Neujahrsempfang des Kirchenkreises Südharz
Das Ende einer Tradition - und ein Neubeginn
Montag, 04. Dezember 2017, 19:30 Uhr
In der neuen Jugendkirche namens Herzschlag ist am Abend der Reigen der Neujahrsempfänge eröffnet worden. Anders als im Kalender, beginnt das Kirchenjahr nach katholischer wie evangelischer Tradition mit der Vesper am Vorabend zum ersten Adventssonntag. Oder eben wie im Südharzer Kirchenkreis am Montagabend nach dem ersten Advent. Traditionell wird dabei auch der Ökumenepreis verliehen. Zum letzten Mal…
Der letzte Ökumenepreis für Thomas Hofereiter (Bildmitte) (Foto: nnz)
Thomas Hofereiter bekommt den letzten Ökumenepreis des Kirchenkreises
Traditionell gab es die Empfänge zum neuen Kirchenjahr bisher in der Frauenberg-Kirche. Doch seit einigen Wochen mutiert die umgebaute Altendorfer Kirche nicht nur zum Treffpunkt junger Christen, sondern auch zum Ort kirchlicher Veranstaltungen.
An diesem Abend kamen in der Herzschlag-Kirche also denn auch wieder Kirchenmitarbeiter mit Menschen aus der Politik, den Verwaltungen und öffentlichen Einrichtungen zusammen, um sich mit einem Blick zurück und vielleicht zwei nach vorn auszutauschen. Klar, dass beim Blick in den Rückspiegel das halbe Jahrtausend Reformation im Mittelpunkt stand.
Landesbischöfin Ilse Junkermann hielt nach der Eröffnung die Andacht und gab in ihrem Statement Impulse, wie das Festjahr weiterwirken könne. Sie erinnerte auch, was das Jubiläumsjahr bewirkt habe, zum Beispiel das sich Öffnen für das Andere, das doch Teil eines Ganzen ist.
Nach dem Junkermann-Impuls blickte Superintendent Andreas Schwarze zurück auf das Reformationsjahr und erinnerte an zahlreichen Veranstaltungen, zu denen sich auch Nicht-Christen hingezogen fühlten. Sein Dank galt sodann Petra Gunst, der Reformationsbeauftragten des Kirchenkreises für Luthers Freunde.
Dank an Petra Gunst (Foto: nnz)
Dank an Petra Gunst
Ebenso auslaufend ist die Tradition der Verleihung des Ökomenepreises, der seit 2004 vergeben wird. Ab dem kommenden Jahr soll dieser Preis als Justus-Jonas-Preis überreicht werden. In diesem Jahr wird der Leiter des Kinder- und Jugendchores Nordhausen, Thomas Hofereiter, geehrt. Er ist also der letzte Preisträger. In seiner Laudatio, die per Videobotschaft übermittelt wurde, würdigte Kantor Michael Kremzow die Verdienste des Preisträgers. Nach der Verleihung gab es noch zahlreiche Grußworte von Landrat Matthias Jendricke und Oberbürgermeister Kai Buchmann.
Peter-Stefan Greiner
Autor: red
Der letzte Ökumenepreis für Thomas Hofereiter (Bildmitte) (Foto: nnz)
Thomas Hofereiter bekommt den letzten Ökumenepreis des KirchenkreisesTraditionell gab es die Empfänge zum neuen Kirchenjahr bisher in der Frauenberg-Kirche. Doch seit einigen Wochen mutiert die umgebaute Altendorfer Kirche nicht nur zum Treffpunkt junger Christen, sondern auch zum Ort kirchlicher Veranstaltungen.
An diesem Abend kamen in der Herzschlag-Kirche also denn auch wieder Kirchenmitarbeiter mit Menschen aus der Politik, den Verwaltungen und öffentlichen Einrichtungen zusammen, um sich mit einem Blick zurück und vielleicht zwei nach vorn auszutauschen. Klar, dass beim Blick in den Rückspiegel das halbe Jahrtausend Reformation im Mittelpunkt stand.
Landesbischöfin Ilse Junkermann hielt nach der Eröffnung die Andacht und gab in ihrem Statement Impulse, wie das Festjahr weiterwirken könne. Sie erinnerte auch, was das Jubiläumsjahr bewirkt habe, zum Beispiel das sich Öffnen für das Andere, das doch Teil eines Ganzen ist.
Nach dem Junkermann-Impuls blickte Superintendent Andreas Schwarze zurück auf das Reformationsjahr und erinnerte an zahlreichen Veranstaltungen, zu denen sich auch Nicht-Christen hingezogen fühlten. Sein Dank galt sodann Petra Gunst, der Reformationsbeauftragten des Kirchenkreises für Luthers Freunde.
Dank an Petra Gunst (Foto: nnz)
Dank an Petra GunstEbenso auslaufend ist die Tradition der Verleihung des Ökomenepreises, der seit 2004 vergeben wird. Ab dem kommenden Jahr soll dieser Preis als Justus-Jonas-Preis überreicht werden. In diesem Jahr wird der Leiter des Kinder- und Jugendchores Nordhausen, Thomas Hofereiter, geehrt. Er ist also der letzte Preisträger. In seiner Laudatio, die per Videobotschaft übermittelt wurde, würdigte Kantor Michael Kremzow die Verdienste des Preisträgers. Nach der Verleihung gab es noch zahlreiche Grußworte von Landrat Matthias Jendricke und Oberbürgermeister Kai Buchmann.
Peter-Stefan Greiner
