15, 22:25, 25:17, 15:10 )
Spielzeit: 104 min
Zuschauer: 210
Autor: nnz

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